Aufregung um weißes Pulver in Frankenthal

Ein rätselhaftes Pulver auf einem Aussichtspunkt bei Frankenthal hat am Dienstagnachmittag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Unter einer Linde auf der Straße in Richtung Rammenau war die unbekannte Substanz entdeckt worden. Ein Papierkorb war übervoll mit dem weißen Pulver. Die Freiwillige Feuerwehr Frankenthal besitzt eine speziell für solche Fälle ausgebildete und ausgerüstete Einheit. Mit den Mitteln des ABC-Erkundungsfahrzeuges führte man vor Ort erste Probenentnahmen durch, um den bis dahin noch unbekannten Stoff zu bestimmen. Dazu musste die Rammenauer Straße komplett gesperrt werden. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte vom ABC-Fachberater der Feuerwehr Bautzen. Die später eingetroffene Polizei unterstützte die Feuerwehr mit einem Drogenschnelltest. Dieser fiel jedoch negativ aus. Da man keine weitere Möglichkeit sah, den Stoff zu bestimmen, wurde beschlossen, den Papierkorb samt Pulver sicherzustellen. Das Umweltamt wurde informiert und eine Stoffanalyse im Labor organisiert. Um dies durchzuführen forderte die Einsatzleitung die Kameraden der Feuerwehr Wilthen mit ihrem Dekontaminationsfahrzeug an. Mit leichten Chemikalienschutzanzügen ging ein Trupp vor, um den Müllerimer in einen Plastiksack zu stecken. Danach wurde eine sogenannte Trockendekon durchgeführt, ehe die Kameraden ihre Technik zurückbauen konnten. Nun bleibt abzuwarten, welche Ergebnisse die Laboreruntersuchungen bringen.

Motorradfahrer stößt mit Radler zusammen

Ein 64-jähriger Kradfahrer befuhr mit seinem Motorrad Kawasaki die K 7209 in Richtung Frankenthal. In einer Rechtskurve, kurz nach dem Ortsausgang Großharthau kam er aus bisher ungeklärter Ursache über die Fahrbahnmitte und stieß mit dem im Gegenverkehr befindlichen 66-jährigen Radfahrer zusammen. In der Folge kamen beide zu Fall und verletzten sich. Während der Radfahrer mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus verbracht wurde, musste der Kawasaki Fahrer mit schweren Verletzungen in ein Dresdener Klinikum verbracht werden. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und wurde mit einem Abschleppdienst vom Unfallort geschleppt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Ermittlungen übernommen.

Firma überfallen und Mitarbeiter zusammengeschlagen

In den frühen Abendstunden betraten zwei unbekannte, maskierte Männer das Firmengelände eines 63-jährigen Mannes. Als sie dort auf den Geschädigten und dessen 72-jährigen Mitarbeiter trafen drohten sie ihnen zunächst unter Verhalt eines pistolenartigen Gegenstandes und forderten die Herausgabe von Bargeld. Dieser Forderung verliehen sie deutlich, unter Einsatz von körperlicher Gewalt, Nachdruck indem sie den Geschädigten ins Gesicht schlugen. Dadurch erlitten beide teilweise schwere Gesichts- bzw. Kopfverletzungen. In der Folge durchsuchten die Unbekannten die Räumlichkeiten sowie die Geschädigten, fanden eine Geldbörse und entwendeten diese. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Der Geschäftsführer und sein Mitarbeiter wurden mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Angaben zur genauen Schadenshöhe können derzeit nicht gemacht werden.

Eine sofort eingeleitete Fahndung führte nicht zur Ergreifung der Täter. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Waldbrände beschäftigen die Feuerwehr

Die warmen Temperaturen und die lang anhaltende Trockenheit machen derzeit den Feuerwehren in Ostsachsen zu schaffen. Besonders in der Region um Hoyerswerda gab es bereits mehrere größere Waldbrände. Am Pfingstmontag musste im Schulwald in Lauta ein ca. 1300 Quadratmeter großer Bodenbrand gelöscht werden. Gestern dann ein ähnlich großes Feuer in Bröthen. Diese Einsätze sind nicht nur wegen der Flammen besonders gefährlich. Durch die vergangenen Stürme drohen viele Bäume weiterhin umzustürzen. Das macht die Brandbekämpfung nicht einfacher.

