Feuer im Irrgarten wurde offenbar gelegt

Regina Frenzel vom Irrgarten Kleinwelka ist fix und fertig. Die letzte Nacht dürfte für sie eine der schlimmsten Nächte gewesen sein, die sie bisher erlebt hat. Die Betreiberin des beliebten Irrgartens musste hilflos mit ansehen, wie Kassenhäuschen und Imbiss des Ausflugsziels lichterloh niederbrannten.

Brand im Irrgarten Kleinwelka

Im Irrgarten in Kleinwelka hat es am Sonntagabend einen Brand gegeben. Gegen 21.40 Uhr sind die Feuerwehren aus Kleinwelka und Bautzen alarmiert worden. Als die Einsatzkräfte eintrafen stand das Kassenhäuschen des Irrgarten komplett in Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich löschen, dennoch entstand ein Schaden in Höhe von mehr als 40.000 Euro. In dem Häuschen war auch ein Imbiss mit Küche untergebracht, sowie die gesamte Technik des Irrgartens. Man geht davon aus, dass Einbrecher das Feuer absichtlich gelegt hatten. Die Polizei ermittelt.

Stau nach Unfall auf der A4 bei Pulsnitz

Am 06. Januar ereignete sich in den Mittagstunden auf der Bundesautobahn A4, nahe der Anschlussstelle Pulsnitz, ein Verkehrsunfall mit zwei Verletzten. Die Fahrerin eines Volkswagens war mit ihrem Pkw von Bautzen kommend in Richtung Dresden auf der linken Fahrspur unterwegs. Aufgrund eines Staus hielt sie auf Höhe des Kilometers 22,5 verkehrsbedingt an. Ein nachfolgender Pkw bemerkte dies zu spät, schaffte es aber noch rechtzeitig, nach rechts auszuweichen und vermied dadurch einen Zusammenstoß. Allerdings erkannte auch der wiederum folgende Fahrer eines Pkw Volvo die Situation zu spät und fuhr mit seinem Fahrzeug auf den stehenden Volkswagen auf. Durch den Aufprall stieß der VW gegen die Mittelleitplanke. Die 29-jährige Fahrerin und ihr 38-jähriger Beifahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht und begaben sich in ambulante Behandlung. Der 69-jährige Volvo-Fahrer und seine 60-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die Bergung erfolgte durch Abschleppdienste. Der entstandene Sachschaden beziffert sich auf mehr als 10.000 Euro. Aufgrund des Unfalls kam es für etwa 1,5 Stunden zu Beeinträchtigungen in diesem Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. [Quelle: Polizei]

Auto geklaut und angezündet – 2.000€ Belohnung ausgelobt!

Auf einem Feldweg zwischen Rammenau und Goldbach ist am Sonntagmorgen ein brennender Transporter entdeckt worden. Feuerwehr und Polizei eilten an Ort und Stelle, der Wagen konnte aber nicht mehr gerettet werden. Motorraum und Fahrerkabine brannten vollständig aus, am Fahrzeug entstand Totalschaden. Wie sich später herausstellte, war der Wagen offenbar kurz zuvor gestohlen worden. In einem Facebook-Post machte sich eine Angehörige des vermeintlichen Fahrzeugeigentümers Luft: „Vergangene Nacht wurde unser Ford Pickup vom Firmengelände […] in Ottendorf-Okrilla gestohlen u. vermutlich als Transportfahrzeug für div. andere gestohlene Sachen benutzt (einiges fand sich noch auf der Ladefläche)“ ist in dem Post zu lesen. Die Verfasserin vermutet, dass die defekten Bremsen des Pickups schuld daran waren, dass die Täter nicht weiter als bis Rammenau kamen. Dort wurde der Wagen stehen gelassen und in Brand gesteckt. Die Polizei konnte dies bislang nicht bestätigen. „Die Ermittlungen laufen noch“, so ein Sprecher gegenüber Ostsachsen.TV

Für die Betroffenen ist jedoch klar: die Täter müssen gefasst werden. Deshalb wurde laut dem Facebook-Beitrag eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgelobt, wenn ein entscheidender Hinweis geliefert wird, der zur Ergreifung des Täters führt.

