Buchmesse Leipzig 2018

Bildquelle ELANproject International Elegance

Viele Menschen auf der Buchmesse in Leipzig 2018. Illustre Figuren und Figürchen aus rosa Plastik, buntem Tüll und Gold Glitzer. Manga und andere Comic Charakteren. Ein schier unendliches Wirrwarr von um Hervorstechen und Beachtung finden ringender Akteure. Dazwischen, beinahe bescheiden, Bücher. Drapiert auf oft ebenso bescheiden anmutenden Tischen. Was fiele mehr ins Auge? Der Glamourmensch oder das Buch, sein Buch?

Beim Umherwandern fiel mir mein Thema ein, die ICH-KULTUR. In Kürze erscheint mein Buch darüber. Es geht um die Kultivierung des Selbst, ein lebenslanger Prozess. Je bewusster wir an unserer Persönlichen Kultur arbeiten, desto weniger laufen wir Gefahr, andere ungewollt zu verletzen. Wir werden aufmerksamer und gehen achtsamer mit unser selbst und anderen um.

Diese Buchmesse ist ein perfekter Platz für das Studium menschlicher Charakteren und Persönlichkeiten und ihrer Wahl der Kommunikation. Wie man herüberkommt liegt im Auge des Betrachters heißt es. Genauso ist es. Wer sein Selbst bewusst kultivieren möchte und an seiner ICH-KULTUR arbeitet, lässt sich auf ein hoch spannendes Unterfangen ein. Die Reise in sich selbst kann zum Abenteuer werden.

Wem Glamour wichtig ist, wird sich so geben, wem Eleganz wichtig ist, wird ebenfalls versuchen, einen Akzent zu setzen. Wir alle streben nach dem Bild, das wir nach außen abgeben möchten. Ob wir so ankommen, wie wir es wünschen, entscheiden andere.

Warum ist das so?

Unser Gehirn entscheidet, was wir wie wahrnehmen und aufgrund von welchen Erfahrungen oder Lernprozessen. Weil es unser persönliches Gehirn ist, sind wir auch persönlich dafür verantwortlich, wie unsere innere Haltung sich entwickelt, wie respektvoll wir mir unseren Mitmenschen umgehen und, natürlich, wie wir wahrgenommen werden möchten. Wenn uns andere in eine Schublade stecken, können wir dies nicht beeinflussen, es sei denn, wir gehen in echten Kontakt mit unserem Gegenüber.

Der Mensch wird diesen Kontakt immer brauchen. Er ist nicht nur spannend und hin und wieder aufregend, er ist ein immanentes Bedürfnis des Menschen.

Wenn wir also als Comicfiguren oder sonstige Illustrationen unseres Selbst auf einer Veranstaltung auftauchen, hier eben auf der Buchmesse, ist das größte Bedürfnis der allermeisten Menschen aufzufallen, um in Kontakt zu gehen. Was wir mit dem Kontakt machen, bleibt als neues Ziel offen.

Für mich war die Buchmesse ein kleines Lernfest.

 

 

 

 

Bürgerinitiative zur Rettung der Krone

In Bautzen hat sich eine Bürgerinitiative zur Rettung der Stadthalle Krone gegründet. Da ihre Ideen und Lösungsvorschläge in einem Printmedium etwas unglücklich formuliert wurden, stellen sie sie in diesem Beitrag noch einmal vor. Diese Initiative sucht auch noch Gleichgesinnte zur Unterstützung. Unter der Maildresse: rettung.der.krone.bautzen@gmx.de können sie kontaktiert werden.

Mönchskloster Bautzen

Gründonnerstag findet mit der Kriminacht die erste Veranstaltung im der sanierten Mönchskirche statt. Ostersamstag tummelt sich am Nachmittag das Budissiner Marktgesinde in der hergerichteten Ruine. Obwohl noch letzte Arbeiten anstehen hatten wir schon mal die Gelegenheit mit dem Lauentürmer Andreas Thronicker das komplette Klostergelände zu besichtigen. Die Erklärungen dürften auch so manchen Einheimischen überraschen. Überraschend erschien dann noch Rose-Maria Romero von Marktgesinde und machte schon einmal auf das Programm neugierig.

