Die Trinkwasserversorgung in Sachsen ist stabil

Sachsens Trinkwasserversorgung bleibt auch trotz der langanhaltenden Trockenheit weiterhin uneingeschränkt gewährleistet. Darüber informierte am Mittwochmorgen das sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Die Talsperren im Freistaat seien noch gut gefüllt und durchaus in der Lage, die Versorgung weiterhin sicher zu stellen. Das sei unter anderem auch möglich, da die Bewirtschaftung bislang sehr vorausschauend erfolgte. Sachsen habe laut Angaben des Ministeriums 23 Trinkwassertalsperren und 40 Brauchwassertalsperren in Betrieb. Ein Problem was trotzdem herrscht: Der Grundwasserspiegel ist gesunken und hat dazu geführt, dass Flüsse und Seen stärker geschont werden müssen. Auf die private Entnahme von Wasser z.B. zum Gießen oder ähnlichem sollte daher verzichtet werden. Entsprechende Verbote der Wasserbehörden sind dringend zu beachten.

Die Lage – Folge 4

In unserem neuen Format „Die Lage“ greift David Vandeven im Gespräch mit dem Bautzener Rechtsanwalt Arno Glauch verschiedene Themen auf, die sowohl regional von Bedeutung sind, aber auch über den Tellerrand in die weite Welt schauen lassen.

Themen diesmal unter anderem:

  • Der Wolfsmord von Mortka
  • Baustelle wird früher fertig als geplant
  • Personalengpass auf dem Standesamt
  • Kulturhaus Bischofswerda verwaist
  • Wetter weiterhin heiß und trocken

Radeberg: Feuer in leerstehendem Gebäude

Ein großer Feuerwehreinsatz hat am Samstagabend in Radeberg für Aufsehen gesorgt. Aus einem leerstehenden Gebäude an der Forststraße drang stundenlang beißender Qualm in den Abendhimmel empor. Grund dafür war ein Dachstuhlbrand, der von den Feuerwehrleuten einiges abverlangte. Gegen 20.30 Uhr wurden die Kameraden alarmiert. Während anfangs nur eine Rauchentwicklung zu dem Einsatz führte, dehnte sich der Brand im weiteren Verlauf immer weiter aus. Zuerst versuchte die Feuerwehr, mit einem Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung einzuleiten. Doch die Kameraden mussten das Vorgehen abbrechen – zu hoch war die Gefahr eines Deckeneinsturzes. Also versuchte man, mithilfe der Drehleiter an das Fenster des betroffenen Brandraumes heranzukommen. Zwei Einsatzkräfte nahmen über diesen Weg ein Strahlrohr vor, um die Flammen zu löschen. Doch auch das gestaltete sich als Äußerst schwierig. Das Feuer hatte sich schon zu weit in die Substanz gefressen, als dass man es hätte durch das Fenster mit Wasser löschen können. Man griff hier schließlich auf den Einsatz von Schaummittel zurück. Dieses wurde dem Löschwasser zugemischt, um einen besseren Erfolg zu erzielen. Und tatsächlich: der Schaum blieb am Brandgut haften und erstickte so nach und nach die Flammen. Dennoch zogen sich die Restablöschungen bis in den späten Abend hin. Im Einsatz waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Radeberg auch die Wehren aus Liegau-Augustusbad, Großerkmannsdorf, Ullersdorf und Leppersdorf. Der Rettungsdienst sicherte die Löscharbeiten ab und die Polizei nahm erste Ermittlungen zur Brandursache auf. Brandstiftung kann ersten Angaben zufolge nicht ausgeschlossen werden.