Ordnungsamt überprüft Einhaltung des Jugendschutzgesetzes

Im Beisein der Polizei hat das Ordnungsamt der Stadt Zittau gemeinsam mit dem Jugendamt des Görlitzer Landratsamtes am Freitagabend in der Zittauer Innenstadt in einigen Gaststätten und Spielotheken kontrolliert. Im Fokus stand die Frage, ob die Verantwortlichen die verbindlichen Regelungen des Jugendschutzgesetzes einhielten. In fünf Fällen waren Verstöße festzustellen. Die Kommune wird sich weiter mit den Ordnungswidrigkeiten befassen.

Feuerwehr kämpft gegen Feldbrand

Auf einem Feld bei Oßling im Landkreis Bautzen ist am Sonntag Nachmittag ein Feuer ausgebrochen. Unweit der Ortschaft Liese brannte es direkt an der S92. Die Feuerwehr war zügig vor Ort und ließ sofort weitere Wehren nachalarmierten. Der Wind machte den Kameraden zu schaffen. Trotz einer sogenannten Riegelstellung sprangen die Flammen über die S92 auf ein benachbarten Stoppelfeld über. Hier zog das Feuer weiter in Richtung eines Waldstückes. Nur mit Mühe konnten die Einsatzkräfte verhindern, dass der Feldbrand zum Waldbrand wurde. Insgesamt waren 70 Kameraden aus der gesamten Umgebung im Einsatz. Vor allem sogenannte Tanklöschfahrzeuge mit tausenden Litern Löschwasser wurden auch von weiter weg herangezogen. Am Abend soll eine Brandwache das abgelöschte Feld beobachten und verhindern, dass die Glutnester wiederaufflammen. Insgesamt brannten mehrere Tausend Quadratmeter ab.

Schwerer Unfall in Schmeckwitz – Feuerwehr muss Fahrer befreien

Am Freitag, dem 13. Juli hat sich in Schmeckwitz bei Kamenz ein schwerer Unfall ereignet. Der Fahrer eines Honda war am Ortseingang Schmeckwitz aus Richtung Nebelschütz kommend unterwegs, als er beim Umfahren einer Verkehrsinsel offenbar zu nah an den Bordstein geriet und ins Schleudern geriet. Der Wagen schoss nach links über die Fahrbahn und prallte hier gegen eine Laterne und ein Verkehrszeichen. Dabei drehte sich der Wagen, ehe er in einer angrenzenden Hecke zum Stehen kam. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt, er konnte den Wagen nicht mehr alleine verlassen. Die Feuerwehren aus Panschwitz-Kuckau, Räckelwitz und Kamenz rückten an, um eine patientengerechte Rettung durchzuführen. Dazu wurde auch das Dach des PKW mit schwerer Technik abgenommen. Rettungskräfte stabilisierten den Mann, anschließend brachte ihn ein Hubschrauber in eine Klinik. Die Kamenzer Straße in Schmeckwitz war währenddessen voll gesperrt. Zur genauen Unfallursache ermittelt die Polizei.

Kinder erklären, wie wichtig Rauchmelder sind

Am Freitag, dem 13. Juli ist bundesweiter Rauchmeldertag. Das hat sich auch der Kreisfeuerwehrverband Bautzen e.V. zum Anlass genommen, um vermehrt auf die Wichtigkeit von Rauchmeldern aufmerksam zu machen. Denn noch immer werden rund zwei Drittel aller Brandopfer im Schlaf von den Flammen überrascht. Jährlich sterben deshalb mehrere hundert Menschen, weil sie sich nicht mehr rechtzeitig nach dem Brandausbruch in Sicherheit bringen konnten. Und obwohl es bundesweit eine Rauchmelderpflicht gibt, hängt Sachsen bei diesem wichtigen Thema als einziges Bundesland hinterher. Hier sind seit 2016 Rauchmelder nur in Neu- und Umbauten vorgeschrieben – nicht aber in Bestandsbauten. Deshalb sind die Eigentümer selbst für ihren Schutz verantwortlich.

Viele wissen aber gar nicht, wie wichtig ein Rauchmelder ist. Außerdem ist der Umgang mit Rauchmeldern häufig mit vielen Fragen verbunden. Wie funktioniert ein Rauchmelder? Wie und wann muss er gewartet werden? Welche Arten von Rauchmeldern gibt es und welche sind für die eigenen Zwecke am besten geeignet?

Der Kreisfeuerwehrverband Bautzen möchte nun dazu anregen, sich genau mit diesen Themen zu beschäftigen. Dazu wurde jetzt ein professionelles Video angefertigt, bei dem wieder Kinder im Mittelpunkt stehen.Denn schon im vergangenen Jahr gelang dem Team des KFV Bautzen gemeinsam mit dem Fotografen und Filmemacher Rico Löb aus Pulsnitz der Durchbruch mit dem Video „Rettungsgasse? Kinderleicht!“. In Zusammenarbeit mit der Kita Spatzennest aus Pulsnitz wurde im April damit begonnen, das Video zum Thema Rauchmelder zu drehen. Zuvor besuchte man gemeinsam mit der Feuerwehr Pulsnitz die Kita und erklärte den Kindern, wie gefährlich Brandrauch ist und wie wichtig deshalb Rauchmelder sind. Anschließend ließ man die Kinder das Gelernte vor der Kamera erzählen. Mit einer Nebelmaschine wurde am zweiten Drehtag eine Holzhütte auf dem Kita-Gelände verqualmt. Das war für die Kinder ein weiteres Highlight, da man hier völlig ungefährlich das Verhalten von Rauch sehen konnte. Im fertigen Film ist zu sehen, wie die Kinder aus der völlig verrauchten Hütte fliehen und sich dank des Rauchmelders in Sicherheit bringen können.

