81-jähriger mit 1,74 Promille verunfallt

Die Polizeibeamten staunten nicht schlecht, als sie am Montagnachmittag zu einem Unfall in Radeberg gerufen wurden. Ein Fahrradfahrer war mit einem Pkw am Robert-Blum-Weg zusammengestoßen. Soweit nicht weiter ungewöhnlich. Doch am Unfallort stellte sich heraus, dass der 81-jährige Radfahrer mit umgerechnet 1,74 Promille unterwegs war. Ein Test zeigte den Wert an. Er hatte einen parkenden Ford wohl nicht oder zu spät erkannt und war auf den Fiesta aufgefahren. Dabei verletzte sich der Senior zum Glück nur leicht. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an. Nun hat er sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu verantworten. Der Sachschaden betrug zirka 1.000 Euro.

Autodiebe schlagen in Görlitz zu

In der Nacht zu Dienstag entwendeten Unbekannte an der Pestalozzistraße in Görlitz einen blauen Volvo. Das etwa zwei Jahre alte Auto hatte einen Zeitwert von rund 100.000 Euro.

Ebenso ist ein grauer Passat in der Nacht zwischen Montag und Dienstag in Görlitz gestohlen worden. Die unbekannten Täter schnappten sich ihre Beute an der Büchtemannstraße. Der Volkswagen mit Baujahr 2003 hatte einen Wert von etwa 3.000 Euro.

Nach beiden Wagen wird international gefahndet und die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Noch immer keine Tatverdächtigen zum Brand im Husarenhof-Hotel

Nach der Brandstiftung vor zwei Jahren im ehemaligen Husarenhof-Hotel in Bautzen tappen die Ermittler immer noch im Dunkeln. Wie das Landeskriminalamt jetzt mitteilte, konnten bisher trotz umfangreicher Ermittlungen keine Tatverdächtigen bekannt gemacht werden. Trotzdem gehen die Ermittlungen weiter. Das Polizeiliches Extremismus- und Terrorismus-Abwehrzentrum (PTAZ) des LKA Sachsen arbeite mit Hochdruck an der Aufklärung dieses Verbrechens. Neue Ermittlungsansätze erhofft man sich von einem Täterprofil, welches Spezialisten für Auswertungen und Analysen erarbeitet haben.

Außerdem hofft man immer noch auf Zeugen. Es werden Personen gesucht, die sich am 21. Februar 2016 zwischen 2:40 und 3:30 Uhr am Husarenhof in Bautzen aufgehalten und Beobachtungen gemacht haben oder sonstige Erkenntnisse, etwa durch die Kommunikationen in den sozialen Medien gewonnen haben

10.000 Euro Belohnung ausgelobt

Der geschädigte Eigentümer des ehemaligen Husarenhof-Hotels in Bautzen hat laut Angaben des LKA eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt. Er bittet um Hinweise, die zur Ergreifung von Tatverdächtigen führen. Zeugen werden gebeten, ihre Hinweise an das LKA Sachsen unter 0800 8552055 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Dringend Zeugen zu Unfallflucht im Gesundbrunnen gesucht

Am Freitagmittag ereignete sich am Gesundbrunnenring in Bautzen ein Verkehrsunfall bei dem eine 77-jährige Fußgängerin schwer verletzt wurde. Eine Zeugin fand die lebensbedrohlich Verletzte in Höhe des Röhrscheidtbades nahe der Kreuzung Muskauer und Kreckwitzer Straße auf der Fahrbahn liegend.

Das beteiligte Fahrzeug entfernte sich. Der Fahrer kümmerte sich weder um die Versorgung der Seniorin noch um die erforderliche Unfallaufnahme. Die Ersthelferin verständigte die Polizei. Diese leitete sofort Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtenden ein. Auch Autowerkstätten der Region gerieten in das Visier der Ermittler. Schließlich besteht der Verdacht, dass der beteiligte Lenker versucht, seine Spuren am Fahrzeug zu beseitigen.

Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe:

  • Wer hat den Unfall am vergangenen Freitag in der Zeit von 11:25 Uhr – 11:37 Uhr am Gesundbrunnenring in Bautzen beobachtet?
  • Wer hat die Seniorin zur angegebenen Zeit vor oder nach der Kollision gesehen?
  • Wer hat einen Zusammenstoß gehört oder gesehen?
  • Wem ist ein Fahrzeug mit Beschädigungen aufgefallen?
  • Hat sich jemand mit seinem Fahrzeug in einer Werkstatt mit Beschädigungen gemeldet?

Personen, die Angaben machen können, melden sich bitte im Autobahnpolizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591 367 – 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle.

