Führungsfehler Teil11 – So treiben Chefs mit System Ihre Mitarbeiter in den todsicheren Burnout!

Ein weiteres Machtinstrument des Burnout-Chefs sind geplante Störungen beziehungsweise gezielt gesteuerte Arbeitsunterbrechungen ihrer Mitarbeiter im Arbeitsablauf. Wissenschaftler haben in Studien herausgefunden, dass ein Mitarbeiter ungefähr 11 Minuten braucht, um nach einer Unterbrechung wieder in die vorherigen Denk- und Tätigkeitssmuster zurück zu kommen. Mit einer gezielten einminütigen Unterbrechung pro Stunde können Sie also die Effizienz ihres Mitarbeiters um 20% reduzieren. Natürlich sollten Sie diese Taktik während eines acht Stundenarbeitstages regelmäßig pro Stunde wiederholen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Unterbrechung dem Arbeitsablauf, der Firma oder dem Kunden betrifft. Es können Banalitäten sein wie: „Haben Sie auch die Unordnung auf der Personaltoilette bemerkt!“ oder „Wissen Sie zufällig wie der 1. FC Fußballspielenkannichnicht gespielt hat?“ Als besonders effektiv haben sich Unterbrechungen bezüglich des Privatlebens von anderen Arbeitskollegen und deren Familienmitglieder bewiesen. So kommt immer gut: „Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Frau vom Meier letztens immer an der Bahnhofstrasse rumsteht?“ Diese Taktik bewährt sich übrigens hervorragend kurz vor Mitarbeitergespräche oder vor Lohn- oder Gehaltsverhandlungen durchzuführen. Sie als Burnout-Chef brauchen ja einen Grund, um keine Lohnerhöhung zu bewilligen.

So punkten Sie mit dem Büro-Knigge-ABC – Teil 1

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

geht es Ihnen manchmal auch so, dass Sie am Montag morgen keine Lust haben, zur Arbeit zu gehen, weil die Kollegen Sie nerven oder sie sich vielleicht unwohl im Team fühlen?

Ein wertschätzender und respektvoller Umgang im Büro ist leider nicht selbstverständlich. Nutzen Sie und Ihre Kollegen meine Büro-Knigge-ABC Tipps, um gemeinsam als Team mehr zu erreichen und den anderen besser zu verstehen.

Heute starten wir mit Teil 1:

A steht für Authentizität 

Spielen Sie im Job eine Rolle oder sind Sie „echt“ und zeigen sich auch mit Ihre Ecken und Kanten? Menschen, die sich so zeigen, wie Sie und zu Ihrem Stärken und Schwächen stehen, wirken automatisch sympathischer und ehrlicher.

Lernen Sie auch, die Ecken und Kanten Ihres Kollegen anzunehmen, ihn wertzuschätzen und nicht zu verurteilen. Jeder Mensch ist wichtig und einmalig.

B steht für Begeisterung

Lieben Sie das, was Sie tun und stehen Sie mit Begeisterung hinter Ihrer Firma, hinter Ihren Projekten und der Arbeit Ihrer Kollegen? Oder machen Sie nur „Dienst nach Vorschrift“?

Begeisterung für das Team und das Projekt wirkt sich positiv auf das gesamte Arbeitsklima ist. Voraussetzung dafür ist, dass jeder im Team die richtige Aufgabe hat.

Frage: Was begeistert Sie besonders an Ihrer Arbeit?

C steht für Charisma

Charismatische Menschen haben eine offene und positive Einstellung zu Ihren Mitmenschen und Kollegen. Sie sind zuverlässig, hinterfragen, hören aktiv zu und reflektieren Ihr eigenes Verhalten. Sie nehmen sich auch bewusst Zeit, um Ihre Kollegen besser kennenzulernen. Das geht natürlich bei 100 Kollegen nicht immer, aber gerade in kleinen Team von 4-15 Kollegen finde ich das persönlich sehr wichtig.

Frage: Wie gut können Sie zuhören und sich in andere hineinversetzen?

D steht für Diplomatie

Streik und Meinungsverschiedenheiten gehören zum Büro-Alltag hinzu. Doch welchen Sprachstil nutzen Sie in solchen Situationen? Werden Sie aufbrausend oder regen Sie sich gleich auf?

Diplomatische Menschen finden auch in Stresssitutionen immer positive Worte, denn sie beherrschen die hohe Kunst der Rhetorik und gehen in möglichen Auseinandersetzungen strategisch vor. Sie lassen das Ganze erst einmal wirken, reflektieren und gehen dann step by step die einzelnen Punkte durch. Sie geben niemals ungefragt Feedback und suchen für beide Seite eine Win-Win Situation.

