Radeberg: Feuer in leerstehendem Gebäude

Ein großer Feuerwehreinsatz hat am Samstagabend in Radeberg für Aufsehen gesorgt. Aus einem leerstehenden Gebäude an der Forststraße drang stundenlang beißender Qualm in den Abendhimmel empor. Grund dafür war ein Dachstuhlbrand, der von den Feuerwehrleuten einiges abverlangte. Gegen 20.30 Uhr wurden die Kameraden alarmiert. Während anfangs nur eine Rauchentwicklung zu dem Einsatz führte, dehnte sich der Brand im weiteren Verlauf immer weiter aus. Zuerst versuchte die Feuerwehr, mit einem Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung einzuleiten. Doch die Kameraden mussten das Vorgehen abbrechen – zu hoch war die Gefahr eines Deckeneinsturzes. Also versuchte man, mithilfe der Drehleiter an das Fenster des betroffenen Brandraumes heranzukommen. Zwei Einsatzkräfte nahmen über diesen Weg ein Strahlrohr vor, um die Flammen zu löschen. Doch auch das gestaltete sich als Äußerst schwierig. Das Feuer hatte sich schon zu weit in die Substanz gefressen, als dass man es hätte durch das Fenster mit Wasser löschen können. Man griff hier schließlich auf den Einsatz von Schaummittel zurück. Dieses wurde dem Löschwasser zugemischt, um einen besseren Erfolg zu erzielen. Und tatsächlich: der Schaum blieb am Brandgut haften und erstickte so nach und nach die Flammen. Dennoch zogen sich die Restablöschungen bis in den späten Abend hin. Im Einsatz waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Radeberg auch die Wehren aus Liegau-Augustusbad, Großerkmannsdorf, Ullersdorf und Leppersdorf. Der Rettungsdienst sicherte die Löscharbeiten ab und die Polizei nahm erste Ermittlungen zur Brandursache auf. Brandstiftung kann ersten Angaben zufolge nicht ausgeschlossen werden.

Feuerwehr kämpft gegen Feldbrand

Auf einem Feld bei Oßling im Landkreis Bautzen ist am Sonntag Nachmittag ein Feuer ausgebrochen. Unweit der Ortschaft Liese brannte es direkt an der S92. Die Feuerwehr war zügig vor Ort und ließ sofort weitere Wehren nachalarmierten. Der Wind machte den Kameraden zu schaffen. Trotz einer sogenannten Riegelstellung sprangen die Flammen über die S92 auf ein benachbarten Stoppelfeld über. Hier zog das Feuer weiter in Richtung eines Waldstückes. Nur mit Mühe konnten die Einsatzkräfte verhindern, dass der Feldbrand zum Waldbrand wurde. Insgesamt waren 70 Kameraden aus der gesamten Umgebung im Einsatz. Vor allem sogenannte Tanklöschfahrzeuge mit tausenden Litern Löschwasser wurden auch von weiter weg herangezogen. Am Abend soll eine Brandwache das abgelöschte Feld beobachten und verhindern, dass die Glutnester wiederaufflammen. Insgesamt brannten mehrere Tausend Quadratmeter ab.

Schwerer Unfall in Schmeckwitz – Feuerwehr muss Fahrer befreien

Am Freitag, dem 13. Juli hat sich in Schmeckwitz bei Kamenz ein schwerer Unfall ereignet. Der Fahrer eines Honda war am Ortseingang Schmeckwitz aus Richtung Nebelschütz kommend unterwegs, als er beim Umfahren einer Verkehrsinsel offenbar zu nah an den Bordstein geriet und ins Schleudern geriet. Der Wagen schoss nach links über die Fahrbahn und prallte hier gegen eine Laterne und ein Verkehrszeichen. Dabei drehte sich der Wagen, ehe er in einer angrenzenden Hecke zum Stehen kam. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt, er konnte den Wagen nicht mehr alleine verlassen. Die Feuerwehren aus Panschwitz-Kuckau, Räckelwitz und Kamenz rückten an, um eine patientengerechte Rettung durchzuführen. Dazu wurde auch das Dach des PKW mit schwerer Technik abgenommen. Rettungskräfte stabilisierten den Mann, anschließend brachte ihn ein Hubschrauber in eine Klinik. Die Kamenzer Straße in Schmeckwitz war währenddessen voll gesperrt. Zur genauen Unfallursache ermittelt die Polizei.

