Polizei kontrolliert LKW-Überholverbot auf der A4

Die Verkehrspolizei hat am Montagnachmittag auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Pulsnitz und Hermsdorf insbesondere Lkw-Fahrer kontrolliert. Ins Netz gingen ihnen sieben, die sich nicht an das Überholverbot hielten. Drei Mal stellten die Beamten zudem einen zu geringen Abstand zum Vorausfahrenden fest. Außerdem gab es in zwei Fällen Beanstandungen bei der Höhe der Ladung und einen Verstoß gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Die Polizisten zeigten die Ordnungswidrigkeiten an. Die Bußgeldbescheide wird die Landesdirektion in den nächsten Wochen an die Betroffenen versenden.

Mann stirbt bei Unkrautverbrennung am Flugplatz

Am Dienstagmittag ist auf dem Rothenburger Flugplatz ein Mann verstorben. Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte der 66 Jahre alte Inhaber einer Firma am Außenzaun des Landesplatzes bei Bremenhain auf einer Strecke von etwa 200 Metern Grassoden abgebrannt. Dabei waren die Flammen offenbar außer Kontrolle geraten und hatten einen Pkw-Anhänger angeschmort.

Der Mann rief über Funk Hilfe. Mitarbeiter des Flugplatzes informierten die Feuerwehr. Die freiwillige Feuerwehr der Stadt rückte mit drei Fahrzeugen an und löschte die Flammen. Die Helfer fanden dabei den 66-Jährigen auf der Wiese leblos vor. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Womöglich war er zwischenzeitlich einem medizinischen Problem erlegen.

Kriminaltechniker untersuchten den Ort des Geschehens. Ein Fremdverschulden oder Straftatverdacht waren im Ergebnis dessen nicht festzustellen. Eine Sektion wird in den kommenden Tagen Klarheit über die Ursache des Todes bringen.

Rettungsgasse: Dieses Video ist ein Hit im Netz!

Die Rettungsgasse ist kinderleicht! Das dachte sich auch der Kreisfeuerwehrverband Bautzen. Der Verein, welcher sich vor allem für die Interessen der Feuerwehren in der Region einsetzt, weiß genau, welche Probleme die Kameraden immer wieder auf der Autobahn haben. Auch wenn es Vorschrift ist: Die Rettungsgasse wird selten bis nie richtig gebildet. In einem entsprechenden Video macht der Kreisfeuerwehrverband seit knapp einem Jahr auf das Thema Rettungsgasse aufmerksam.

Kinder erklären, wie es funktioniert

In dem Videofilm erklären Vorschulkinder, warum eine Rettungsgasse so wichtig ist und wie man sie korrekt bildet. Mit Spielzeugautos und Bobbie-Cars wird das Ganze dann auch noch spielerisch gezeigt. Und das Konzept kommt an: Inzwischen wurde der Film schon abertausende Male aufgerufen. Allein auf der Facebook-Seite des Kreisfeuerwehrverbandes Bautzen verzeichnet das Video 680.000 Aurufe und weit über 2.000 Likes. Auch die sächsische Polizei lud das Video auf ihre Facebookseite. Es folgten 800.000 Aufrufe und 4.000 Likes.

Bleibt zu hoffen, dass auch die richtigen Leute das Video sehen und dann auch noch die Ratschläge befolgen. Denn letztendlich ist es wirklich kinderleicht, eine Rettungsgasse zu bilden.

Sächsische Schüler treten zur Slawiniade in Bautzen an

40 Schüler der Klassenstufe 9 aus sächsischen Oberschulen und Gymnasien nehmen vom 2. bis 3. März 2018 an der Sächsischen Slawiniade in Bautzen teil. Ziel der Veranstaltung ist es, die slawischen Sprachen untereinander zu vernetzen und einen Beitrag zur Entwicklung der Mehrsprachigkeit im Freistaat Sachsen zu leisten.

Die Schüler lösen dabei in Teams Sprachaufgaben in Polnisch, Russisch, Sorbisch und Tschechisch, sowie Aufgaben zur slawischen Kultur. Das Format der Veranstaltung stellt ein Unikat im Rahmen der sprachlichen Begabtenförderung dar und findet seit 2014 bereits zum dritten Mal statt. Das Sächsische Kultusministerium, der Sächsische Russischlehrerverband und die Universität Leipzig/Fachdidaktik Slavistik führen die Slawiniade mit Unterstützung engagierter Lehrer und Lehramtsstudenten gemeinsam durch.

Die Spezifik der Slawiniade besteht darin, dass der Fokus auf einen Sprachraum gerichtet wird und weniger auf eine einzelne Sprache. Die Schüler sollen erkennen und erfahren, wie hilfreich das Beherrschen einer Slawine für den Umgang mit anderen slawischen Sprachen sein kann. Dabei stehen im Mittelpunkt der Betrachtung vorrangig Gemeinsamkeiten und weniger Unterschiede; das betrifft sowohl die Sprache als auch die Kultur in den einzelnen Ländern/Regionen.

Live-Stream zur Diskussionsrunde mit Oberbürgermeister Ahrens

„Wie werden wir reden?“ Unter diesem Motto beginnt am Dienstag, dem 27. Februar 2018, eine Veranstaltungsreihe zur Zukunft Bautzens. Ab 18.00 Uhr tauschen sich Oberbürgermeister Alexander Ahrens und Silke Klewin, Leiterin der Gedenkstätte Bautzen, mit dem freien Autor Rico Grimm im Burgtheater aus. Auch die Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Visionen für Bautzen einbringen. Deshalb wird auf der Facebook-Seite der Stadt (Bautzen.de) ein Live-Stream angeboten. Während der Übertragung können die User über die Kommentarfunktion ihre Fragen stellen.

