Einladung zum 18. MiTag

Unter dem Motto: Digital Vernetzen – Real Netzwerken lädt der Bundesverband mittelständische Wirtschaft – Geschäftsstelle Oberlausitz zum 18. MiTag – Mittelstandstag ein.

Das Ziel des MiTag ist es, Unternehmern aus der gesamten Wirtschaftsregion Dresden Gelegenheit zu geben neue Kontakte aufzubauen und bestehende zu pflegen. Schließlich geht es um eine Innovation die verschiedene Disruptionen auslösen wird und die gesamte Gesellschaft betrifft.

In Vorträgen wird neben verschiedener Zukunftsthemen auch die regionale Zusammenarbeit und die Chancen einer stärkeren regionalen Verflechtung beleuchtet und diskutiert.

Der 18. MiTag findet am 05. Juni 2018 auf dem Butterberg in Bischofswerda statt.

Link: https://www.mi-tag.de/

Unternehmer beraten mit Bautzener OB zum Leitbild und Stadtmarketing

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Am 15. Mai 2018 treffen sich Interessierte um 16:00 Uhr mit Oberbürgermeister Alexander Ahrens zum 2. KommunalForum Mittelstand im Hotel Residence, um auszuloten wie mit der Diskussion um das neue Leitbild 2030+ und dem Stadtmarketing das Image der Stadt Bautzen und ihre Wirtschaftskraft vorangebracht werden kann.

Der BVMW-Oberlausitz hatte bereits 2017 eine Spezielle-Interessen-Gruppe gebildet, um dem Mittelstand gegenüber der Stadtverwaltung eine Stimme zu geben und die aktive Zusammenarbeit angeboten.

In dem öffentlichen Kommunal-Foren werden die vorgelegten Schwerpunkte beraten, alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Anmeldung ist hier möglich.

Bündnis aus Mittelstand und Politik will Metropolregion

Der Politische Beirat beim BVMW der Wirtschaftsregion Dresden hat sich neu konstituiert und verfolgt das Ziel aus der Region zwischen Riesa und Zittau eine spezielle Art einer Metropolregion zu entwickeln, die durchaus auch länderübergreifend eine neue Qualität der Vernetzung in einem gemeinsamen Lebensraum erzeugen soll.

Der Beirat lässt sich dabei von folgendem leiten:
Die Zukunft ist urban und ländlich zugleich. Der Mittelstand eine übergreifende Kraftquelle.
Heimat hat etwas mit der Mentalität und den funktionierenden Beziehungen zu tun; es geht um Zusammenhalt; weil Digitalisierung die Unternehmen menschlicher macht.

„Damit es gelingt, die vorhandenen Potentiale der Metropole Dresden einerseits und die der ländlichen Räume andererseits zusammen zu bringen und dann neue Chancen bei der Strukturentwicklung zu eröffnen, müssen alle noch mehr über den eigenen Tellerrand denken“, sieht BVMW- Senior Berater Wilfried Rosenberg die Rolle des Poltischen Beirates, der sich aus Bundes-, Landes-, Kommunalpolitikern und Unternehmern zusammensetzt.

Für Ende Juni 2018 wird es dazu eine nächste Beratung geben, nachdem sich schon am
05. Juni 2018 der 18. MiTag – der Mittelstandstag auf dem Bischofswerdaer Butterberg mit dem Thema beschäftigt hat.

„Es ist oft unsinnig, Dresden und Görlitz zu vergleichen, besser wäre es die Alleinstellungsmerkmale von beiden in den Dienst einer gemeinsamen Wirtschafts- und Wachstumsregion zu stellen; die Digitalisierung gibt uns dazu wichtige Instrumente in die Hände“, erläutert Rosenberg die Methode.

Die Mitglieder des Politischen Beirates des BVMW in der Wirtschaftsregion Dresden sind hier zu finden.

Der Mittelstand: Bautzen braucht eine Stadthalle

Als Hauptstadt der Oberlausitz braucht Bautzen eine moderne Stadthalle! In der Diskussion um die Krone, werden aber leider viel zu oft nicht die richtigen Antworten gegeben. Meist geht es nur um die Frage, ob die Stadt die Krone kaufen soll.

