Ist es vorbei mit den Schneefiguren in Radeberg?

In den vergangenen vier Jahren waren sie in aller Munde: Die anonymen Schneekünstler von Radeberg sorgten in den Wintermonaten immer wieder für Gesprächsstoff. Mit ihren leicht anstößigen Schneeskulpturen zauberten sie über Nacht vielen ein Lächeln ins Gesicht. Angefangen mit einem Schnee-Penis im Kreisverkehr, einem Schnee-Pärchen beim Liebensspiel auf einer Wiese und vielen anderen ähnlichen Bauwerken wurden von den bislang unbekannten Künstlern immer wieder neue Ideen verwirklicht. Und diese wurden bei den Fans in den sozialen Netzwerken mehr als gefeiert. Doch mit steigender Bekanntheit wurden auch die Kritiker immer lauter. Bis die Meinungen zu den Schneeskulpturen in der vergangenen Saison  arg gespalten wurden. Nun scheinen die Schneekünstler ans Aufhören zu denken. In einem Facebook-Post vor einigen Tagen gaben die Radeberger Schneekünstler bekannt:

„In der letzten Saison waren die Meinungen von unserem Tun ja etwas gespalten, sodass wir ans Aufhören gedacht haben.  Ganz ist dieser Gedanke noch nicht verflogen, sodass wir noch nicht versprechen können, ob wir diesen Winter etwas machen.

Wir werden sehen.

Euer Schneeteam.“

Bleibt also abzuwarten, was die ersten Schneeflocken in der Bierstadt bringen werden. Die vergangenen Jahre haben aber immer wieder gezeigt, dass die Schneekünstler gern für Überraschungen sorgen.

Spreehotel erhält keinen städtischen Zuschuss

Das Bautzener Spreehotel bekommt keine finanzielle Unterstützung von der Stadt Bautzen. Das hat der Finanzausschuss der Stadt in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. In dem Beschluss ging es um einen Betrag in Höhe von 25.000 Euro, welcher den Betreiber der Unterkunft für Flüchtlinge und Obdachlose unterstützen sollte. Seit dem 30. Juni ist das Spreehotel keine Asylbewerberunterkunft mehr. Der Vertrag zwischen dem Betreiber und dem Landratsamt war ausgelaufen. Im Einvernehmen mit der Sächsischen Staatskanzlei, dem Landkreis und dem Bautzener Oberbürgermeister erklärte sich die Betreibergesellschaft jedoch bereit, die Einrichtung bis zum Ende dieses Jahres weiter zu betreiben und die derzeit dort untergebrachten 28 Personen mit anerkanntem Aufenthaltsstatus in Wohnungen zu vermitteln. Dies sei in den letzten Wochen auch zahlreich erfolgt. Nun steht aber in den Sternen, wie es für den Betreiber des Spreehotels weitergeht. Möglich ist, dass nun auch vor Jahresende die Türen abgeschlossen werden. Die Stadt Bautzen ist dann selbst für die weitere Unterbringung der Bewohner verantwortlich.

 

Der 15. Pulsnitzer Pfefferkuchenmarkt ist eröffnet

In Pulsnitz ist heute der nun schon 15. Pfefferkuchenmarkt eröffnet worden. Alle acht traditionellen Pfefferküchlereien und die Pulsnitzer Lebkuchenfabrik präsentieren nun bis Sonntag ihre Leckerien auf dem Marktplatz. Und auch drumherum ist jede Menge zu erleben. Zahlreiche Handwerker- und Verkaufsstände sind von der Wettinstraße über den Julius-Kühn-Platz bis hin zur Kirche Sankt Nicolai vertreten.

Eröffnet wurde der Pfefferkuchenmarkt am Freitagmittag im Rahmen einer Auftaktveranstaltung. Mit dabei waren auch die beiden Pfefferkuchenkinder, welche an die kleinen Besucher auch einige Leckereien verteilten. Heute Abend wird ein großes Feuerwerk den ersten Veranstaltungstag abschließen, bis am Samstag und am Sonntag wieder zehntausende Besucher in die Pfefferkuchenstadt zwischen Dresden und Bautzen pilgern werden.

15. Pfefferkuchenmarkt öffnet am Freitag

Am kommenden Freitag, dem 3. November 2017 startet der nun schon 15. Pfefferkuchenmarkt in Pulsnitz. Alle Pfefferküchler der Stadt werden dann auf dem Marktplatz ihre Leckereien anbieten. Dazu kommen unzählige Stände von traditionellen Handwerkern und Künstlern. Jede Menge kulinarische Köstlichkeiten und auch der ein oder andere Glühwein werden das Angebot abrunden. Die Besucher erwartet wieder ein tolles Ambiente bei dieser einmaligen Veranstaltung. Es werden mehrere zehntausend Besucher erwartet. Auch die Pulsnitzer Feuerwehr kann am Samstag besucht werden. Anlässlich des Pfefferkuchenmarktes öffnen die Kameraden die Türen des Gerätehauses.