Frage: Was können Sie ab heute in Ihrem Gesprächsverhalten ändern?

E steht für Empathie

Menschenkenner können anhand der Körpersprache vom Ihrem Gegenüber herausfiltern, was dieser denkt und wie es ihm geht. Schon Knigge sagte: „Interessiere dich für andere, wenn du willst, dass andere sich für dich interessieren.“

Versuchen Sie im Büro-Alltag die Beziehungsebene zu Ihren Kollegen stets positiv zu gestalten, indem sie sich mehr für dessen Gefühle und eventuell auch der allgemeinen Vorgeschichte interessieren. Dann verstehen sie sich und andere besser.

F steht für Freundlichkeit

Freundlichkeit ist Herzlichkeit und Herzlichkeit ist der Türöffner zum Erfolg. Wer den Tag morgens mit einem Lächeln, einem guten Blickkontakt, einem Tagesgruß jedem im Unternehmen gegenüber und einer guten inneren Einstellung zum Team beginnt, hat schon gewonnen. Freundliche Menschen nutzen in Ihrem täglichen Sprachgebrauch auch mehrmals die Wörter „Bitte“ und „Danke“.

„Wer den Tag mit einem Lächeln beginnt, hat ihn bereits gewonnen.“ (Ciciero)

G steht für Geduld

Manchmal geht es nicht schnell genug, das hat mich früher auch viel Ärger gekostet. Seitdem ich gelernt und verstanden habe, dass jeder Mensch für bestimmte Aufgaben und Herangehensweisen ein anderes Tempo hat und ich mich in Geduld übe, fällt mir vieles leichter. Keiner ist deshalb besser oder schlechter.

Üben sie sich in Geduld und setzen Sie andere Menschen durch Ungeduld nicht unter Druck. Das schadet einer guten Beziehung im Team im Büroalltag. Genießen Sie dafür lieber bewusst einen Augenblick der Stille bewusst als kleine Pause für sich, wenn Sie warten müssen. Geben Sie Menschen und Dingen Zeit. Gerade das Beachten dieser kleinen ungeschriebenen Benimm-Gesetze, vereinfachen den Alltag enorm. Lassen Sie sich umgekehrt selbst nicht unter Druck setzen.

H steht für Harmonie und Hilfsbereitschaft

„Ein hilfsbereiter Helfer wartet nicht, bis er gefragt wird.“ (Dänisches Sprichwort)

Ein gutes Team lebt vom geben und nehmen im Büro-Alltag. Dazu zählen Kleinigkeiten wie Tür aufhalten, kopieren für die Kollegin, wenn ich sowieso zum Drucker gehe oder andere kleine Sachen. Hilfsbereitschaft sollte niemals ausgenutzt werden und auch nicht auf die Goldwaage gelegt werden.

Frage: Wo können Sie ab heute ein wenig Hilfsbereitschaft im Team einführen?

I steht für Image

Jeder Mensch, jedes Team und jedes Unternehmen hat ein Image. Was sagt Ihr Image über Sie aus? Wirken Sie, wie Sie wirken möchten? Werden Sie in Ihrer Außenwirkung so wahrgenommen.

Mein Tipp für Ihr Team: Finden Sie gemeinsame Werte, hinter denen Sie alle stehen. Leben Sie alle im Team diese Werte und sie werden feststellen, dass Ihre Außenwirkung sich verändert.

Wünschen Sie weitere Tipps oder haben Sie Anregungen, Ideen oder Fragen, die Sie gerne beantwortet haben möchten? Dann schreiben Sie mir an info@gekonnt-wirken.de Am nächsten Montag erhalten Sie weitere Büro-Knigge-ABC Tipps von mir.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim lesen und teilen der Kolumne.

PS: Gerne können Sie mich als Management-Trainerin auch gerne für Ihr Team für ein maßgeschneidertes Büro-Knigge Seminar buchen.

Janine Katharina Pötsch
Expertin für stilsicheres Auftreten auf jedem Parkett
www.gekonnt-wirken.de
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Stadtspaziergang Bautzen / Seidau

Bautzen bietet viele romantische Ecken und Straßen. Die Seidau gehört dazu. Bis 1922 war es ein eigenständiger Ort und gehört heute zur Westvorstadt Bautzens. Mit Maria Löcken-Hierl haben wir eine sehr kompetente und bewanderte Begleiterin gefunden. Ohne ihre Hilfe hätten wir einige Plätze gar nicht gefunden und viel Wissenswertes nie erfahren. Hier an dieser Stelle nur ein kleiner Teil dieses schönen Flecken im Spreetal am Rand von Bautzen, welcher gerade jetzt zur Osterzeit vieles bietet.