„Zurück oder Zukunft? Wie wir in Bautzen leben wollen“ ist eine Veranstaltungsreihe der Friedrich Ebert Stiftung. Unter verschiedenen Themenschwerpunkten wird ein Blick über den Tellerrand gewagt. Welche Visionen haben die Bürgerinnen und Bürger für ihre Stadt? Wie lassen sich diese aktiv angehen? Diese Fragen werden in drei Veranstaltungen behandelt, die von Cornelius Pollmer, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, moderiert werden. Der Live-Stream soll an allen Terminen angeboten werden.

  • 27. Februar 2018 „Wie werden wir reden?“
    • Rico Grimm, freier Autor, Berlin
    • Alexander Ahrens, Oberbürgermeister
    • Silke Klewin, Leiterin Gedenkstätte Bautzen
  • 13. März 2018 „Wer wird hier wie leben?“
    • Dr. Birgit Wolter, Institut für Gerontologische Forschung e.V. Berlin
    • Juliane Naumann, Bürgermeisterin für Bauwesen
    • Lutz Hillmann, Intendant Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen
  • 20. März 2018 „Was wird hier sein?“
    • Prof. Dr. Joachim Ragnitz, Stellvertretender Leiter des ifo Dresden
    • Jeanette Schneider, Geschäftsstellenleiterin IHK Bautzen
    • Alexander Scharfenberg, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung

Polizei fasst mutmaßliche Automaten-Sprenger

Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach hat am späten Samstagabend in Niederoderwitz zwei mutmaßliche Geldautomatensprenger vorläufig festgenommen. Die beiden 22 und 32 Jahre alten Tatverdächtigen hatten sich an der Straße der Republik in einer Bankfiliale an einem Automaten zu schaffen gemacht. Als sie die Beamten erkannten, versuchten sie mit einem in der Slowakei zugelassenen Mercedes zu flüchten. Doch die Bundespolizisten versperrten dem Wagen den Weg und ergriffen die beiden Insassen. In dem Auto entdeckten die Beamten bei der anschließenden Durchsuchung eine geladene Schreckschuss-pistole, Einbruchswerkzeuge und Utensilien zur Sprengung von Geldautomaten.

Das Kommissariat für Bandenkriminalität der Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen in diesem Fall. An dem betroffenen Automaten sicherten Kriminaltechniker Hebelspuren. Der Sachschaden an dem Gerät betrug nach ersten Schätzungen mehrere tausend Euro. Zu einer Detonation war es jedoch nicht gekommen. Über das weitere Schicksal der aus Rumänien und Moldawien stammenden Tatverdächtigen wird die Staatsanwaltschaft Görlitz entscheiden. Die Ermittlungen dauern an.

Traditioneller Ostereiermarkt in Bautzen

Der Förderkreis für sorbischen Volkskultur e. V. hat am vergangenen Wochenende wieder seinen traditionellen sorbischen Ostereiermarkt im Haus der Sorben in Bautzen veranstaltet. Besucher konnten den Volkskünstlern zuschauen und erleben, wie das Hühnerei zu einem kleinen Kunstwerk gestaltet wird. Dbaei bediente man sich der traditionellen sorbischen Verziertechniken: dem Wachsen, Bossieren, Kratzen und Ätzen. Die Ostereier konnten dann von Sammlern und Interssierten erworben werden.

Bürgermeisterkandidat Martin Gommlich im Interview

Martin Gommlich tritt am kommenden Sonntag als einziger Kandidat gegen die Amtsinhaberin zur Bürgermeisterwahl in Ebersbach-Neuegrsdorf an. In einem Interview mit Ostsachsen.TV stellt er sich ausführlich vor und schildert, was er in seiner neuen Heimat verändern möchte.

Kinder können wieder in Bautzener Fichteschule lernen

Die rund 200 Grundschüler der Fichteschule in Bautzen konnten am Montag nach den Winterferien endlich wieder in ihr gewohntes Domizil am Protschenberg einziehen. Nach einer langen Übergangszeit im Ausweichquartier im Stadtteil Gesundbrunnen hat Oberbürgermeister Alexander Ahrens die renovierte Grundschule an die Kinder übergeben. Mehr als dreieinhalb Millionen Euro wurde in die Bauarbeiten investiert. Nun steht den Kindern neben dem renovierten Altbau auch ein nagelneues Gebäude zur Verfügung. Helle Klassenzimmer, moderne Fachkabinette und ein großer Spielbereich gehören ebenfalls zu den Neuerungen. Am Freitag soll es eine große Eröffnungsfeier geben.

Großnaundorf: Auto fährt gegen Laterne

Am Montagmorgen hat es auf der Pulsnitzer Straße einen Unfall gegeben. Am Abzweig zur Höckendorfer Straße war ein Auto gegen einen Laternenmast gefahren. Dabei wurde der Fahrer verletzt. Rettungskräfte mussten anrücken und die Person ins Krankenhaus bringen. Auch die örtliche Feuerwehr wurde alarmiert, um die Unfallstelle abzusichern. Die Polizei nahm den Sachverhalt auf und wird sich mit der Klärung der Unfallursache beschäftigen. Möglicherweise haben gesundheitliche Probleme zum Unfall geführt.