Fahranfänger kracht mit Transporter gegen Baum

Am Montagvormittag ist auf der S 111 bei Reißaus ein Kleintransporter gegen einen Baum geprallt. Der 19-jährige Fahrer verletzte sich dabei schwer. Er verlor die Kontrolle über den Fiat Ducato, weil er augenscheinlich zu schnell gefahren war. Der mit etlichen Reifen beladene Transporter geriet ins Schlingern und prallte seitlich gegen einem Baum am Straßenrand. Dabei riss die rechte Fahrzeugseite auf. Der 17-jährige Beifahrer erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen, die in einem Krankenhaus versorgt wurden. Ein Abschleppdienst kümmerte sich um den Fiat und die Ladung. Der Sachschaden betrug rund nach ersten Schätzungen rund 25.000 Euro. [Quelle: Polizei]

Bienen-Seuche breitet sich weiter aus

Am 08.09.2017 wurde im Ortsteil Bröthen der Stadt Hoyerswerda erneut die Amerikanische Faulbrut bei Bienen amtlich festgestellt. Der Sperrbezirk in Hoyerswerda wurde daher erweitert. Er umfasst nun das gesamte Stadtgebiet Hoyerswerda sowie die Ortsteile Zeissig, Kühnicht, Dörgenhausen, Bröthen-Michalken und die Ortslage Koselbruch des Orteils Schwarzkollm sowie den Ortsteil Spohla der Stadt Wittichenau.

Außerdem befindet sich ein weiterer Sperrbezirk im komplett unbebauten Gebiet nordöstlich von Hoyerswerda in der Bergbaufolgelandschaft. Die Grenze des kreisförmigen Sperrgebietes wird im Süden und Osten durch den Verlauf der B 97 zwischen Hoyerswerda und Schwarze Pumpe gebildet. Im Nordosten verläuft die Grenze des Sperrbezirkes durch die Mitte des Spreetaler Sees. Nördlich und westlich endet das Gebiet auf unbewaldeten Flächen in denen Rutschungsgefahr und Betretungsverbot besteht.

Für alle innerhalb dieser Sperrbezirke gelegenen Bienenstände und gehaltenen Bienenvölker wird Folgendes ab sofort angeordnet:

  1. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich durch den jeweiligen Bienenhalter auf Amerikanische Faulbrut (soweit noch nicht geschehen) amtstierärztlich untersuchen zu lassen.
  2. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.
  3. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.
  4. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Alle Bienenhalter im Sperrgebiet haben den Standort und die Anzahl Ihrer Völker dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Bautzen mitzuteilen, soweit sie dieser Mitteilungspflicht noch nicht nachgekommen sind und keine VVVO Nummer besitzen. Die Kartenansicht der bestehenden Sperrbezirke finden Sie im Internet auf der Seite http://landkreis-bautzen.de/57-21722.html

Die Amerikanische Faulbrut ist eine gefährliche Erkrankung der Honigbienen und eine anzeigepflichtige Tierseuche. Für Menschen sind die Erreger allerdings völlig ungefährlich. Honig und Imkereierzeugnisse können bedenkenlos verzehrt werden.

Falschgeld bei Oktoberfest in Umlauf gebracht

Beim Oktoberfest in Putzkau hat ein  28-jährigem offenbar Falschgeld in Unlauf gebracht. Nach Hinweisen durch die Veranstalter des Festes kontrollierte die Polizei den Verdächtigen und stellte bei diesem gefälschte 50 Euro Scheine fest. Diese falschen Banknoten hatte die Person teilweise bei sich, hatte aber einige davon bereits in Verkehr gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Außenbecken der Körse Therme wieder geöffnet

Das Außenbecken der Körse Therme in Kirschau ist wieder für den Badebetrieb geöffnet. Nach langem Warten konnte am Mittwochvormittag das Absperrband durchgeschnitten werden. Grund für die lange Sperrung des Beckens waren umfangreiche Baumaßnahmen und die Beseitigung von Hochwasserschäden. Nach der Abnahme durch das Gesundheitsamt vor wenigen tagen steht einem entspannendem Badebesuch in Kirschau nun aber nichts mehr im Wege.

Kind angefahren und liegen gelassen – Zeugenaufruf

Die Polizei sucht Zeugen zu einer Unfallflucht. Ein 13-jähriger Radfahrer wurde am Donnerstagnachmittag in Weißwasser bei einem Zusammenstoß verletzt. Die Kollision geschah an der Kreuzung Hermann-Moritz-Jacobi-Straße und Bautzener Straße. Ein Auto erfasste den Rad fahrenden Jungen, als es von der Bautzener Straße nach rechts in die Jabobi-Straße abbog. Das Kind stürzte, doch die unbekannte Autofahrerin kümmerte sich nicht darum und fuhr weiter. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu dem unbekannten Auto oder dessen Fahrerin machen können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Weißwasser (Telefon 03576 262-0) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. [Quelle: Polizei]

Mann wird von LKW überrollt

In Leppersdorf bei Radeberg ist am Donnerstagnachmittag ein Mann von einem LKW überrollt worden. Beim Rangieren auf einem Betriebsgelände hatte der Fahrer eines LKW den 55-jährigen offenbar übersehen. Der Mann wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber musste ihn in ein Klinikum fliegen. Die Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen zu diesem Arbeitsunfall aufgenommen.