Mach, was dein Herz dir sagt!

Kaum hat Erfolgsautor und Ostsachsen.TV Kolumnist Peter Buchenau sein neues Buch „Mach, was dein Herz dir sagt!“ im Metropolitan Verlag veröffentlicht, kommen schon die ersten Rezensionen:

„Von Kindesbeinen an werden wir durch unsere Eltern, Schule, Ausbildung, Studium, unsere Umwelt gefordert, gefördert und entwickelt. Doch ist es ausreichend? Unser Leben, unsere Arbeitswelt, unsere Kommunikation verändern sich stetig und stellen hohe Anforderungen an uns. Industrie 4.0 ist in aller Munde und hat Auswirkungen auf unser Leben, auf unser Wirken, unsere Gesundheit. Wir sind somit aufgefordert offen zu sein und dem Wandel zu begegnen. Doch da gibt es noch eine andere Seite, die des Alltags, der Familie, der beruflichen und privaten Verpflichtungen. Diese fordern unsere tägliche Aufmerksamkeit. Ziele, Visionen geraten in den Hintergrund und wir werden sprichwörtlich „gegangen“, statt bewusst mit eigener Zielsetzung, im eigenen Tempo, eigenen Ideen auf unserem Lebensweg voran zu gehen. Peter Buchenau setzt hier genau an, nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise. Er leitet Schritt für Schritt an, fordert, ermuntert, pusht und coacht. Seine Ideen, Inspirationen machen wach, erfrischen und beleben. Beim Lesen begegnet man sich selbst, schaut in sich hinein und ist überrascht, welch Potential ungenutzt in einem schlummert. Mit Fachwissen und Humor sind Sie mit dem Buch eingeladen dem Abenteuer Ihres Lebens zu begegnen, mit sich selbst. Es ist spannend, fordernd und stets für eine Überraschung gut. Familie, Freunde und Bekannte werden sehr überrascht sein, was diese literarische Frischzellenkur aus Ihnen macht.“
(Kerstin Fischer, Unternehmensberaterin)

„Wer kreatives Spurensuchen wirklich lernen will, kann es hier lernen.“
(Dagmar Möbius, Freie Journalistin)

„Für mich war der Preis für Mut bisher Freiheit. Für Peter Buchenau ist der Preis für Freiheit Mut. Sein Buch berührt durch die autobiographischen Züge und ist in der Tat ein Mutmacher. Risiken einzugehen und deutlich Nein zu sagen, weil das Herz nach Aufmerksamkeit für die innere Freiheit ruft, ist Leben mit Herz. Wer, in Zeiten der Digitalisierung, vergisst, seine ureigenen sinnerfüllenden Bedürfnisse zu berücksichtigen, wird keine Spuren hinterlassen. „Mach, was dein Herz dir sagt“, ist eine leicht lesbare, unterhaltsame Lektüre für Jedermann. In gewohnt eloquenter Art zeigt Peter Buchenau systematisch auf, wie es gelingen kann, dem eigenen Leben einen Stempel aufzudrücken.“
(Judi Malzacher, PhD Autorin von ICH – KULTUR)

„Mach, was dein Herz dir sagt!“ Autor Peter Buchenau, Metropolitan, 14,99 Euro
ist ab sofort in der Buchhandlung Ihres Vertrauens verfügbar. Natürlich kann das Buch auch über den Online Buchhandel bestellt werden.

 

Schullandheim Bautzen/Burk

Am 10. März gibt es im Schullandheim Bautzen/Burk von 11:00 bis 16:00 Uhr einen Tag der offenen Tür. Wir hatten schon heute die Möglichkeit das frisch renovierte Haus mit der Kamera zu besuchen. Für mich völlig neu war die Tatsache, dass man dort auch größere Familienfeiern, Konferenzen usw. abhalten kann und das Haus bzw. verschiedene Räume von Erwachsenen gebucht werden können.

Reich sein?

Was bedeutet „reich sein“ für Sie?

von Joe Orszulik – Hypnotiseur – Autor – Redner

Vor wenigen Tagen saß ich, eingewickelt in eine mich wunderbar wärmende Decke, bei strahlendem Sonnenschein trotz der Kälte in meinem Lieblings-Strassen-Café. Ich sitze dort sehr gerne und beobachte die Welt und die Menschen um mich herum äußerst aufmerksam.

