Fischbach: Auto fährt im Kreisverkehr geradeaus

Auf der B6 bei Fischbach hat sich am Mittwochabend ein schwerer Unfall ereignet. Ein Ehepaar war mit einem Mercedes aus Richtung Bischofswerda kommend in Richtung Dresden unterwegs. In Höhe des Kreisverkehres Fischbach fuhr der Wagen nicht um den Kreisel drumherum, sondern genau drüber hinweg. Das Auto wurde durch die Luft geschleudert, überschlug sich und krachte mit voller Wucht gegen ein größeres Verkehrszeichen. Der 80-jährige Fahrer und seine Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt und mussten vom Rettungsdienst behandelt werden. Die Feuerwehren aus Arnsdorf und Fischbach rückten mit zehn Kameraden an, um bei der Rettung der Verletzten zu untersützen. Die Fahrzeuginsassen kamen anschließend in ein Krankenhaus. Außerdem musste die Unfallstelle ausgeleuchtet werden, damit Polizei und Unfallforschung die Ermittlungen zur Unfallursache aufnehmen konnten. Offenbar hatte der Rentner am Steuer des Fahrzeuges den Kreisverkehr in der Dunkelheit zu spät erkannt. Der Sachschaden betrug etwa 6.000 Euro.

Polizei stellt Intensivtäter in Kamenz

Am Dienstagvormittag ging den Beamten des örtlichen Reviers an der Neschwitzer Straße in Kamenz ein gesuchter Straftäter ins Netz. Gegen den 35-Jährigen lag bereits ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Görlitz vor. Gegen den Mann laufen mehrere Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Raub und Erpressung, Diebstahl, Körperverletzung und unerlaubtem Besitz sowie Handel mit Rauschgift. Ein Richter am Amtsgericht Bautzen erließ noch am selben Tag Haftbefehl gegen den Beschuldigten und ordnete die Einweisung in eine Justizvollzugsanstalt an. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. [Quelle: Polizei]

Auto landet in Großröhrsdorf auf der Seite

Auf der Bischofswerdaer Straße in Großröhrsdorf hat es am Montagmittag einen Unfall gegeben. Ein Ford Fiesta kam aus Richtung Bretnig gefahren und war ausgangs einer Doppel-Kurve aus ungeklärter Ursache rechts in eine Hecke gekracht. Der Wagen kippte um und blieb auf der Seite liegen. Während die Front des Autos im Vorgarten ragte, blockierte das Heck des PKW den Fußweg. Der 30-jährige Fahrer blieb unverletzt, der Sachschaden betrug etwa 2.000 Euro.  

Überlastete Kabel führen zu Brand

In den Sonntagabendstunden hatten die Bewohner eines Wohnhauses an der Hauptstraße in Cunnersdorf offenbar die Leistungsfähigkeit ihrer alten Stromkabel überschätzt. Als sie gleich mehrere Haushaltsgeräte gleichzeitig über eine Steckdose betrieben, kam es zu einem Schmorbrand. In der Folge entwickelte sich ein Brand, bei dem zum Glück nur ein Schrank beschädigt wurde. Personen verletzten sich bei dem Geschehen nicht. Die Freiwillige Feuerwehr hatte den Brand schnell gelöscht. Der Sachschaden betrug etwa 200 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt zu genauen Umständen. [Quelle: Polizei]

Senior stirbt nach Sturz am Straßenrand

Am Samstagmorgen teilte eine Zeugin der Polizei mit, dass ein regungsloser Mann auf dem Bürgersteig an der Verbindungsstraße zwischen Hirschfelde und Dittelsdorf lag.  Sowohl eine Streife des Reviers Zittau-Oberland als auch ein Notarzt eilten zum Fundort. Schnell stellte sich heraus, dass der 80-Jährige vermutlich gestürzt war. Ein Rettungswagen brachte den älteren Herren in ein Krankenhaus. Die medizinische Hilfe war aber offenbar zu spät gekommen. Der Senior verstarb im Klinikum. Die Kriminalpolizei prüft nun die genauen Umstände. Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung gibt es nach derzeitigem Stand nicht. [Quelle: Polizei]

Hausdurchsuchungen in der Graffitiszene

In Bautzen und Bischofswerda hat die Polizei in der vergangenen Woche mehrere Wohnungen durchsucht. Ermittelt wird dabei gegen zwei 19 und 21 Jahre alt Männer, die für eine Vielzahl von Sachbeschädigungen durch Graffitis in den Stadtgebieten Bautzen und Bischofswerda verantwortlich sein sollen. Neben diversen Unterlagen, technischen Geräten und Datenträgern konnten die Beamten auch eine Marihuanapflanze, drei Gramm gebrauchsfertiges Marihuana und Utensilien für den Betäubungsmittelkonsum finden und sicherstellen. Derzeit werden die Beweismaterialien ausgewertet. Sachbeschädigung ist mit Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bedroht.