Im Norden des Landkreises Bautzen gilt derzeit die höchste Waldbrandgefahrenstufe 5. U Kamenz und das Rödertal die zweithöchste Stufe 4 und im südlichen Teil die Waldbrandgefahrenstufe 3. Diese sind hier einzusehen: https://www.mais.de/php/sachsenforst.php

Schwerer Unfall bei Oderwitz – Auto landet auf dem Dach

Ein schwerer Unfall hat sich am Dienstagnachmittag auf der Großhennersdorfer Straße bei Oderwitz ereignet. Hier war ein Toyota aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten. Der Wagen krachte in ein Waldstück und blieb schwer beschädigt auf dem Dach liegen. Ersthelfer reagierten Blitzschnell und zogen den Fahrer aus dem Unfallwrack, da Benzin auslief und einen beißenden Geruch hinterließ. Herbeigerufene Rettungskräfte brachten den Mann dann in ein Krankenhaus. Für die Freiwillige Feuerwehr sollte der Einsatz zu einer kleinen Herausforderung werden. Zum Einen mussten die Kameraden den Verkehr auf der stark befahrenen Straße absichern und gleichzeitig die Löschbereitschaft für den Falle eines Brandes herstellen. Hinzu kam jedoch noch, dass der Unfallfahrer angab, dass eine weitere Person in den Unfall verwickelt sei. Das wurde durch die Tatsache eines unter dem Gaspedal klemmenden zusätzlichen Schuhs noch untermauert. Mit mehreren Trupps suchten die Kameraden der Feuerwehr das angrenzende Waldstück nach weiteren Personen ab, auch unter dem Einsatz einer Wärmebildkamera. Letztendlich konnte die Suche nach gut 40 Minuten beendet werden. Die Zeugenbefragungen der Polizei hatten ergeben, dass der Fahrer allein in seinem Auto war. Während der gesamten Maßnahme war die Großhennersdorfer Straße voll gesperrt.

Polizei sucht mit SEK nach 33-jährigen in Königsbrück

Die Dresdner Polizei sucht weiterhin nach dem 33-jährigen Robert K. aus Dresden. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen durchsuchen Beamte im Zusammenwirken mit Spezialkräften aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg, der sächsischen Polizei sowie der Bundespolizei seit den Morgenstunden ein Waldgebiet bei Königsbrück. Dabei kommt auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Der Mann konnte bislang nicht ausfindig gemacht werden. Sein aktueller Aufenthaltsort ist nach wie vor unbekannt. Gegen den 33-Jährigen wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts zum Nachteil einer 75-jährigen Dresdner Seniorin im Stadtteil Kaditz am vergangenen Samstag ermittelt.

Hinweis:
Es muss davon ausgegangen werden, dass der Gesuchte bewaffnet ist. Eine potentielle Gefahr ist nicht auszuschließen.

Polizei sucht Zeugen zu Brandanschlag in Cunewalde

Auf der Hauptstraße in Cunewalde haben Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag ein Auto angezündet. Die Täer schlugen die Scheibe eines auf einem Grundstück abgestellten Opel und warfen offenbar ein Bengalofeuer in das Innere des Wagens. Außerdem wurde das angrenzende Wohnhaus mit Glasflaschen beworfen, die mit Farbe gefüllt waren. An die Vorderseite des Hauses sowie an eine Garage sprühten die Täter Antifa-Symbole und Schriftzüge, darunter auch „Nazis jagen“.

