Chaos auf der Autobahn – Unfälle legen A4 lahm

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf der A4 bei Ohorn. Während ein aus etlichen Fahrzeugen bestehender Konvoi der US Army auf der Autobahn in Richtung Görlitz anhielt um die Fahrzeuge aufzutanken, waren davon offenbar Verkehrsteilnehmer auf der Gegenrichtung derart abgelenkt, dass es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos kam.

Ein Motorradfahrer, welcher ebenso in Richtung Dresden unterwegs war, konnte den Unfall offenbar nicht rechtzeitig wahrnehmen stürzte daraufhin. In der weiteren Folge fuhr noch ein PKW über das liegende Motorrad. Ein Glück, dass der Motorradfahrer von diesem gefallen war – das hatte ihm vermutlich das Leben gerettet. Dennoch kam er verletzt in ein Krankenhaus.

Noch während des Einsatzes kam es nur wenige Kilometer weiter in Richtung Görlitz zu einem Auffahrunfall zwischen vier PKW. Hier wurde zwar niemand verletzt, es entstand aber hoher Sachschaden. Durch diesen Unfall bildete sich von Ohorn in Richtung Burkau ein Rückstau, in dem auch mehrere Fahrzeuge liegen blieben. Am Stauende, genau in Höhe des Motorradunfalls, krachten dann plötzlich wieder drei Autos zusammen. Hier wurden mindestens zwei Personen verletzt. Die Fahrbahn glich einem Trümmerfeld, die drei beteiligten Autos waren erheblich beschädigt. Feuerwehr und Rettungskräfte waren im Dauereinsatz.

Die Polizei beklagte vor allem beim letzten Unfall, dass Gaffer immer wieder für Verkehrsbehinderungen sorgten. Teilweise blieben die Autos auf der mittlerweile geräumten Gegenfahrbahn stehen, um sich den Unfall anzuschauen oder sogar Fotos zu machen. Immer wieder waren qietschende Reifen zu hören. Selbst der Abschleppdienst musste sich seinen Weg hupend durch die Gaffer bahnen, damit er zur Unfallstelle gelangen konnte. Auch auf der eigentlich schon freien Fahrspur in Richtung Dresden kam es durch die Gaffer zu einem Rückstau.

Schuppen fällt Flammen zum Opfer

Im Pulsnitzer Ortsteil Oberlichtenau musste in der Nacht zu Sonntag die Feuerwehr ausrücken. Gegen 0.30 Uhr bekamen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Meldung von einem brennenden Holzhaufen am Birkenhang. Wenige Minuten nach dem Notruf waren die Kameraden vor Ort. Schon von weitem konnte ein Feuerschein und eine entsprechende Rauchwolke gesehen werden. Der Grund dafür war schnell klar: es brannte nicht nur ein Holzhaufen, sondern auch ein angrenzender Geräteschuppen. Auch ein daneben stehender großer Nadelbaum hatte bereits Feuer gefangen, sodass die Flammen meterhoch in den Nachthimmel schlugen. Die Kameraden der Feuerwehr Oberlichtenau griffen sofort ein und schlugen die Flammen nieder. Gleichzeitig wurde eine stabile Löschwasserversorgung aufgebaut, um den Brand letztendlich komplet tzu bekämpfen. So konnte verhindert werden, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten. Denn durch den Wind flogen die Funken mehrere Meter weit durch die Luft. Und das bei aktuell geltender Waldbrandwarnstufe 3. Nicht nur eine Gefahr für Wälder – auch zwei direkt angrenze Wohnhäuser hätten in Mitleidenschaft gezogen werden können. Doch am Ende ging alles glimpflich aus. Vom Schuppen kann zwar nicht mehr viel gerettet weren – dennoch wurde niemand verletzt. Die Polizei ermittelt nun, wie der Brand ausbrechen konnte.

Auto gerät in Brand – Pannendienst greift ein

Auf der Straße zwischen Seeligstadt und Größröhrsdorf ist am Samstagnachmittag ein Brand an einem Auto ausgebrochen. Ein Mann war mit dem Audi in Richtung Großröhrsdorf unterwegs, als das Feuer ausbrach. Der Fahrer stoppte den Wagen und ließ diesen auf der Fahrbahn stehen. Ein zufällig vorbeikommender Pannendienst bemerkte die Situation und griff sofort mit einem Feuerlöscher ein. So konnte der Brand eingedämmt werden. Die alarmierte Feuerwehr musste lediglich den Motorraum kühlen und letzte Glutnester ablöschen. Währenddessen war die Waldstraße durch die Massenei voll gesperrt.

Feuerwehr muss Hund aus Angelteich bergen

Einen eher unschönen Einsatz mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Großröhrsdorf und Bretnig am Freitagnachmittag bewältigen. Ein am Donnerstag entlaufener Hund war dort offenbar ertrunken. Die Halter des 15-jährigen Tieres bemerkten dessen Fehlen schon gestern und suchten die ganze Nacht nach dem Vierbeiner. Am Freitag machte das Herrchen dann die traurige Entdeckung. Der Hund steckte offenbar im Schlamm des Angelteichs fest und konnte sich nicht mehr retten. So konnte die Feuerwehr das Tier leider nur noch tot bergen. Mithilfe eines Schlauchbootes gelangten die Kameraden zur Unglücksstelle, um den Kadaver an Land zu bringen. Im Einsatz waren 15 Einsatzkräfte beider Ortswehren.