Baum kippt auf Kinderheim in Oberlichtenau

Feuerwehreinsatz am Sonntagabend im Pulsnitzer Ortsteil Oberlichtenau. Möglicherweise war der starke Wind Schuld daran, dass gegen 19 Uhr zwei Bäume auf das Gebäude eines örtlichen Kinderheimes krachten. Die sechs Kinder im Alter zwischen 12 und 17 Jahren waren gerade beim Abendessen, als der laute Knall zu vernehmen war. Ein Teil des Baumes war bereits abgebrochen und genau vor der Haustür gelandet. Der große Rest der Bäume hing noch auf dem Dach und drohte ebenfalls nach unten vor die Tür zu fallen. Die Kinder blieben deshalb aus Sicherheitsgründen im Haus. Zu hoch war die Gefahr, dass sie beim Verlassen von Trümmerteilen getroffen werden könnten. Unterdessen machte sich die Feuerwehr auf den Weg zum Unglücksort. Dieser befand sich auf dem Gelände des Barockschlosses Oberlichtenau. Das betroffene Gebäude war eines der historischen Nebengebäude des Schlosses. Die Anfahrt hierhin gestaltete sich schwierig. Erst zwei Stunden zuvor hatte starker Schneefall eingesetzt und dafür gesorgt, dass die Straßen von einer rutschigen Schicht bedeckt waren. Die Einfahrt zum Schloss war etwas abschüssig, sodass die Feuerwehrfahrzeuge ins Rutschen gerieten und nur mit größter Vorsicht gelenkt werden konnten. Mit einer Drehleiter versuchte man dann, die Bäume Stück für Stück abzutragen. Mittels Kettensäge gelang dies auch. Doch als die Drehleiter ein Stück umgesetzt werden musste passierte es: das Fahrzeug fuhr sich auf dem äußerst glatten Boden fest und ging weder vor-, noch zurückzubewegen. Mit vereinten Kräften versuchten die Kameraden, das schwere Fahrzeuge zu schieben. Letztendlich wurde es freigeschaufelt, ehe es aus seiner Lage herausgesteuert werden konnte. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Arbeiten dauern zur Stunde noch an.

Streit eskaliert auf Bautzener Weihnachtsmarkt

Auf dem Bautzener Wenzelsmarkt hat es am Freitagabend offenbar eine Schlägerei gegeben. Die Polizei berichtet von zwei Verletzten, von denen ein 17-jähriger sogar im Krankenhaus behandelt werden musste. Möglicherweise war ein Streit Ursache für Auseinandersetzung. Ein tatverdächtiger stellte sich am selben Abend noch der Polizei – er hatte 1,52 Promille intus. Warum es zu dem Streit kam, ist gegenwärtig ungeklärt und Bestandteil der Ermittlungen, welche die Kriminalpolizei übernommen hat“, so ein Polizeisprecher.

Senior ertrinkt in Görlitzer Schwimmhalle

In einer Schwimmhalle in Görlitz hat es am Samstagabend einen tragischen Badeunfall gegeben. Gegen 20 Uhr war im Neißebad ein 78 Jahre alter Mann ertrunken. Mitarbeiter des Schwimmbades hatten noch versucht, den Senior zu reanimieren. Leider brachte dies keinen Erfolg. Ein herbeigeeilter Notarzt habe noch noch den Tod des Mannes festellen können, so ein Sprecher der Polizei. Nun ermittelt die Kripo in dem Fall. Es werde dabei auch die medizinische Vorgeschichte des Mannes überprüft, hieß es.

Feuerwehreinsatz im Tunnel – Rettungsgasse fehlt

Auf der A4 in Richtung Görlitz ist der Tunnel Königshainer Berge am Samstagabend gesperrt worden. Grund dafür war ein LKW, an dem ein Reifen plötzlich stark zu qualmen begann. Der Tunnel wurde sofort gesperrt und die Feuerwehr alarmiert. Doch die Einsatzkräfte mussten sich erst einen Weg durch den Stau bahnen. Wie die Polizei berichtet, habe sich die Anfahrt der Kameraden verzögert, da vor dem Tunnel keine Rettungsgasse gebildet wurde. Mit einigen Minuten Verspätung traf die Feuerwehr dann aber an der Einsatzstelle ein und konnte schnell Entwarnung geben. Der Lkw-Reifen hatte kein Feuer gefangen, sondern war lediglich geplatzt. Nach einer reichlichen Stunde konnte dann die Autobahn wieder freigegeben werden. Erst vor einigen Jahren hatte es im Tunnel an fast der selben Stelle einen verheerenden LKW-Brand gegeben, der im Bereich der Reifen ausgelöst wurde.