Am Nebentisch sitzen drei ältere Damen, die, allem Anschein nach, „sehr wohlhabend“ sind. Sie berichten sich gegenseitig von den neuesten, ganz schlimmen Ereignissen mit ihren Mietern in ihren Häusern. Sie nörgeln über inkompetente Verkäuferinnen in einer Boutique und lassen auch an der Service-Kraft des Cafés kein gutes Haar (welche in meinen Augen ihren Job liebt und dies auch ausstrahlt). Diese drei Mitmenschinnen erscheinen mir völlig spaß- und lieblos.

Ein paar Meter weiter musiziert ein Strassenmusiker auf seinem Akkordeon. Ich sehe ihn öfters, er ist jeden Tag in meiner Heimatstadt unterwegs und musiziert für sein tägliches Überleben. Ich beobachte ihn und freue mich über ihn: er hat ein so zufriedenenes Lächeln im Gesicht. Er strahlt Dankbarkeit aus.

Spontan entschließe ich mich, ihm eine Frage zu stellen: „Entschuldigen Sie bitte, erlauben Sie mir eine ganz persönliche Frage?“ – „Ja, gerne“, lächelt er mich an. „Sie sehen so zufrieden aus: fühlen Sie sich reich?“ Seine Antwort war wunderschön: „Ich bin sehr reich. Ich mache jeden Tag das, was mich glücklich macht. Ich musiziere und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens einen Menschen mit meiner Musik erfreue. Das ist mein Reichtum.“

Ich bin berührt von dieser Aussage und fühle: Reichtum beginnt in mir. Reichtum ist ein Gefühl, welches ich mir machen darf. Ich kann entscheiden, ob ich mich reich fühlen möchte, ganz egal, was ich „im Aussen“ auch habe. Die drei älteren Damen haben das in ihrem Leben wahrscheinlich noch nicht verstanden. Ich wünsche ihnen, dass sie diesen Reichtum eines Tages noch entdecken werden.

Auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, wünsche ich von Herzen, dass Sie sich jeden Tag reich fühlen können.

Ihr Joe Orszulik – Experte für innere Stärke

Führungsfehler Teil 10 – So treiben Chefs mit System Ihre Mitarbeiter in den todsicheren Burnout!

Tipp 10 für den Burnout-Chef:  Lassen Sie Ihre Mitarbeiter Ihre Ziele selbst bestimmen.
Ganz kompetente Burnout-Chefs greifen ab und an zur effizientesten aber auch gefährlichsten und emotionalsten Zielerreichungsmethode. Die Zielebestimmung durch Ihre eigenen Angestellten und Mitarbeiter. Der große Vorteil für Sie als Führungskraft besteht darin, dass Sie sich erst gar nicht mit Ihren Mitarbeitern auseinandersetzen müssen. Wo kämen Sie denn da hin? Überall, aber bestimmt nicht dahin wo Sie als Chef wollen. Jeder der schon mal in einer Führungsverantwortung war oder auch zur Zeit ist, wird mir zustimmen, dass der größte Zeiträuber für Sie als Chef zuerst Ihre Mitarbeiter und an zweiter Stelle Ihre Kunden sind. Ständig kommen diese mit Fragen und wollen Antworten, meist konfrontieren Sie diese gar noch mit Problemen, als ob Sie nicht schon genug eigene Problem in Ihrer Führungsaufgabe und auch im Privaten haben, und ganz schlimm wird es, wenn Mitarbeiter gar von Ihnen Entscheidungen wollen. Daher probieren Sie es beim nächsten Mitarbeitergespräch (auch das noch) einfach mal aus. Lassen Sie sich von Ihren Mitarbeitern deren Ziele erstellen. Erscheint Ihnen das Ergebnis erreichbar, können Sie das Ziel immer noch erhöhen. Zu einfach wollen Sie es Ihren Angestellten doch nicht machen, denn diese brauchen ja Aufgaben an denen diese wachsen können.

Vergleichen und Motivation – ein Widerspruch?