Irrgarten Kleinwelka

Wir haben uns den Irrgarten nochmal nach dem Brand und vor der neuen Saison angeschaut. Frau Frenzel (Chefin und Inhaberin des Gartens) hat die Sache im Griff, wäre aber froh noch tatkräftige Hilfe beim letzten Schliff zu bekommen. Dankenswerter Weise hat sie und Fotos vom Bau des Gartens überlassen, die wir verwenden durften.

Stadtspaziergang Bautzen / Seidau

Bautzen bietet viele romantische Ecken und Straßen. Die Seidau gehört dazu. Bis 1922 war es ein eigenständiger Ort und gehört heute zur Westvorstadt Bautzens. Mit Maria Löcken-Hierl haben wir eine sehr kompetente und bewanderte Begleiterin gefunden. Ohne ihre Hilfe hätten wir einige Plätze gar nicht gefunden und viel Wissenswertes nie erfahren. Hier an dieser Stelle nur ein kleiner Teil dieses schönen Flecken im Spreetal am Rand von Bautzen, welcher gerade jetzt zur Osterzeit vieles bietet.

Schullandheim Bautzen/Burk

Am 10. März gibt es im Schullandheim Bautzen/Burk von 11:00 bis 16:00 Uhr einen Tag der offenen Tür. Wir hatten schon heute die Möglichkeit das frisch renovierte Haus mit der Kamera zu besuchen. Für mich völlig neu war die Tatsache, dass man dort auch größere Familienfeiern, Konferenzen usw. abhalten kann und das Haus bzw. verschiedene Räume von Erwachsenen gebucht werden können.

Alte Wasserkunst Bautzen

Heute möchten wir wieder ein Baudenkmal von Bautzen vorstellen welches auch Besuchern zugänglich ist. Wir waren in der alten Wasserkunst wo sich Tilo Rosjat und Hartwig Barth getroffen haben und ein wenig über die Geschichte des Turmes geplaudert haben. Dabei gab es neben Altbekanntem auch viel Neues zu erfahren.

Kreative Umsetzung der Ice-Pool-Challenge

Vereine aus Ostsachsen gehen derzeit bei eisigen Temperaturen baden. Und das mehr oder weniger freiwillig. Grund dafür ist die derzeit im Netz kursierende Ice-Pool-Challenge. Dabei nominiert man sich gegenseitig mit der Aufgabe, in eiskaltem Wasser abzutauchen und dies in einem Beweisvideo auf Facebook zu posten. Dabei wird die Aufgabe von jedem Verein etwas anders interpretiert. Während der Großschönauer Faschingsclub ganz traditioniell mit jeder Menge Qietscheentchen im Swimmingpool baden ging, nutzten die Mitglieder von der TSG Hainewalde die Mandau für eine Erfrischung. Der Suffschuppen aus Spitzkunnersdorf sprang in den O-See und die Feuerwehr aus Spitzkunnersdorf grub ein Loch in den hiesigen Löschteich, um einmal abzutauchen. Die Kameraden der Feuerwehr Großschönau hatte wohl eine der kreativsten Ideen und drehten ein witziges Video, bei dem mit einem Augenzwinkern auch die ein oder anderen Probleme mit angesprochen werden. Welche Rolle dabei die Landfunkstelle und der Tatra spielen, ist im Video zu sehen…

Bautzen gestern und heute Teil 2

Zweiter Teil

Eine internationale Konferenz widmet sich in der kommenden Woche dem „Frieden von Bautzen“. Dieser wurde am 30. Januar 1018 geschlossen, er gilt als bedeutender Meilenstein der deutsch-polnischen Geschichte. Mit der Unterzeichnung des Vertrags beendeten Abgesandte des deutschen Kaisers Heinrich II. und des polnischen Herzogs Boleslaw I. einen langwierigen, kriegerischen Konflikt beider Herrscher. Aus Anlass des eintausendsten Jahrestags dieses Ereignisses laden das Sorbische Institut und das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa am 30. und 31. Januar nach Bautzen ein. Anlässlich dieses Jubiläums wurden Aufnahmen von 1945 und heute gegenübergestellt um zu zeigen wie selbst das kleine Bautzen in der letzten kriegerischen Auseinandersetzung zum Teil zerstört wurde.