Vergleichen und Motivation – ein Widerspruch?

Von Joe Orszulik – Experte für innere Stärke: Heute vormittag saß ich in meinem Lieblings-Café und wurde Zeuge folgender Unterhaltung (Anmerkung: die beiden jungen Damen unterhielten sich so lautstark, dass ich gar nicht weghören KONNTE:-)):

Junge Dame Nr.1: „Nun hat mein Chef mir vorgeschlagen, doch in diesem Jahr noch die Fortbildung XY zu machen. Ich glaube, ich will das nicht so richtig, ich habe keine große Lust dazu.“

Antwort junge Dame Nr.2: „Verstehe ich. Bringt die Fortbildung denn irgendwas? Wäre ja doch auch zusätzlicher Aufwand für Dich.“

Daraufhin Dame Nr.1: „Wenn ich mich so mit meinen Kolleginnen vergleiche: ich bin nicht schlechter als die. Ne Du, ich lass das mal, die anderen machen das auch nicht.“

Wow, was war das für ein Satz in meinen Ohren!? Da bekommt jemand die Chance, Neues zu lernen, sich zu entwickeln, und möchte sie nicht nutzen. Der Motivationskiller (ich unterstelle positiv, dass überhaupt so etwas wie eine Art Grundmotivation vorhanden ist)  in diesem Fall war das „sich vergleichen“ mit den anderen. Und das beobachte ich immer wieder. Vergleichen Sie sich mit Menschen, die eine Sache nicht so gut können wie Sie selbst, gibt es keinen Grund, in der Sache besser zu werden. Vergleichen Sie sich mit Menschen, die weltmeisterlich in einer Sache sind, erscheint es oftmals sinnlos, weiter dran zu bleiben. „So gut werde ich ohnehin ja nie“. Bsp: ich selber laufe gerne Marathon, manchmal darf es auch schon eine noch längere Strecke sein. Ich bin Freizeit-Sportler und habe Spaß daran. Wenn ich mich nun vergleichen würde mit dem Weltrekordhalter und das als mein Maß ansähe, würde ich bald die Motivation zum Training verlieren.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Es kann auch manchmal sinnvoll und motivierend sein, wenn Sie sich mit anderen vergleichen. Und Sie dürfen sehr achtsam dabei sein und genau beobachten, was dieses „Vergleichen“ mit Ihnen und Ihrer eigenen Motivation anstellt.

Die junge Dame aus dem Café wäre besser beraten, sie würde es machen wie ich:

„DER VERGLEICH LAUTET: WIE WAR ICH GESTERN, WIE BIN ICH HEUTE UND WIE WERDE ICH MORGEN SEIN?“

Ich möchte jeden Tag wieder ein wenig besser sein als den Tag zuvor. Das motiviert mich und zeigt mir wirklich auf, wie ich weiter komme. Dieser Vergleich ist wertvoll und begeistert mich.

Machen Sie es mir nach und seien Sie achtsam darauf, wie Sie sich motivieren oder auch nicht.

ICH GESTERN – ICH HEUTE – ICH MORGEN…

Viel Spaß und Erfolg dabei,

Ihr Joe Orszulik – Experte für innere Stärke

Im Ziel nach 100 Kilometern Ultra-Marathon

Führungsfehler Teil 9 – So treiben Chefs Ihre Mitarbeiter in den todsicheren Burnout

Tipp 9: Wenn der Burnout-Chef Ziele setzt, dann Unerreichbare.
Wenn Sie nun doch, auf Anweisung Ihres Chefs, nur ein Ziel für Ihre Abteilung und noch schlimmer pro Mitarbeiter festlegen müssen, erschwert das natürlich Ihre Führungsaufgabe extrem. Nun müssen Sie sich wirklich mit den Befindlichkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse Ihrer Mitarbeiter auseinandersetzen und dafür haben Sie eigentlich gar keine Zeit. Generell hilft bei dieser Aufgabestellung immer dem Mitarbeiter extrem hohe, nicht erreichbare und wnn möglich auch nicht messbare Ziel zu stellen. Das können extrem hohe Umsatzsteigerungen von 50% und mehr im Vertrieb sein. Auch immer gut ist eine Zufriedenheitsanalyse Ihrer Kunden zum Serviceverhalten Ihres automatisierten Anrufbeantworters im Internet oder die Gewichtsreduzierung Ihrer adipösen Mitarbeiter, damit mehr Bewegung in den Arbeitsablauf integriert wird. Ich bin mir sicher, auch Ihnen als kompetenter Burnout-Chef fallen noch weitere unerreichbare Ziele ein. Es ist doch nicht Ihr Problem als Vorgesetzter, wenn Ihre Mitarbeiter die gesetzten Ziele nicht erreichen. Schließlich hat ja die Personalabteilung diesen Mitarbeiter eingestellt. Sie können sich ja auch nicht um alles kümmern. (Fortsetzung folgt).