Oberlausitzer Gladiolenwiese ist Naturwunder 2017!

Mit der größten wilden Gladiolenwiese Deutschlands konnte das UNESCO Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft die Naturwunderwahl 2017 für sich entscheiden! Versteckt auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, am Rande einer idyllischen Lichtung, wächst dieser botanische Schatz: Die Wildgladiole! Genau genommen handelt es sich um die Dachziegelige Siegwurz (Gladiolus imbricatus), welche mit hunderten Blütenständen im Juni und Juli zu finden ist.

Gemeinsam suchten die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e. V. in diesem Jahr nach dem schönsten Naturwunder Deutschlands. Als Nationale Naturlandschaft ist das UNESCO Biosphärenreservat Mitglied der Dachorganisation EUROPARC Deutschland e.V. Der Wettbewerb widmete sich dem Thema „Wilde Wiesen und Weiden“. Gesucht wurden einzigartige Wiesen und Weiden in deutschen Biosphärenreservaten, National- und Naturparken.

Bis zum 10. September konnte online abgestimmt werden. „Mit Interesse und Spannung haben wir den Verlauf der Abstimmung beobachtet“, sagt Torsten Roch, Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung. „Dass die Gladiolenwiese nun auch den Endspurt für sich entscheiden konnte, freut uns besonders. Wir danken allen Naturliebhabern, die für das Naturwunder im Biosphärenreservat abgestimmt haben.“

Schon die Entdeckung der Gladiolenwiese war ein Wunder. Vor 25 Jahren waren nur weniger als zehn Restvorkommen mit wenigen Individuen in der Region bekannt. Das Aussterben der Art schien nahe. Und dann entdeckte 1994 eine Diplomandin auf dem ehemaligen NVA-Truppenübungsplatz Daubaner Wald plötzlich 30 blühende Exemplare auf einer brachgefallenen Wiese. Daraufhin wurde das neue Vorkommen gepflegt und hat sich heute zu einer der artenreichsten Wiesen im Gebiet entwickelt. Die Gladieolenwiese Dauban gehört zum nationalen Naturerbe der Deutschen Bundesstiftung UmweltNaturerbe GmbH und wird von der Naturschutzstation Östliche Oberlausitz gepflegt.

Bei einer so seltenen Art ist es selbstverständlich, dass die Vorkommen jedes Jahr kontrolliert werden. Die Naturwacht der Biosphärenreservatsverwaltung führt dazu schon seit über 10 Jahren ein Monitoring durch, und zählt die blühenden Exemplare. In diesem Jahr wurden 1350 Wildgladiolen und dazu noch über 2.000 Orchideen erfasst. Die Wiesen-Gladiole wurde vor dem Aussterben bewahrt!

Feuerwehr Sohland präsentiert sich mit eigenem Imagefilm

Die Freiwillige Feuerwehr Sohland an der Spree präsentiert sich ab sofort mit einem eigenen Imagefilm. In einem aufwendig produzierten Video zeigen die Kameraden, was sie in ihrer Freizeit leisten. Neben dem Ortswehrleiter kommen auch Kameraden aus der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr zu Wort. Außerdem lobt Bürgermeister Hagen Israel die Zuverlässigkeit seiner Feuerwehr, die auch im Ort selbst sehr anerkannt sei. Die Feuerwehr Sohland an der Spree hatte sich im Frühjahr 2015 an einer Ausschreibung beteiligt. Auf der Internetseite Blaulicht-Paparazzo.de wurden Feuerwehren dazu aufgerufen, sich für die kostenlose Produktion eines Imagevideos zu bewerben. Unter den zahlreichen Einsendungen waren es die Sohländer Kameraden, die sich schließlich durchsetzen konnten und den Videodreh gewannen. Nach vielen Monaten der Vorbereitung folgten einige Dreh- und Projekttage, ehe der Schnitt des Materials noch einige Zeit in Anspruch nahm. Anlässlich des Feuerwehrfestes am zweiten Septemberwochenende fand dann die Premiere des Imagefilms statt. Jede Menge Besucher verfolgten die Erstvorführung des Videos mit Begeisterung. Die Feuerwehren aus Königswartha und Frankenthal, welche sich ebenfalls für das Videoprojekt beworben hatten, nahmen die Gelegenheit wahr, anstatt des Imagefilms ein professionelles Grupenfoto von ihrer Wehr anfertigen zu lassen. Ob es eine ähnliche Aktion wieder geben wird ist noch offen.