Metalldiebe klauen Regenrinne vom Bautzener Amtsgericht

In der Nacht zu Donnerstag haben Metalldiebe am Bautzener Gerichtsgebäude einige Meter Regenwasserfallrohr und entsprechende Bodeneinlässe gestohlen. Die Taten fielen trotz der engen Wohnbebauung an der Lessingstraße offenbar erst am Morgen auf. Den Sachschaden und Wert der kupfernen Rohre bezifferte ein Verantwortlicher in Summe mit rund 4.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. [Quelle: Polizei]

Weil er vorschriftsmäßig fuhr: Polizei stoppt geklauten Audi

Die Bundespolizei hat in der Nacht zu Freitag auf der A4 zwischen Bautzen und Weißenberg einen gestohlenen Audi A5 stoppen können. Das Cabriolet fiel den Beamten gegen 3:20 Uhr auf. Wie ein Sprecher der Bundespolizei berichtet, war die äußerst vorschriftsmäßige Fahrweise des Fahrers Anlass dafür, dass man den Wagen einer Kontrolle unterzog. Dazu sei man auf den Autobahnparkplatz „Löbauer Wasser“ gefahren. Hier konnte sich der 23-jährige polnische Fahrer zwar ausweisen und auch der Fahrzeugschein war vorhanden. Doch der Audi war nicht etwa mit dem Zündschlüssel gestartet worden – vielmehr wurde die Zündvorrichtung überbrückt. Es stellte sich heraus, dass der PKW im Wert von etwa 18.000 Euro gerade erst in Halle gestohlen wurde. Die Landespolizei hat die Ermittlungen übernommen. Der Fahrer muss sich nun wegen besonders schwerem Diebstahl verantworten.

Polizei erwischt Jugendliche mit Drogen in Pulsnitz

An der Straße An der Walke in Pulsnitz kontrollierten Polizeibeamte am Mittwochnachmittag zwei Jugendliche. Beide hatten Cannabis und Rauchutensilien im Rucksack versteckt. Die Ordnungshüter stellten die Betäubungsmittel sicher, leiteten ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Besitzes gegen die 16-Jährigen ein und übergaben sie an ihre Eltern. Die Kriminalpolizei wird sich mit dem Fall weiter befassen. [Quelle: Polizei]

Mit über 3 Promille auf Rastplatz geschlafen

Mittwochmittag hat ein betrunkener Mann auf dem Autobahnparkplatz Am Eichelberg bei Ottendorf-Okrilla an einer denkbar gefährlichen Stelle seinen Rausch ausgeschlafen. Er hatte sich mitten auf die Durchfahrtsspur gelegt. So fand ihn eine Streife der Autobahnpolizei, schnarchend und schlafend wie ein Stein. Die Beamten weckten den 33-Jährigen und baten ihn zum Alkoholtest. Dieser ergab einen Wert  von umgerechnet 3,28 Promille, was eine anschließende Untersuchung im Krankenhaus notwendig machte. Dort verblieb er zu seinem eigenen Wohl bis zum Donnerstag. Zu Schaden kam niemand. Wie der Reisende auf den vielbefahrenen Rastplatz kam, ist nicht bekannt. [Quelle: Polizei]

Pferd stirbt nach Unfall mit Auto

Am Dienstagabend kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 129, unweit von Bischdorf. Hier war ein 22-jähriger Fahrer eines BMW unterwegs, als plötzlich ein Pferd auf die Straße lief. Der junge Mann konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern, welchen das 12-jährige Tier nicht überlebte. Dieses stand ursprünglich,  mit anderen Pferden, auf einer Koppel unweit der Unfallstelle. Wie es diese verlassen konnte, ist bis jetzt noch nicht geklärt. Der Fahrer blieb unverletzt, der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Die Staatstraße musste zur Unfallaufnahme und zur Bergung des Pferdes für rund zwei Stunden voll gesperrt werden. [Quelle: Polizei]

Dreiste Diebe klauen tausende Liter Diesel

Dieseldiebe haben in der Nacht zu Montag und am Montagabend gleich zweimal ein Firmengelände an der Schutterwälder Straße in Ottendorf-Okrilla „besucht“. Sie brachen beim ersten Mal einen parkenden Lkw auf und stahlen aus diesem eine Tankkarte. Damit zapften sie in mehreren Vorgängen insgesamt rund 1.700 Liter Kraftstoff aus einer firmeneigenen Tankstelle ab. Zum Transport nutzten sie ein leeres Fass und zwei Tankbehälter, welche sie ebenfalls entwendeten. Den Schaden bezifferte der Unternehmer mit insgesamt etwa 4.600 Euro.

Als er am späten Montagabend auf seinem Firmengelände nach dem Rechten sah, erspähte er einen Mann, der mit der gestohlenen Tankkarte versuchte, einen Jeep Cherokee mit Dieselkraftstoff zu befüllen. Nun ertappt, sprang der Mann in den Wagen mit Freitaler Kennzeichen und fuhr davon. Der Firmeninhaber informierte die Polizei.

Das Kennzeichen und der im Fokus stehende Jeep sind der Polizei bekannt. Die Halterin des Autos wird den Ermittlern nunmehr erklären können, wer in den vergangenen Tagen mit ihrem Jeep gefahren war. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. [Quelle: Polizei]