Bürgermeisterkandidat Martin Gommlich im Interview

Martin Gommlich tritt am kommenden Sonntag als einziger Kandidat gegen die Amtsinhaberin zur Bürgermeisterwahl in Ebersbach-Neuegrsdorf an. In einem Interview mit Ostsachsen.TV stellt er sich ausführlich vor und schildert, was er in seiner neuen Heimat verändern möchte.

Matthiasturm Bautzen

Der Matthiasturm in Bautzen kann auch bestiegen werden. Bei „Die Stadtverführer“  kann eine Führung gebucht werden und da wird er auf Wunsch gezeigt. Wir waren mit der Kamera da und Frau Peter, Türmerin in Bautzen, hat uns viel Interessantes vermittelt. Es lohnt auf jeden Fall sich das mal anzuschauen. Besten Dank an Herrn Lüdke für die freundliche Unterstützung.

Leipzig, „Lafeya“ und die Lust zu leben

Mein erstes Mal mit „Driftwood Holly“ hatte ich an einem kalten Dezemberabend. Musikalisch versteht sich.

Ich war unterwegs zu meiner Lesung in Bad Tabarz und gelinde gesagt leicht lampenfieberig. Meine Freundin Herzi legte „Aura Borealis“ ein und während ich nervös „Mothers“ lauschte, spürte ich, wie die Spannung sich allmählich zu lösen begann. Diese Stimme! Kraftvoll und ehrlich. Dem Typen würde ich ohne zu zögern den Kumpel von nebenan abnehmen. Mit denselben Träumen und Ängsten, wie ich sie selber habe. Und dann diese Geige! Ich war völlig gebannt. Während Herzi schnatternd in Richtung Bad Tabarz tuckerte, ließ ich mich von Stimme und Geige davontragen.

Gänsehäutig lauschte ich „Lafeya“ und bin in diesem Moment „Driftwood Holly“ verfallen. Ehrfürchtig wünschte ich mir, dass es mir gelingen möge, mein Publikum an diesem Abend ebenso mitzunehmen, wie diese Stimme und der zauberhafte Klang der Geige es mit mir getan hatten.

Wieder daheim verriet mir das Internet interessante Details über „Driftwood Holly“, der aus Oberwiesenthal stammt und auszog, um die Welt zu entdecken. Vielleicht auf der Suche nach sich selbst?

Neulich brachen wir Mädels nach Leipzig auf, weil „Driftwood Holly“ dort ein Konzert gab. Doch bevor wir die Moritzbastei stürmten, war natürlich ausgiebigstes Stadtbummeln angesagt. Gleich im ersten Laden war es Liebe und wir schritten beschwingt mit nagelneuem Kleidchen aus dem Geschäft.

Wir sind Mädchen, was bedeutet, dass uns Klamottenshopping zwar glücklich, aber keineswegs zufrieden macht, solange andere Bedürfnisse ungestillt sind:

Also krähte Herzi nach Rotwein, Hilde hatte Hunger und ich musste… naja lassen wir das… Wir brauchten dringend einen Ort, an dem all diese Wünsche gleichzeitig zu erfüllen waren.

Auerbachs Keller! Der versprach neben richtig gutem Essen einen Hauch von Spannung und ein bisschen Kultur. Immerhin soll Faust in diesem Gewölbe einst seine Seele an den Teufel verkauft und noch ganz andere Sachen getan haben.

Soweit kam es für uns Mädels natürlich nicht, aber wir speisten göttlich und machten nebenbei die Bekanntschaft eines wahren Paradiesvogels nebst seiner beiden Windhunde. Den Namen habe ich vergessen, nicht aber die Information bezüglich seiner Beinlänge, die ihn in eine Liga mit hochkarätigen Supermodels katapultiert habe. Nun sei er selbst ein solches und außerdem Schauspieler an der Seite bekannter Stars. Mit einem Blick auf Herzi hielt er inne und betonte, dass der sie glatt heiraten würde, wenn er doch nur heterosexuell sei.