Wenn SPD Stadträte meinen, der Kaufpreis sei zu hoch für den schlechten Zustand und das Prinzip „Gewinne werden privatisiert – Verluste übernimmt der Steuerzahler“ aufgeführt, dann zeigt das von wenig ökonomischen Sachverstand, wie Preise sich am Markt bilden.

Weil wir jetzt erst bei der Leitbild- und Stadtmarketing-Diskussion den Anfang gemacht haben, werden nun „verkürzte“ Antworten gegeben. Wer will Bautzen sein? Worin drückt sich der Stolz der Bautzener aus?

Ja, Bautzen braucht eine Stadthalle, aber nicht nur vorstellbar am Standort der alten Krone. Finden wir einen passenden Standort und überlegen gleichzeitig, wie wichtig uns der Standort für die Entwicklung der Stadt ist. Wenn der uns sehr wichtig ist, dann hat das natürlich seinen Preis.

Ein ordentliches Stadtentwicklungskonzept mit entsprechenden Gestaltungssatzungen für Teilgebiete würden auch für Investoren Grenzen aufzeigen. Denken wir uns „größer“ für die Zukunft, damit wir das heute besser gestalten können.

https://www.bvmw.de/wirtschaftsregion-dresden/news/1798/bautzen-braucht-eine-stadthalle/

BVMW Oberlausitz fordert zügigen Bau der Spreebrücke

Die Geschäftsstelle des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft e.V. Oberlausitz in  Bautzen fordert den Bau der Spreebrücke zügig anzugehen.

Der Mittelstandsverband unterstützt dabei Jan Kubasch, Chef des Innenstadtvereins und Geschäftsinhaber und gibt ihm Recht: „Die geplante neue Spreebrücke ist eine weitere Attraktion für Bautzen, für die gesamte Oberlausitz“.

Der BVMW fordert weiter: Eine Diskussion an der sich viele Bautzener beteiligen, wenn es um die Frage geht, wo Bautzen in 20 Jahren stehen will, was Bautzen überhaupt sein will. Es kann sein, dass die Skeptiker die Oberhand behalten, auch dann wissen wir mehr über den Zustand von Bautzen.

Ein lebendiger Dialog aus diesen und jenen Positionen hat Bautzen in seiner vielfältigen Geschichte immer vorangebracht. Das müssen die Bautzener aushalten.

„Als BVMW-Oberlausitz wird unsere Interessengruppe „Pro Bautzen“ auch mit Kommunalforen, die mit Oberbürgermeister Ahrens verabredet sind, ihren Beitrag leisten“, erklärt BVMW-Kreisverbandschef Sirko Rosenberg zu der von der Sächsischen Zeitung angekurbelten Diskussion.

BVMW startet 17. Dresdner Industrietage

Mittelständische Unternehmen in der Wirtschaftsregion Dresden suchen engagierte und qualifizierte Fachkräfte. Junge Menschen suchen für sich eine Perspektive und Entfaltungsmöglichkeiten. Seit 2002 schlagen die Dresdner Industrietage eine Brücke, um beiden Seiten zusammenzuführen. Dabei werden Studierende der Hochschulen in der gesamten Wirtschaftsregion Dresden angesprochen. 2018 finden die Dresdner Industrietage zum 17. Mal statt.

Die Tage der offenen Tür sind dabei zentrales Element. Diese finden dezentral an den verschiedensten Industrie- und Gewerbestandorten der Wirtschaftsregion Dresden statt. Aus der Vielzahl von nach Branchen sortierten Unternehmen können sich Studierende, Absolventen und Fachkräfte gemäß Ihren Interessen eine oder mehrere Firmen auswählen.

Die Tage der offenen Tür 2018 finden vom 23.-27. April 2018 in den Unternehmen der Region statt.

Die Dresdner Industrietage sind die Fachkräfteinitiative des BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft in der Wirtschaftsregion Dresden. Sie schlagen seit 2002 ein Brücke zwischen industriell tätigen mittelständischen Unternehmen und jungen Menschen, die für sich eine Zukunftsperspektive suchen. Seit 2015 werden sie durch die BVMW Geschäftsstelle Oberlausitz in Bautzen organisiert.

Die Dresdner Industrietage haben dabei 2012 bei der Vermittlung von Praktika, Diplomarbeitsthemen und Arbeitsplätzen Unterstützung geleistet.