Feuerwehr muss Autofahrer aus Wrack herausschneiden

Ein schwerer Unfall hat sich am Mittwochnachmittag auf der S95 in Steina ereignet. Am Ortsausgang in Richtung Pulsnitz war ein Renault nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen zwei Bäume geprallt. Dabei drehte sich der Wagen so ungünstig, dass er mit dem Dach gegen einen der Bäume krachte. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ganze 45 Minuten kämpften die Kameraden darum, den Mann aus seiner Lage zu befreien. Mit schwersten Verletzungen wurde er dann von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Die Kamenzer Straße zwischen Pulsnitz und Steina war während der gesamten Rettungsmaßnahmen komplett gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz, sowie ein unabhängiger Gutachter beschäftigen sich jetzt mit der Klärung der Unfallursache.

Feuerwehr rettet verletzten Schwan von der Autobahn

Einsatz für die Feuerwehren aus Ohorn und Pulsnitz am Freitagnachmittag. Auf der A4 war ein augenscheinlich verletzter Schwan unterwegs. Das Tier lief auf dem Standstreifen und kam der Fahrspur immer wieder verdächtig nahe. Außerdem wirkte der Schwan aggressiv und fauchte ständig umher. Um auszuschließen, dass der Vogel einen Unfall verursachen könnte, wurde durch die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen die Feuerwehr alarmiert. Die Kameraden sperrten die rechte Fahrspur und den Standstreifen und finden das Tier dann ein. In Absprache mit dem Einsatzleiter sollte ein Kamerad den Schwan mit dem Privat-PKW dann in ein Tierheim bringen. Doch hier begann eine wahre Odysee für den Schwan und seine Retter.

Am Tierheim in Bloaschütz angekommen wurde man erst einmal abgewiesen. Das Tierheim sei nicht für Wildtiere zuständig und auch Tierärzte dürften Schwäne nicht behandeln. Man verwies auf die Vogelschutzwarte in Neschwitz. Dort konnte telefonisch jedoch niemand erreicht werden, also erfolgte die Kontaktaufnahme mit der Autobahnpolizei. Hier wusste man auch keinen Rat, verwies wieder an die Vogelschutzwarte in Neschwitz oder den Tierpark in Görlitz. Letztendlich konnte in Neschwitz telefonisch jemand erreicht werden. Doch auch hier die ernüchternde Nachricht: man sei hier nicht zuständig. Der Schwan sei ein Jagdtier und somit wäre der Jäger zuständig, auf dessen Gebiet der Schwan aufgegriffen wurde. Er habe zu entscheiden, ob der Schwan geschossen oder wieder ausgesetzt würde. Nach vielen weiteren Telefonaten wurde dann entschieden, den verletzten Schwan in seinem Teich bei seinem Partner und den Jungtieren auszusetzen. Der zuständige Jäger wurde informiert und wird das Tier in den kommenden Tagen begutachten. Bleibt zu hoffen, dass ein Abschuss nicht nötig ist und der Schwan sich selbst wieder erholt.

Autobahn-Sperrung sorgte für Chaos

Um die Autobahn 4 bei Pulsnitz herrschte gestern Chaos. In beiden Richtungen hatte es Sperrungen nach Unfällen gegeben, die Umleitungsstrecken waren völlig überlastet. Feuerwehr und Rettungskräfte waren im Dauereinsatz, um zum Einen die Verletzten zu versorgen und zum Anderen auch die im Stau stecken gebliebenen Kraftfahrer zu betreuen. Am Vormittag hatte es in Richtung Dresden kurz vor der Anschlussstelle Ottendorf einen LKW-Unfall gegeben, dessen Bergung noch bis in den Abend dauerte. Vier Laster waren hier kollidiert. Einer davon war mit tonnenschweren Metallteilen beladen, welche umgeladen werden mussten. Ein weiterer LKW hatte Eier geladen, die sich auf der ganzen Fahrbahn verteilten. Auch literweise Diesel verunreinigte die Straße. Bis 23 Uhr waren die Bergedienste hier im Einsatz. Auf der Gegenspur musste ein Rettungswagen wegen eines medizinischen Notfalls halten. Die Feuerwehr sicherte dies ab, es bildete sich auch hier ein Rückstau, in welchem sich ersten Angaben zufolge zwei weitere Unfälle ereigneten. Das Ausmaß dieser Sperrung war erheblich, gerade die umliegenden Städte und Dörfer litten unter dem enormen Schwerverkehr. Gegen 23 Uhr waren laut Polizei alle Unfallstellen geräumt. Das DRK und die Feuerwehr versorgten in dieser Zeit die Auto- und LKW-Fahrer im Stau mit Wasser und kochten am Abend für die vielen Einsatzkräfte etwas zu essen.