Die Freiwillige Feuerwehr Cunewalde rückte an, nachdem Nachbarn das Feuer bemerkt hatten. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, verletzt wurde dabei niemand. Am Auto entstand jedoch Totalschaden.

Bei der Kriminalpolizei hat man bereits Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen. Das Dezernat Staatsschutz ist hier mit eingebunden. Derzeit sucht die Polizei noch nach Zeugen., die das Geschehene wahrgenommen haben oder wissen, wer für die Straftaten verantortlich ist. Sachdienliche Hinweise nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz unter der Rufnummer 03581 468 – 100 sowie jede andere Polizeidienst-stelle entgegen.

Hecke fängt in Kleinwelka Feuer

Am Dienstagmittag wurden die Freiwillige Feuerwehr Kleinwelka und die Berufsfeuerwehr Bautzen zu einem Brand in Kleinwelka gerufen. Inmitten eines Wohngebietes war hier im Bereich von Mülltonnen ein Brand an einer Hecke ausgebrochen. Die Flammen griffen rasch auf die große Hecke über und breiteten sich auch auf gelagertes Stroh aus. Nur Dank des schnelles Eingreifens der Freiwilligen Feuerwehr konnte verhindert werden, dass auch der nur wenige Meter entfernte Hölzerne Giebel eines Wohnhauses nicht auch vom Feuer erfasst wurde. Noch vor Eintreffen der Berufsfeuerwehr waren die Flammen gelöscht. Warum das Feuer ausbrach ist noch unklar. Derzeit herrscht in weiten Teilen des Landkreises Bautzen aufgrund der Witterung die Waldbrandgefahrenstufe 3, im nördlichen Teil sogar die zweithöchste Stufe 4.

Mehrere Autos brennen in Bischofswerda

In den frühen Morgenstunden eilten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei zu zwei gemeldeten Fahrzeugbränden in die Bischofswerdaer Innenstadt.

Gegen 01.00 Uhr wurde eine Zeugin auf Geräusche unterhalb ihres Schlafzimmerfensters in der Pfarrgasse aufmerksam. Als sie feststellte, dass auf der Straße ein Pkw brannte, informierte sie die Feuerwehr. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es hier zum Brand eines abgestellten Pkw Renault. Das drei Wochen alte Fahrzeug wurde dadurch erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird mit ca. 20.000 Euro beziffert.

Gegen 03:00 Uhr wurde die Rettungsleitstelle erneut über einen Fahrzeugbrand in der Bischofstraße informiert. Hier kam es aus bisher ungeklärter Ursache zum Brand eines abgestellten Pkw Opel. Durch die Hitze des Feuers wurde ein daneben stehender Pkw Peugeot und ein Grundstückszaun beschädigt. Die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr konnten eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindern. Der Sachschaden wird hier insgesamt mit 6.000 Euro beziffert.

Ein Brandursachenermittler wird sich im Verlauf des Tages mit dem Brandgeschehen vor Ort vertraut machen.

 

Feuerwehr löscht Waldbrand im Kamenzer Forst

Gleich zwei Mal hat es in den letzten 24 Stunden im Kamenzer Frost gebrannt. Nachdem am Sonntagabend nur wenige Quadratmeter Waldboden brannten, breitete sich das zweite Feuer an einer anderen Stelle am Montagabend etwas weiter aus. Rund 200 Quadratmeter waren es, die die Feuerwehr löschen musste. Da der Brandherd nicht direkt von der Straße aus zu erreichen war, musste die Feuerwehr mehrere hundert Meter Schlauchmaterial auslegen, um Löschwasser an die Eisnatzstelle zu bekommen. Letztendlich konnte das Feuer aber nach recht kurzer Zeit gelöscht werden. Der betroffene Waldboden wurde dann ordentlich eingeweicht, damit er nicht gleich wieder anfängt zu brennen. Was den Brand auslöste ist unklar. Derzeit herrscht aufgrund der Witterung Waldbrandgefahrenstufe 3.