 

Mittelstand mit Bautzener OB im Gespräch

„Bautzen kann mehr?!“ war die in der Einladung gestellte Frage. Gemeinsam mit dem Bautzener Oberbürgermeister Alexander Ahrens traten mittelständische Unternehmen gemeinsam in den Dialog. Dabei wurde viele Themen besprochen und diskutiert. Die Entwicklung des Bahnhofs spielte ebenso eine Rolle, wie der Bau der Fußgängerbrücke am Protschenberg, die der Oberbürgermeister ausdrücklich unterstützte.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen u.a. auch folgende Fragestellungen:

  1. Die eigentliche Dynamik in der Entwicklung der Stadt liegt noch vor uns  – wenn es denn gelingt, diese auch zu erzeugen! Sind wir bereit für Zukunftsprojekte nach dem Prinzip Trial & Error? Will die Stadtverwaltung den unternehmerischen Mittelstand in einem nötigen Dialog nachhaltig einbinden und ein Stadtentwicklungskonzept entwerfen, welches den Namen verdient?
  2. Bautzen hat – für seine Größe – viele Glanzpunkte, aber wird nicht als attraktive Stadt wahrgenommen, wie viele glauben. Wer will Bautzen überhaupt sein, welche Ziele steckt sich eine Stadtverwaltung mit dem Oberbürgermeister an der Spitze für die nächsten Jahre? Welches Konzept wird verfolgt bei der Entwicklung von Gewerbe- bzw. Wohnflächen, oder zum Thema Parken? Warum hat die Stadt keine Wirtschaftsförderungsgesellschaft, wie  z.B. Görlitz?
  3. Es wird behauptet Bautzen hat ein „rechtes“ Image. Ist es nicht eher die Angst vor dem Fremden? Wie wird die Stadtgesellschaft offener für Neues? Warum finden nicht z.B. regelmäßig größere Events statt (einer Tausend-Jahr-Feier ähnlich), oder größere Debatten (wie über Kornmarkt-Center-Bau), damit Argumente für eine Stadtentwicklung in der Öffentlichkeit diskutiert werden, die auch nach Außen abstrahlen. Das sind Zukunftswerkstätten – nicht das wir uns freuen, schuldenfrei zu sein.
  4. Die Stadt Bautzen versteht sich als Zentrum (die Hauptstadt) der Oberlausitz. Warum tritt sie dann nicht als Impulsgeber auf? Auch im Dialog mit Dresden, um gemeinsam  eine „Metropolregion“ Dresden zu bauen! Der ländliche Raum hat seine Stärken – nutzen wir die!

In der Unternehmergruppe „Pro Bautzen“ werden diese Themen in den nächsten Monaten weiter vertieft. Unternehmer, die Interesse an einer Mitarbeit haben, können sich in der BVMW Geschäftsstelle Oberlausitz in Bautzen melden. Mit Oberbürgermeister Alexander Ahrens wurde vereinbart ein derartiges KommunalForum Bautzen regelmäßig (alle 6 Monate) durchzuführen.

Mittelstand trifft Kultur

Mittelstand trifft Kultur hieß es am 10.11.2017 im Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen. 30 Unternehmer und Gäste aus des gesamten Wirtschaftsregion Dresden waren gekommen, um das Bautzener Theater kennen zulernen. Sie wurden damit wieder dem Motto der Initiative „Die ganze Welt ist Bühne – Wirtschaft & Theater: Gemeinsam erfolgreich“ gerecht.

Anschließend informierten Intendant Lutz Hillmann und Dramaturgin Madlenka Scholz über Hintergründe zur Premiere „Birkenbiegen“, an der die Unternehmer im Anschluss teilnahmen.

Regelmäßige Treffen des Mittelstandes im Bautzener Theater gehören zu langjährigen Tradition der Zusammenarbeit. So war dies das Dreißigste Treffen im Rahmen der 19jährigen Zusammenarbeit.

Mittelstand und Theater arbeiten zusammen

Der Geschäftsstelle Oberlausitz des Bundesverband mittelständische Wirtschaft und das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen haben die Gemeinschaftsinitiative „Die ganze Welt ist Bühne – Gemeinsam erfolgreich: Wirtschaft & Theater“ ins Leben gerufen.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, bereits bestehende Bindungen von Wirtschaft und Kultur in der Oberlausitz auszubauen und damit nachhaltig die Attraktivität und das Image der Unternehmen und „ihres“ Theaters zu erhöhen.

www.buehne.bz

Der Mittelstand fordert Politik zum handeln auf

Als Reaktion auf die Vorlage der Angora-Energiewende-Studie forder Der Mittelstand:

Handelt endlich!