Kinner nee… Leipzig lebt eben anders.

Mit Mühe hielten wir unsere Mimik unter Kontrolle, als wir über die hingestreckten Hundeviecher Richtung Ausgang torkelten und ich direkt in die Arme eines echten Künstlers:

Arne Schmitt, Pianist und Reisender, der mich schon an verschieden Orten der Welt mit seinem Piano bezaubert hat. Spontan spielte er „Sacrifice“ von Elton John für uns Mädels. Nicht nur ich war hin und weg. Was für ein Tag!

Wie beflügelt schwebten wir in der Moritzbastei ein. Bereit für „Driftwood Holly“, die mit wunderbarer Musik voller Leidenschaft und Lebensfreude die Menge verzaubert haben. Holly ist nicht nur ein unglaublich guter Sänger, mit kleinen Anekdötchen aus seinem Leben zog er wirklich jeden in seinen Bann. Dass die Stimmung in der Moritzbastei gigantisch war, muss ich niemandem erzählen, der jemals „Driftwood Holly“ gehört hat. Mir persönlich gefiel die Geschichte über seinen Kumpel im Knast richtig gut, mit der er in köstlichstem sächsisch eine Jonny Cash Nummer anmoderiert hat.

Hach, was hatten wir Spaß mit „Driftwood Holly“ Ich war hin und weg, als er „Lafeya“ anstimmte, begleitet von dieser wundervollen Geige Oder ist es eine Violine? Pavel Osvald möge mir und meiner Unwissenheit vergeben, ich war von seinem Spiel einfach hingerissen.

Ich glaube, dass ich lange nicht so mit mir selber im Reinen gewesen bin. Denn Leichtigkeit und Lebensfreude sind die Begleiter, die ich dauerhaft im Leben haben möchte. Oder wie ein weiser Mensch mal gesagt haben soll: “Leben ist das, was wir draus machen“.

Bis die Tage

Pauline

Alte Wasserkunst Bautzen

Heute möchten wir wieder ein Baudenkmal von Bautzen vorstellen welches auch Besuchern zugänglich ist. Wir waren in der alten Wasserkunst wo sich Tilo Rosjat und Hartwig Barth getroffen haben und ein wenig über die Geschichte des Turmes geplaudert haben. Dabei gab es neben Altbekanntem auch viel Neues zu erfahren.

Hammermühle Bautzen

Müllergeselle Klabat (Andreas Thronicker) führt uns durch die Hammermühle Bautzen und vermittelt viel Wissenswertes. Seit mehreren hundert Jahren hat sie sich von einem Hammerwerk zu einer Mühle entwickelt, welche jetzt noch in Betrieb ist. Begleiten Sie uns auf einem Rundgang durch dieses historische Gebäude.

Peter Buchenau: Ein Gespräch über Menschlichkeit im Zeitalter der Digitalisierung

Peter Buchenau ist nicht so einfach schubladisierbar, denn Peter Buchenau ist viele und vieles. Auf der einen Seite gilt er als Indianer in der Deutsch und Schweizer Redner-, Berater- und Coaching-Szene. Man sagt ihm das nach, da er es wie kaum ein anderer versteht auf sein Gegenüber einzugehen, zu analysieren, zu verstehen und zu fühlen.
Peter Buchenau liest Fährten, entdeckt Wege und Zugänge und bringt Zuhörer und Klienten auf den richtigen Weg. Er möchte, dass Menschen die mit ihm arbeiten, ihre eigenen Spuren hinterlassen – Spuren, an die man sich noch lange erinnern wird.
Auf der anderen Seite ist er mehrfach ausgezeichneter Chefsache Ratgeber und Geradeausdenker (denn der effizienteste Weg zwischen 2 Punkten ist immer noch eine Gerade). Er ist ein Mann von der Praxis für die Praxis, und gibt Tipps vom Profi für Profis.
Drittens ist er Geschäftsführer, Sparringpartner, Mentor, Autor, Autorenscout, Redner, Kabarettist und Dozent an Hochschulen.