Auto brennt nach Unfall in Radeberg

Einen ziemlichen Menschenauflauf zur Rushhour hatte ein Verkehrsunfall in Radeberg am Montagnachmittag zur Folge. Eine 35-jährige A 3-Lenkerin war auf der August-Bebel-Straße in Richtung Dresden unterwegs, als sie auf einen haltenden Linienbus auffuhr. Durch den Zusammenstoß geriet der Wagen in Brand. Die Fahrerin konnte den Audi leicht verletzt selbständig verlassen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von zirka 15.000 Euro. Die Straße war an der Unfallstelle für etwa anderthalb Stunden gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr löschte die Flammen zügig.

Brandstiftung? Wohnhaus in Wiednitz geht in Flammen auf

In der Nacht zu Sonntag wurden Feuerwehr und Polizei nach Wiednitz gerufen, da der Dachstuhl eines Einfamilienhauses an der Leippschen Straße brannte. Acht Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr aus Hoyerswerda sowie der Freiwilligen Wehren der Umgebung bekämpften die Flammen, die das gesamte Gebäude erfassten und es in Einsturzgefahr brachten. Die Bewohner befanden sich bei Ausbruch des Feuers nicht im Haus. Wie der Brand entstand, ist noch unbekannt und wird im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung geklärt werden. Zur Höhe des Sachschadens liegen bisher noch keine Angaben vor.

Autodieb rammt Streifenwagen bei Verfolgungsfahrt

Eine Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und einem mutmaßlichen Autodieb hat es am frühen Sonntagmorgen auf der A4 gegeben. Den Beamten der Autobahnpolizei fiel im Raum Dresden ein Ford Edge auf, der dauerhaft auf der mittleren Fahrspur unterwegs war. Die Polizisten entschieden sich, den Wagen anzuhalten und gaben dies dem Fahrer mit verschiedenen Anhaltesignalen zu verstehen. Der Mann jedoch gab Gas und flüchtete. Die Polizei nahm unverzüglich die Verfolgung auf und zog dabei auch zivile Kräfte hinzu. Während der nicht ungefährlichen Verfolgungsfahrt rammte der flüchtige Wagen immer wieder das Einsatzfahrzeug. In einer Baustelle kurz vor der Anschlussstelle Pulsnitz zog sich der Ford dann einen Reifenschaden zu. Das sorgte dafür, dass der Fahrer das Auto zwischen den Anschlussstellen Pulsnitz und Ohorn stoppen musste. Die eingesetzten Beamten konnten den Mann festnehmen. Da er sich auf seiner Irrfahrt Verletzungen zugezogen hatte, musste er von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Der aus Polen stammende Mann war ersten Angaben zufolge nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand außerdem noch unter dem Einfluss von Drogen. Der Eigentümer des gestohlenen Ford im Raum Zwickau wusste von dem Autodiebstahl noch nichts, die Polizei informierte ihn darüber.

Frau in Zittau mit Messer niedergestochen

Am Haberkornplatz in Zittau ist am Dienstagabend eine Frau mit einem Messer niedergestochen worden.Die 34-jährige hatte sich hier um kurz nach 20 Uhr mit ihrem Partner getroffen, der um eine Aussprache gebeten hatte. Während des Treffens kam es durch den aus Dresden stammenden 52-jährigen Mann zum Angriff auf die Frau. Er verletzte sie mit mehreren Messerstichen schwer und entfernte sich danach vorerst vom Tatort.

„Die Frau blieb mit ihren schweren Stichverletzungen zurück. Anwohner fanden die Verletzte und verständigten den Rettungsdienst und die Polizei. Ein Rettungswagen brachte die Frau in eine Klinik, wo sie kurze Zeit später an ihren Verletzungen verstarb“, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Der Tatverdächtige wurde bereits dem Haftrichter vorgestellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde gegen ihn ein Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Diese Tat ist mit Freiheitsstrafe von fünf bis zu 15 Jahren bedroht.

Die Polizei sucht Zeugen, welche das Geschehen oder den Tatverdächtigen und die Geschädigte am Dienstagabend in der Zittauer Innenstadt gesehen haben. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Görlitz unter der Telefonnummer 03581 468 – 100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.