Linda W. aus Pulsnitz im Irak verurteilt

Die 17-jährige Linda W. aus Pulsnitz ist im Irak offenbar verurteilt worden. Medienberichten zufolge habe ein irakisches Jugendgericht sie zu sechs Jahren Haft verurteilt. Zur Last gelegt habe man ihr die Zugehörigkeit zum IS, sowie die illegale Einreise in den Irak.

Mit 15 plötzlich in den Irak

Die Schülerin aus Pulsnitz ist eine von mehreren Deutschen, die im vergangenen Sommer von irakischen Truppen in Mossul festgenommen worden waren. Sie war zum Islam konvertiert und verließ mit 15 Jahren urplötzlich ihr Elternhaus, um sich im Irak dem IS anzuschließen. Zuletzt beteuerte sie, ihre Entscheidung zu bereuen. Sie habe nie eine Waffe berührt und sich lediglich um den Haushalt sowie die Kinder anderer Frauen gekümmert. Eine andere Deutsche, welche ebenfalls im vergangenen Sommer festgenommen wurde, hatte man erst vor kurzem wegen ihrer IS-Mitgliedschaft zum Tode verurteilt.

Panzergranate in Waldstück gefunden

In einem Waldstück bei Radeberg ist am Samstag ein granatenähnlicher Gegenstand gefunden worden. Ein Bürger hatte das Teil entdeckt und die Polizei informiert. Letztendlich rückten Spezialkräfte vom Kampfmittelbeseitigungsdienst an. Es konnte festgestellt werden, dass es sich um ein Teilstück einer Panzerfaust handelte. Die Weltkriegsmunition wurde schließlich geborgen und sicher abtransportiert.

Bis zu -20 Grad! Kommt der Winter doch noch?

Der Winter scheint Ostsachsen demnächst wohl doch noch einen Besuch abzustatten. Zumindest lassen die Wettermodelle darauf schließen. Schon ab Mitte kommender Woche ist dann Dauerfrost möglich. Im weiteren Verlauf könnten dann Ende Februar sogar Temperaturen im zweistelligen Minusbereich herrschen. Bis dahin ist es zwar noch eine Weile hin, die Wettermodelle sind sich jedoch einig. Die eiskalte Luft aus Skandinavien kommt allmählich zu uns. Allerdings dürfte es bei der Kälte bleiben. Größere Mengen an Schnee sind nicht zu erwarten.

Auto kracht gegen Laternenmast

In Dresden hat es am Sonntagvormittag einen Unfall gegeben. Gegen 10:20 Uhr war der Fahrer eines VW auf der Stauffenbergallee unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Wagen plötzlich nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Laternenmast. Der Wagen stellte sich anschließend quer und blieb schwer beschädigt auf der Straße stehen. Der Fahrer hatte Glück im Unglück und blieb unverletzt. Da jedoch Betriebsflüssigkeiten ausliefen, musste die Feuerwehr aus Dresden anrücken. Die Polizei ermittelt nun zum genauen Unfallhergang.

Mediaberater bei Ostsachsen.TV

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sind wir auf der Suche nach Mitarbeitern, die unsere Kunden optimal zu unseren Produkten beraten. Neben den täglichen Nachrichten und Magazinbeiträgen bietet Ostsachsen.TV umfangreiche Möglichkeiten im Bereich des Marketing für Unternehmen an. Unsere Mediaberater sind der Ansprechpartner für diesen Kundenstamm und werden diese mit unseren Produkten begeistern.

Die Tätigkeiten der Mediaberater im Überblick:

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Schon wieder: Explosion erschüttert Wohnhaus im Oberland

Noch keine drei Wochen ist es her, dass die Feuerwehren aus dem Oberland zu einer heftigen Explosion gerufen wurden. Damals war in Neukirch in der Lausitz ein Wohnhaus nahezu zerstört worden. Und auch am heutigen Samstag wurden die Feuerwehren im nur wenige Kilometer entfernten Wilthen zu einem ähnlichen Ereignis alarmiert. Gegen Mittag hatte es auf der Dresdener Straße ebenfalls eine Explosion in einem Wohnhaus gegeben. Diese fiel zwar nicht annähernd so heftig aus wie in Neukirch – dennoch entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro.

Doch was war passiert?

„Nach vorläufigen, nicht abschließenden Ermittlungen geriet im Badezimmer aus noch nicht geklärter Ursache ein Wasserkocher in Brand“, so ein Sprecher der Polizei. Die bei dem Brand entwickelte Hitze sorgte offenbar dazu, dass eine unmittelbar in der Nähe stehende Flasche Haarspray explodierte. Die Detonation habe dann für erheblichen Schaden am Haus gesorgt. Die beiden Bewohner des Hauses, ein älteres Ehepaar, versuchten noch das Feuer selbst zu löschen. Die eintreffende Feuerwehr übernahm dann die Restablöschung. Der 83-jährige Mann und seine 80-jährige Frau wurden mit  Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.