Große Feuerwehrübung in Taubenheim/Spree

Einsatz für die Feuerwehren der Gemeinde Sohland an der Spree! Kurz nach 8 Uhr ertönen die Sirenen in Taubenheim, Sohland und Wehrsdorf. Innerhalb von wenigen Minuten rücken die drei Ortsfeuerwehren mit allen verfügbaren Kräften aus. Grund dafür ist ein Unfall zwischen zwei Gefahrguttransportern. Zum Glück handelt es sich hierbei nur um eine Übung. Doch die Kameraden nehmen die Sache sehr ernst und arbeiten alles so ab, wie im Ernstfall auch. Zuerst wird das Gebiet um die Unfallstelle weiträumig abgesperrt. Dann werden die verletzten Personen gerettet. Dazu müssen die Einsatzkräfte Atemschutzgeräte anlegen. Denn noch ist unklar, ob ein Gefahrstoff ausgetreten ist und welche Risiken er birgt. Deshalb gilt jeder Verletzte als kontaminiert. Und auch die Feuerwehrleute, die im Absperrbereich gearbeitet haben, werden so behandelt, als ob sie direkt mit einem gefährlichen Stoff in Berührung gekommen wären. Gleichzeitig wird von anderen Kräften eine Wasserversorgung aufgebaut. Die Kameraden stellen so sicher, dass im Falle eines Brandes sofort eingegriffen werden kann. Mit hydraulischem Rettungsgerät wird währenddessen einer der beteiligten Transporter aufgebrochen. Nur so ist es möglich, an die verletzten Insassen heranzukommen und diese zu retten. Viel mehr können die Feuerwehren der Gemeinde Sohland nicht ausrichten. Nur Spezialkräfte des sogenannten Gefahrgutzuges haben die notwendige Ausbildung und das passende Equipment, um bei solchen Situationen eingreifen zu können. Im Landkreis Bautzen gibt es zwei dieser Züge, die jeweils die Nord- und Südhälfte des Kreises abdecken. Für Sohland ist der Gefahrgutzug Süd zuständig, welcher sich aus Feuerwehren der Ortschaften Medingen, Wachau, Bautzen, Wilthen und Cunewalde zusammensetzt. Etwa 45 Minuten nach dem Unfall sind diese Spezialkräfte zur Stelle. In Windeseile bauen sie einen sogenannten Dekontaminationsplatz auf. Hier hat man die Möglichkeit, alle Verletzten und auch die Einsatzkräfte selbst zu reinigen und von möglichen Gefahrstoffpartikeln zu befreien. Hier ist es besonders wichtig, dass die Feuerwehrleute ausreichend geschützt werden. Nur mit Schutzanzügen und Filtermasken ist ein arbeiten möglich. Gleiches gilt auch für die Spezialkräfte, welche die Gefahrgut-LKW unter die Lupe nehmen. Spezielle Chemikalienschutzanzüge ermöglichen es, dem ausgetretenen Gefahrstoff extrem nahe zu kommen, um weitere Maßnahmen einzuleiten. So müssen die Kameraden beispielsweise im Führerhaus nach den Ladungspapieren suchen oder eventuelle Lecks im Tank abdichten. An dieser Stelle wurde die Übung in Taubenheim jedoch beendet. Mehr als zwei Stunden waren die ausschließlich ehrenamtlichen Feuerwehrleute im Einsatz. Ziel dieser Übung war es, das Zusammenspiel der Ortsfeuerwehren und des Gefahrgutzuges zu festigen und das Vorgehen bei einem Gefahrgutunfall einmal durchzuspielen.

15 Tote Schafe: Erneut Massaker von Wölfen angerichtet

In der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal hat in der Nacht zu Sonntag wieder der Wolf zugeschlagen. Ein wahres Massaker wurde unweit der Ortschaft Laske angerichtet. 15 tote Schafe mussten von der Feuerwehr in der gesamten Umgebung gesucht und eingesammelt werden. Noch am Sonntagmittag reiste Landrat Michael Harig in die kleine sorbische Gemeinde um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. „Der Schaden der hier entstanden ist weist darauf hin, dass es mehrere Wölfe gewesen sein müssen“, so der Landrat bei seinem Besuch. „Schon seit 5 Jahren weise ich darauf hin, dass es so nicht geht. Man kann in einer Kulturlandschaft ein Großraubtier sich nicht grenzenlos vermehren lassen“, so die Meinung von Mchael Harig. Schafhalter Sven Schlafke sieht das genauso. Für ihn gibt es nur eine Lösung, damit der Wolfs-Terror endlich aufhört: „Die müssen abgeshossen werden und fertig. Damit hier Ruhe einkehrt!“ meint der Schafshalter. Doch den Wolf einfach abschießen? Das ist gar nicht so einfach. Der Landrat hat schon mehrfach beantragt, den Wolf zum Abschuss freizugeben. Bisher wurde er aber immer wieder hingehalten. Schon am Montag möchte er sich aber erneut ans Ministerium wenden. „Ich werde wieder einen Antrag stellen und auch dafür sorgen, dass sich das Ministerium das Geschehen hier vor Ort mal selbst anschaut. Ich hoffe, dass es hier endlich zur Abschussgenehmigung kommt und bin der Überzeugung, dass nicht nur Problemwölfe geschossen werden dürfen, sondern generell Wölfe.“ Die Schafe von Sven Schlafke bleiben solang bei einem befreundeten Schäfer aus der Nachbarschaft. Sie müssen sich erstmal von dem Schrecken der vergangenen Nacht erholen.

Veranstaltung zur Woche der seelischen Gesundheit auf dem Görlitzer Marienplatz

Die „Woche der Seelischen Gesundheit“ findet jedes Jahr rund um den internationalen Tag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober statt.

Die Aktionswoche soll mit Vorträgen, Veranstaltungen, Interviews und musikalischen Rahmenprogramm Aufmerksamkeit erregen und zum Nachdenken anregen.

Ziel aller Veranstaltungen ist es, über psychische Krankheiten aufzuklären, Hilfs- und Therapieangebote aufzuzeigen und die Diskussion anzuregen.