Rentnerin starb offenbar durch Rauchgasvergiftung

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum Tod einer 88-jährigen Frau in Hermsdorf sind abgeschlossen. Anhaltspunkte für eine Straftat oder ein Fremdverschulden ergaben sich bei den genauen Untersuchungen nicht. Ein Brandursachenermittler hatte noch am Dienstag festgestellt, dass ein technischer Defekt an einem Motor des erst wenige Wochen alten Bettes der Seniorin das Feuer in dem Zimmer der Frau ausgelöst hatte. Sie lebte in einer Pension ihrer Familie an der Dresdener Straße. Die Flammen erloschen von allein, doch die 88-Jährige hatte es nicht geschafft, sich aus ihrem Raum zu retten. Eine ärztliche Untersuchung ergab, dass sie wahrscheinlich an den Folgen einer Rauchgasvergiftung verstorben war.

Leblose Seniorin und erloschenen Brand entdeckt

In einem Haus an der Dresdener Straße in Hermsdorf haben Angehörige am Dienstagmorgen eine 88-jährige Frau leblos in ihrem Zimmer gefunden. In dem Raum hatte es – bisher unbemerkt – zudem gebrannt. Die Flammen erloschen offensichtlich von allein. Die näheren Umstände sind derzeit noch ungeklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in alle Richtungen aufgenommen. Ein Brandursachenermittler wird das Zimmer der Seniorin untersuchen.

Feuerwehr Kamenz bekommt neue Drehleiter

Die Freiwillige Feuerwehr Kamenz-Stadt bekommt eine neue Drehleiter. Das hat am Mittwoch der Stadtrat beschlossen. Demnach werde es eine Ersatzbeschaffung für den bisher im Einsatz befindlichen Teleskopmast geben. Dieser ist mittlerweile 16 Jahre alt und hatte in der Vergangenheit mit so manchen technischen Problemen für Unmut gesorgt. Die neue Drehleiter vom Typ DLAK 23/12 soll nun Abhilfe schaffen und einige taktische Vorteile mit sich bringen. Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde der Auftrag an die Firma Rosenbauer vergeben. Wann das Fahrzeug fertig ist, ist noch nicht bekannt. Ebenso ist unklar, wie hoch sich die Kosten belaufen. Eine Drehleiter dieser Ausführung kostet heutzutage in der Regel rund 600.000 Euro.

Polizei sucht Zeugen zu tödlichem Unfall in Großröhrsdorf

Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes der Polizeidirektion zu einem tragischen Verkehrsunfall auf der Bretniger Straße in Großröhrsdorf am Mittwoch der vergangenen Woche dauern an. Ein Lkw hatte einen 79-jährigen Radfahrer erfasst, welcher wenig später seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Erste Zeugen haben sich bereits an die Ermittler gewendet.

In diesem Zusammenhang wurde bekannt, dass hinter dem betroffenen Lkw offenbar drei weitere Fahrzeuge gefahren waren. Dabei handelte es sich wohl um einen grauen Audi A 6 – am Steuer saß ein junger Mann, einen weißen Kombi – ein sogenannter Hundefänger – und einen blauen Kombi. Die Fahrer der drei Pkw sucht die Polizei dringend als Zeugen. Sie werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion in Bautzen (Telefon: 03591 367-0) sowie jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Feuerwehr findet Leiche bei Brand in Radeberg

Zu einem Brand mit tragischem Ausgang wurden am Sonntagmittag Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gerufen. Auf dem Torweg in Radeberg hatte ein 38-jähriger Zeuge Rauchschwaden und einen Feuerschein in einem Wohnhaus bemerkt. Die alarmierten Einsatzkräfte trafen wenig später ein und verschafften sich einen Zugang zum Haus. Im Obergeschoss konnte der Brandherd ausfindig gemacht werden. Offenbar hatte ein Ölofen einen Schwelbrand im Bereich des Fußbodens ausgelöst. Im gleichen Zimmer konnten die Feuerwehrleute auch den 88-jährigen Bewohner des Hauses finden. Sein lebloser Körper wurde sofort geborgen. Eine Notärztin konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Eine Obduktion soll nun aufzeigen, wie der Mann ums Leben kam. Die Polizei schließt ein Gewaltverbrechen aus. Ein Experte der Kriminalpolizei wird den Brandort untersuchen. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro.

Nieder Seifersdorf: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

In den Sonntagnachmittagsstunden eilten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem tragischen Verkehrsunfall auf die S 122 in Nieder Seifersdorf.

Hier befuhr ein 22-jähirger Audi Fahrer die S 122 in Richtung Niesky. Kurz vor dem Ortsausgang Nieder Seifersdorf fuhr er aus bisher ungeklärter Ursache auf einen vor ihm fahrenden Pkw Mazda auf. In der Folge kam der Mazda nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum. Der 89-jährige Mazda Fahrer und seine 79-jährige Beifahrerin wurden im Fahrzeug eingeklemmt und konnten durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr schwer verletzt befreit werden. Der Rentner wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Seine Beifahrerin konnte mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden.

Der Audi Fahrer fuhr ohne seine Geschwindigkeit zu verringern weiter in Richtung Niesky. Er kam zu Beginn der nachfolgenden Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum, wo er zum Stillstand kam. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr befreiten den eingeklemmten jungen Mann aus seinem Pkw. Für ihn kam jegliche Hilfe zu spät. Er erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppdienst schleppte diese vom Unfallort. Der Sachschaden wird mit circa 25.000 Euro beziffert.

Die S 122 wurde im Zuge der Unfallaufnahme für ca. 5 Stunden voll gesperrt.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Ermittlungen zur Unfallursache vor Ort übernommen. Ein Sachverständiger unterstützte die Polizei bei der Sicherung aufgefundener Spuren.

Durch die Integrierte Rettungsleitstelle wurden die Freiwilligen Feuerwehren Nieder Seifersdorf, Jänkendorf, Diehsa und Niesky eingesetzt. Diese rückten mit insgesamt sieben Fahrzeugen und 31 Kameraden vor Ort an.