Peter, du bewegst dich in so vielen Bereichen, zu denen ich jeweils 1000 Fragen hätte. Für dieses Gespräch steht aber das Thema Menschlichkeit 5.0 oder Persönlichkeit 5.0 im Vordergrund. Kannst du für mich, Normalo ohne Vorkenntnisse, kurz erläutern worum es da ganz allgemein überhaupt geht?
Im Rahmen der Digitalisierung wird der Faktor Mensch häufig vergessen. Die Investitionen laufen nur in die Technik und die Prozesse. Aber Menschen haben Gefühle und Emotionen, ein Roboter noch nicht. Auch steht 5.0 für das selbstautonome Zusammenleben zwischen Mensch, Maschine, Produktion, Spedition und Logistik. Ich versuche mit Menschlichkeit 5.0 dafür zu sorgen, dass der Mensch sich nicht nur gegen die Maschinen durchsetzen kann, sondern dafür, dass künftig Mensch und Roboter sinnvoll zusammen arbeiten.

Was meinst du genau damit, dass der Faktor Mensch häufig vergessen wird? Bzw. was sind die Konsequenzen davon? Was ist also der momentane Status Quo?
Das ist ganz einfach. Wenn eine Firma Geld für Maschinen, Roboter, Logistik oder auch Prozesse einsetzt, nennt man das Investition. Wenn dagegen Geld für den Mitarbeiter freigemacht werden soll, so nennt man das Kosten. Der Mitarbeiter Mensch wird in den meisten Firmen als Kostenfaktor gesehen, nicht als Unternehmenswert. Das hat u.a. auch wieder die neuste Gallup Studie bewiesen. Laut dieser Studie machen in Deutschland 70% aller Angestellten Dienst nach Vorschrift. Jeder 5te Mitarbeiter hat innerlich gekündigt und der unternehmerische Verlust wird in Deutschland auf 105 Milliarden Euro geschätzt. Schlimmer ist es u.a. in Japan. Dort spricht man vom „Karoshi“. In Japan gaben bei einer Regierungsstudie im Jahr 2016 über 23% der befragten Firmen an, das 80 Überstunden pro Woche normal sind. Todesfälle durch Überarbeitung sind an der Tagesordnung.

Was also setzt du unter dem Begriff „Menschlichkeit 5.0“ genau um? Was ist deine Definition von Menschlichkeit?
Dazu zitiere ich gerne Wikipedia: „Menschlichkeit ist alles, was Menschen zugehörig oder eigen ist, insbesondere auf das, was den Menschen von Tieren unterscheidet“. Ich kann mich mit dieser Erklärung im Grunde anfreunden, erweitere diese aber gerne mit Taten der Güte, der Menschenliebe, der Nächstenliebe, der Barmherzigkeit und des Mitgefühls. Beim Menschlichkeit 5.0 bin ich aber klar. Ich möchte, dass künftig Wikipedia umgeschrieben wird in: „Was uns vom Tier und Roboter unterscheidet“.

Wie unterstützt du Menschen dabei, sich gegen die Maschinen durchzusetzen? Können Maschinen nicht vielleicht sogar auch eine Erleichterung sein?
Ich bin nicht gegen Roboter und Digitalisierung. Im Gegenteil, ich bin ja schließlich auch einer der diese Entwicklung in den Achtzigern mitentwickelt hat. Ich war einer der Netzwerk-Gurus in Europa und war maßgeblich dafür verantwortlich, dass Maschinen sprich Computer begannen miteinander zu kommunizieren. Hier geht es auch nicht um ein durchsetzen, es geht um ein SINN-volles miteinander zwischen Mensch und Roboter. Es gibt genug Beispiele, wo Mensch und Roboter miteinander gute Mehrwertdienste leisten. Nehmen wir die Medizin oder die Luftfahrtindustrie zum Beispiel, da sind Roboter erhebliche Erleichterungen.
Um aber ein SINN-volles Miteinander zu gewährleisten, müssen sich Menschen umstellen und verändern, also bewegen. Menschen, die sich nicht der Digitalisierung stellen und gemeinsame Wege suchen, werden zu den Verlieren der Zukunft gehören. Dazu ist es notwendig, dass sich Menschen zur Marke-Ich, zur Persönlichkeit entwickeln. Persönlichkeiten sind nicht vergleichbar und somit nicht austauschbar. Ich helfe Menschen dabei Ihre Persönlichkeit zu stärken, sich zur Marke-Ich weiterzuentwickeln und somit nicht mehr vergleichbar und austauschbar zu sein. Wer nicht seine eigene Persönlichkeit lebt, stirbt!