Von Joe Orszulik – Experte für innere Stärke: Heute vormittag saß ich in meinem Lieblings-Café und wurde Zeuge folgender Unterhaltung (Anmerkung: die beiden jungen Damen unterhielten sich so lautstark, dass ich gar nicht weghören KONNTE:-)):

Junge Dame Nr.1: „Nun hat mein Chef mir vorgeschlagen, doch in diesem Jahr noch die Fortbildung XY zu machen. Ich glaube, ich will das nicht so richtig, ich habe keine große Lust dazu.“

Antwort junge Dame Nr.2: „Verstehe ich. Bringt die Fortbildung denn irgendwas? Wäre ja doch auch zusätzlicher Aufwand für Dich.“

Daraufhin Dame Nr.1: „Wenn ich mich so mit meinen Kolleginnen vergleiche: ich bin nicht schlechter als die. Ne Du, ich lass das mal, die anderen machen das auch nicht.“

Wow, was war das für ein Satz in meinen Ohren!? Da bekommt jemand die Chance, Neues zu lernen, sich zu entwickeln, und möchte sie nicht nutzen. Der Motivationskiller (ich unterstelle positiv, dass überhaupt so etwas wie eine Art Grundmotivation vorhanden ist)  in diesem Fall war das „sich vergleichen“ mit den anderen. Und das beobachte ich immer wieder. Vergleichen Sie sich mit Menschen, die eine Sache nicht so gut können wie Sie selbst, gibt es keinen Grund, in der Sache besser zu werden. Vergleichen Sie sich mit Menschen, die weltmeisterlich in einer Sache sind, erscheint es oftmals sinnlos, weiter dran zu bleiben. „So gut werde ich ohnehin ja nie“. Bsp: ich selber laufe gerne Marathon, manchmal darf es auch schon eine noch längere Strecke sein. Ich bin Freizeit-Sportler und habe Spaß daran. Wenn ich mich nun vergleichen würde mit dem Weltrekordhalter und das als mein Maß ansähe, würde ich bald die Motivation zum Training verlieren.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Es kann auch manchmal sinnvoll und motivierend sein, wenn Sie sich mit anderen vergleichen. Und Sie dürfen sehr achtsam dabei sein und genau beobachten, was dieses „Vergleichen“ mit Ihnen und Ihrer eigenen Motivation anstellt.

Die junge Dame aus dem Café wäre besser beraten, sie würde es machen wie ich:

„DER VERGLEICH LAUTET: WIE WAR ICH GESTERN, WIE BIN ICH HEUTE UND WIE WERDE ICH MORGEN SEIN?“

Ich möchte jeden Tag wieder ein wenig besser sein als den Tag zuvor. Das motiviert mich und zeigt mir wirklich auf, wie ich weiter komme. Dieser Vergleich ist wertvoll und begeistert mich.

Machen Sie es mir nach und seien Sie achtsam darauf, wie Sie sich motivieren oder auch nicht.

ICH GESTERN – ICH HEUTE – ICH MORGEN…

Viel Spaß und Erfolg dabei,

Ihr Joe Orszulik – Experte für innere Stärke

Im Ziel nach 100 Kilometern Ultra-Marathon

Führungsfehler Teil 9 – So treiben Chefs Ihre Mitarbeiter in den todsicheren Burnout

Tipp 9: Wenn der Burnout-Chef Ziele setzt, dann Unerreichbare.
Wenn Sie nun doch, auf Anweisung Ihres Chefs, nur ein Ziel für Ihre Abteilung und noch schlimmer pro Mitarbeiter festlegen müssen, erschwert das natürlich Ihre Führungsaufgabe extrem. Nun müssen Sie sich wirklich mit den Befindlichkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse Ihrer Mitarbeiter auseinandersetzen und dafür haben Sie eigentlich gar keine Zeit. Generell hilft bei dieser Aufgabestellung immer dem Mitarbeiter extrem hohe, nicht erreichbare und wnn möglich auch nicht messbare Ziel zu stellen. Das können extrem hohe Umsatzsteigerungen von 50% und mehr im Vertrieb sein. Auch immer gut ist eine Zufriedenheitsanalyse Ihrer Kunden zum Serviceverhalten Ihres automatisierten Anrufbeantworters im Internet oder die Gewichtsreduzierung Ihrer adipösen Mitarbeiter, damit mehr Bewegung in den Arbeitsablauf integriert wird. Ich bin mir sicher, auch Ihnen als kompetenter Burnout-Chef fallen noch weitere unerreichbare Ziele ein. Es ist doch nicht Ihr Problem als Vorgesetzter, wenn Ihre Mitarbeiter die gesetzten Ziele nicht erreichen. Schließlich hat ja die Personalabteilung diesen Mitarbeiter eingestellt. Sie können sich ja auch nicht um alles kümmern. (Fortsetzung folgt).