Wo sich über regionale Leitbilder und Konzepte in der Hoffnung auf deren erfolgreiche Strukturentwicklung Gedanken gemacht wird, dort wird unnötig Geld in Beraterleistungen verbrannt und damit keine Wertschöpfung erzielt.

Die Clusterpolitik hilft uns nicht weiter, wir brauchen heute sichtbares Handeln an der Basis, damit die Menschen im Lausitzer Kohlerevier wieder Hoffnung schöpfen und Vertrauen in die Politik zurückgewinnen.

Dazu eignet sich eher ein Konzept der offenen Regionen, was nicht bestehende Grenzen und regionale Verortungen einreißen, sondern im Bewusstsein dieser Grenzen ihre Durchlässigkeit zum Wohle der aktiven Akteure neu gestalten will.

Es sind die sich entwickelnden Mittelständler und nicht die Konzerne (siehe aktuell die Berichte über Siemens und Bombardier), die das Rückgrat der Oberlausitz sind, was in keinem Konzept den Schwerpunkt bildet.

Der BVMW in der Oberlausitz bleibt dabei:

Es braucht keine umfänglichen, neuen Strukturen für die Unterstützung des Strukturwandels, sondern die Wahrnehmung von Verantwortung bei den Bestehenden in Sachsen und Brandenburg.

Worauf es jetzt ankommt:

  1. Die neue Bundesregierung darf keinen schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung beschließen. Die Ministerpräsidenten Tillich und Woidke stehen im Wort – unterstützen wir sie beim der grenzübergreifenden Zusammenwirken.
  2. Der Bund muss endlich eine „Energiewende“ beschließen, die den ökonomischen Rahmen neu ausrichtet und die Innovationsfähigkeit bestehender Unternehmen entwickelt.
    Die Kohlereviere haben eine Entschädigung verdient, weil sie durch politische Entscheidungen benachteiligt werden.
    Es gibt genügend innovative Mittelständler dort, die im Zusammenwirken mit ihren Kommunen für Wertschöpfung und „Ersatzarbeitsplätze“ schaffen.
    Zu den „Entschädigungen“ gehören auch Sonderbedingungen. Neue Unternehmen siedeln sich z.B. in Boxberg oder Schwarze Pumpe schnell an, wenn sie Strom ohne Umlagen direkt vom Kraftwerk beziehen könnten. Erst recht, wenn z.B. im Industriegebiet Boxberg endlich ein bedarfsgerechtes Breitbandnetz zur Verfügung wäre.
  3. So wie Deutschland ein smartes Land werden muss, müssen die Kommunen im Kohlerevier aufgerüstet werden, das schafft Vertrauen in den ländlichen Gebieten und stärkt das Bottom-up-Prinzip als Lösungsstrategie in eine hoffnungsvolle Zukunft. So wäre es z.B. sinnvoll, wenn Hoyerswerda mit Spreetal zusammengeht und als starker Akteur im Kohlerevier Einfluss hat.
  4. Grundlegend brauchen die ländlichen Regionen eine verlässliche Infrastruktur (Straße, Schiene, Bildung, Gesundheit), wofür es verantwortliche Strukturen gibt.
    Gerade durch die Digitalisierung sind wir in der Lage die Stärken der zugeordneten Großstädte (wie Dresden), mit den Stärken der ländlichen Räume (wie der Oberlausitz) zu vernetzen und so den demografischen Entwicklungen entgegenzuwirken.
    Wenn Politiker aus den Bundestagswahlergebnissen 2017 gelernt haben, dann ist diesbezüglich Aktionsfähigkeit gefragt. Eine wäre die Wahl eines neuen Ministerpräsidenten in Sachsen, ohne Verhandlungspokerei vom Koalitionspartner SPD.
    Wir vertrauen auf Michael Kretschmer, der für einen Neustart steht.

https://www.bvmw.de/wirtschaftsregion-dresden/news/1041/handelt-endlich/