Veröffentlicht werden soll das Video wieder im Internet und in den sozialen Netzwerken. Auch eine Ausstrahlung im TV und anderen Medien ist möglich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an presse@kfv-bautzen.de

Der 6. Sächsische Landesfeuerwehrtag in Görlitz

Der Sächsische Landesfeuerwehrtag 2018 in Görlitz. Vom 27. Bis 29. Juli in der Görlitzer Innenstadt. Los geht es am Freitag um 20 Uhr mit einem großen Sternmarsch der Jugendfeuerwehr, ehe der 6. Landesfeuerwehrtag feierlich eröffnet wird. Am Samstag erwartet die Besucher eine große Feuerwehrmeile mit Vielen Ständen von Feuerwehrverbänden, Fahrzeugherstellern, Partnern der Feuerwehr und vielem mehr. Eine Ausstellung von aktueller und historischer Technik, sowie eine Handdruckspritzenausstellung sind ebenfalls zu bestaunen. Tanz, Musik und jede Menge Darbietungen auf der Bühne werden keine Langeweile aufkommen lassen. Dazu kommen die 13. Landesmeisterschaften im Feuerwehrsport, sowie die 15. Verbandsdelegiertenversammlung und der Feuerwehrball. Ein öffentliches Abendprogramm wird für ordentlich Stimmung in der Görlitzer Innenstadt sorgen. Kommt vorbei zum 6. Sächsischen Landesfeuerwehrtag in Görlitz!

Bäckerei eröffnet neue Pizzeria in Löbau

Über einen Bäcker, bei dem es auch Pizza gibt, können sich ab sofort die Bürger der Stadt Löbau und ihre Gäste freuen. In der hiesigen Breitscheidstraße hat am 12. Juli eine neue Filiale der Bäckerei Schwerdtner eröffnet. Direkt an der Backstube des Unternehmens gibt es jetzt eine große Auswahl an Backwaren, Kuchen, Torten und eben auch Pizza. Auch Burger hat die Bäckerei laut eigenen Angaben im Angebot.

Die Bäckerei Schwerdtner ist ein familiengeführtes Traditionsunternehmen, welches in der Region seit mehr als 80 Jahren Backwaren produziert und vertreibt.

Feuerwehr muss Autofahrer aus Wrack herausschneiden

Ein schwerer Unfall hat sich am Mittwochnachmittag auf der S95 in Steina ereignet. Am Ortsausgang in Richtung Pulsnitz war ein Renault nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen zwei Bäume geprallt. Dabei drehte sich der Wagen so ungünstig, dass er mit dem Dach gegen einen der Bäume krachte. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ganze 45 Minuten kämpften die Kameraden darum, den Mann aus seiner Lage zu befreien. Mit schwersten Verletzungen wurde er dann von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Die Kamenzer Straße zwischen Pulsnitz und Steina war während der gesamten Rettungsmaßnahmen komplett gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz, sowie ein unabhängiger Gutachter beschäftigen sich jetzt mit der Klärung der Unfallursache.

Feuerwehr rettet verletzten Schwan von der Autobahn

Einsatz für die Feuerwehren aus Ohorn und Pulsnitz am Freitagnachmittag. Auf der A4 war ein augenscheinlich verletzter Schwan unterwegs. Das Tier lief auf dem Standstreifen und kam der Fahrspur immer wieder verdächtig nahe. Außerdem wirkte der Schwan aggressiv und fauchte ständig umher. Um auszuschließen, dass der Vogel einen Unfall verursachen könnte, wurde durch die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen die Feuerwehr alarmiert. Die Kameraden sperrten die rechte Fahrspur und den Standstreifen und finden das Tier dann ein. In Absprache mit dem Einsatzleiter sollte ein Kamerad den Schwan mit dem Privat-PKW dann in ein Tierheim bringen. Doch hier begann eine wahre Odysee für den Schwan und seine Retter.

Am Tierheim in Bloaschütz angekommen wurde man erst einmal abgewiesen. Das Tierheim sei nicht für Wildtiere zuständig und auch Tierärzte dürften Schwäne nicht behandeln. Man verwies auf die Vogelschutzwarte in Neschwitz. Dort konnte telefonisch jedoch niemand erreicht werden, also erfolgte die Kontaktaufnahme mit der Autobahnpolizei. Hier wusste man auch keinen Rat, verwies wieder an die Vogelschutzwarte in Neschwitz oder den Tierpark in Görlitz. Letztendlich konnte in Neschwitz telefonisch jemand erreicht werden. Doch auch hier die ernüchternde Nachricht: man sei hier nicht zuständig. Der Schwan sei ein Jagdtier und somit wäre der Jäger zuständig, auf dessen Gebiet der Schwan aufgegriffen wurde. Er habe zu entscheiden, ob der Schwan geschossen oder wieder ausgesetzt würde. Nach vielen weiteren Telefonaten wurde dann entschieden, den verletzten Schwan in seinem Teich bei seinem Partner und den Jungtieren auszusetzen. Der zuständige Jäger wurde informiert und wird das Tier in den kommenden Tagen begutachten. Bleibt zu hoffen, dass ein Abschuss nicht nötig ist und der Schwan sich selbst wieder erholt.