Glaubst du, dass Roboter in naher Zeit Gefühle und Emotionen haben werden?
In naher Zeit eindeutig nein. In Zukunft ja.

Sind diese Durchsetzungsmassnahmen des Menschen gegenüber Maschinen für alle die gleichen oder sind da individuelle Lösungen gefragt? Wie weiss ich, welche Lösung am besten zu mir passt?
Es geht hier nicht um Durchsetzen, es geht um ein SINN-volles Miteinander, ein Seite an Seite mit dem Roboter. Die Antwort auf deine Frage kann nur individuell heißen, denn jeder Mensch wird mit einer eigenen Persönlichkeit geboren. Jeder Mensch ist daher verschieden. Es gibt keinen Menschen zweimal auf dieser Welt. Daher ist die Lösung immer eine individuelle Lösung.
Schauen wir auf dich. Um dich für die Zukunft zu stärken, weiterzuentwickeln oder wie auch immer man das nennen mag, muss zuerst geschaut werden, wo stehst du heute und wo willst du morgen hin. Was ist dein Ziel, dein Wunsch, deine Bestimmung? Was sagt dein Herz? Erst wenn das einem Coach oder Mentor klar ist, kann er mit dir gemeinsam einen Weg gehen. Bei einem guten Coach wird es aber immer dein Weg sein, nie der Weg des Coaches. Der Coach wird dich stärken, begleiten bis du bereit bist deinen Weg zu gehen. Erst wenn du deinen Weg gehst, kannst du eigene Spuren hinterlassen. Übrigens möchte ich hier kurz auf mein nächstes Buch verweisen, welches am 6. März 2018 erscheinen wird und genau auf diese Frage die Antwort geben wird: „Mach, was dein Herz dir sagt – Lebe Persönlichkeit und hinterlasse SPUREN“. (Gewinnspiel am Ende dieses Beitrags!)

Dein neues Buch! Das ist doch das perfekte Stichwort, vor allem wenn es genau die Themen dieses Gesprächs auffassen wird. Worum geht es in „Mach, was dein Herz dir sagt? Bzw. kannst du uns vielleicht einen Umriss der Antworten geben, die man in diesem Buch erwarten darf?
Den Leserinnen und Lesern des Buches wird vor Augen geführt, dass wenn Menschen anderen Menschen folgen, diese sich nie weiterentwickeln und sich selbst verwirklichen werden. Wer anderen folgt, bleibt immer im Schatten derer. Das Buch soll ein Mutmacher sein, sein eigenes Ding zu machen, seinen eigenen Weg zugehen, endlich seine eigene Persönlichkeit zu leben. Denn nur der, der seinen eigenen Weg gefunden hat und diesen auch geht, hinterlässt der Nachwelt Spuren. In dem Buch gibt es Beispiele von Menschen, die erfolgreich ihren eigenen Weg gegangen sind und nun wesentlich glücklicher und zufriedener Leben. Einige der interviewten Persönlichkeiten sind auch zu Mega-Stars geworden. Auch ein 9 Stufen Programm, wie jeder Mensch das schaffen kann, wer er es wirklich will, wird vorgestellt.

Das tönt super spannend und ich möchte das auf jeden Fall lesen. Denn auch ich hadere manchmal damit, mich nicht von anderen Wegen zu stark beeinflussen zu lassen. Das braucht viel Kraft, immer an den eigenen Weg zu glauben. Wie weiss man, dass man auf dem richtigen Weg ist und dass dieser auch erfolgreich sein wird?
Das wird in dem 9 Stufen Programm erklärt. Das Wichtigste ist auf jeden Fall, dass dein Ziel, dein Wunsch, deine Begierde klar definiert ist. Erst wenn du dein Ziel kennst und es visualisiert hast, weißt du ob du noch „on Track“ bist. Das kannst du vergleichen mit einem Zugfahrplan. Wenn du zum Beispiel von Zürich nach Genf reisen möchtest, sind Abfahrtszeit, Zwischenhalte und Ankunftszeit im Fahrplan festgehalten. So kannst du jederzeit vergleichen ob der Zug noch pünktlich ist. Wenn du in Basel dann rauskommst, weisst du, dass irgendetwas nicht funktioniert hat und du fehlgeleitet wurdest. Genauso ist es mit deinem Weg. Ist dein Ziel definiert, kannst du jede Abweichung feststellen. Weiter brauchst du deinen Glauben an den Erfolg. Wirst du schon mit Zweifel deinen Weg beginnen, wirst du dein Ziel nie erreichen. Glaube an deine Fähigkeiten.

Wenn wir schon beim Erfolg sind. Was ist für dich deine persönliche Definition von Glück und Erfolg? Wie sorgst du dafür, dass es dir gut geht?
Ich lebe mein Ich. Das macht mich erfolgreich und glücklich.

Hast du noch Ziele / Träume für die kommenden Jahre?
Klar habe ich das. Mein großes Ziel ist es, Menschen zum persönlichen Erfolg zu verhelfen, damit diese eigene Spuren hinterlassen. Das ist jeden Tag eine neue Herausforderung, die ich gerne Tag für Tag annehme.

Was sind deine Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit?
Nachhaltigkeit steht bei mir sehr hoch im Kurs. Nachhaltiges Denken und Handeln sichert unserer aller Zukunft. Mit Chefsache Nachhaltigkeit habe ich als Herausgeber im Jahr 2015 ein eigenes Buch auf dem Markt gebracht. In diesem Buch beschreiben 18 Firmen und Einzelunternehmer, wie wichtig nachhaltiges Wirtschaften auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene ist. Übrigens verrate ich dir ein kleines Geheimnis schon vorab über mein neues Buch „Mach, was dein Herz dir sagt – Lebe Persönlichkeit und hinterlasse SPUREN“. Der Buchstabe „N“ im Wort SPUREN steht für Nachhaltigkeit.

Du möchtest ein Hand-signiertes Buch von Peter Buchenau gewinnen? – Ganz einfach: schenke diesem Beitrag ein Like & schreib in den Kommentaren, welches Exemplar du gerne hättest.
(Unter allen Rezensionsgebern verlosen wir wahlweise 5 vom Autor signierte Buchexemplare „Mach, was dein Herz dir sagt“, „Nein gewinnt“ oder „Männerschnupfen“.)

Dieser Beitrag entstand aus Eigeninitiative und aus Interesse am Gedankengut von Peter Buchenau. Mehr Informationen zu ihm findest du hier. : www.peterbuchenau.de

Das Interview führte Anina Mutter: www.blossik.com

Führungsfehler Teil 8 – So treiben Chefs Ihre Mitarbeiter in den Todsicheren Burnout

Tipp 8: Setzen Sie keine klaren Ziele
Ziele helfen dabei, Meilensteine festzulegen und den Fokus zu wahren. Doch wer will heute in der digitalisierten Welt schon fokussiert sein, nur eine Aufgabe bewerkstelligen? Das ist out. Multitasking und Multitargeting sind im Digitalen Zeitalter angesagt. Targetdiversity heißt der Erfolgsfaktor der Zukunft. Möglichst viele Ziel anzugreifen in möglichst kurzer Zeit. Dafür haben Sie ja Ihre Mitarbeiter. Sie bestimmen ja schließlich, wohin soll sich Ihr Mitarbeiter weiterentwickeln? Was ist sein Weg und seine Richtung? Eigeninitiative des Mitarbeiters ist hier ganz und gar nicht gewünscht. Ich rate hier allen Vorgesetzten auf alle Fälle möglichst viele Ziele zu setzen. Ein Ziel wird Ihr Mitarbeiter dann bestimmt schon erreichen. Erfolg ist also vorprogrammiert. Streuen Sie auch über den Arbeitstag hinweg möglichst viele zusätzliche nicht zielführende Informationen ein. Das verhindert, dass Ihre Mitarbeiter keine Zeit für eigene Reflektionen haben. Somit finden diese nur wenig Zeit für sich alleine mal inne zu halten, die Ruhe zu genießen und über Ihr eigenes Arbeiten und Leben nachzudenken. Bedenken Sie, als Burnout-Chef benötigen Sie keine selbstständig, denkenden Mitarbeiter, sondern Loyale und Folgsame. Natürlich können Sie zu Zielerreichung betragen, dass Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig zu Alkohol, Raucherpausen, Partys und andere Energieräuber einladen. Das ist im Alltagsgeschäft eine willkommende Abwechslung und motiviert Ihre Mitarbeiter.