Sprengung einer alten Bombe in Bautzen

Am 3. Mai wurde bei Bauarbeiten an der Paul-Neck-Straße in Bautzen eine alte Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Da eine Entschärfung vor Ort unmöglich war, musste die Bombe am 4. Mai durch den Kampfmittelräumdienst gesprengt werden. Alles verlief nach Plan und so konnten die Bewohner der umliegenden Häuser wieder zurück und die Straßensperrung aufgehoben werden.

Ostsachen.TV wünscht euch Frohe Weihnachten und ein gesegnetes 2018

Es wird Zeit Dankeschön zu sagen.

All den Unterstützern und vor allem euch Fans.

Im Namen des gesamten Teams wünschen wir euch Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

Mit den besten Grüßen

David Vandeven

Ansprache des Oberbürgermeister Alexander Ahrens zum Jahresende

Liebe Bautzenerinnen und Bautzener,

lube Budyšanki, luby Budyšenjo,

seit dem 1. Dezember genießen wir in der Innenstadt den Wenzelsmarkt und finden das eine oder andere Gespräch, in dem wir über die Herausforderungen und Höhepunkte des Jahres 2017 resümieren. Mit vielen Dingen können wir zufrieden sein. Natürlich bleiben auch Wünsche und Ziele als Aufgaben für 2018 und darüber hinaus erhalten, denen wir uns nach den besinnlichen Tagen „zwischen den Jahren“ wieder mit ganzer Kraft widmen werden. Ich denke, dass es Ihnen persönlich nicht anders geht als den Stadträten, den Verwaltungsmitarbeitern und mir als Oberbürgermeister dieser wunderbaren Stadt.

Es ist schwierig, aus der Vielzahl von Themen der vergangenen 365 Tage die wichtigsten herauszufiltern. Trotzdem möchte ich es an dieser Stelle versuchen. Seit dem Frühjahr beschäftigten uns umfangreiche Baumaßnahmen, besonders im Straßenbereich. Zahlreiche Sperrungen, Umleitungen und Einschränkungen reichten bis in den Herbst hinein. Autofahrer waren teils auf harte Geduldsproben gestellt. Wer aber heute durch die Schilleranlagen fährt, am Holzmarkt unterwegs ist oder nachts um 12 nicht mehr an einer roten Ampel wartet, die eine menschenleere Kreuzung am Westende der Friedensbrücke beleuchtet, der muss ehrlich zugeben: das Warten hat sich gelohnt. Viele Planer und Bauleute haben hier gute Arbeit geleistet und wir können alle in den nächsten Jahren davon profitieren. An dieser Stelle bedanke ich mich bei den Beteiligten aber auch bei den Anliegern und den geduldigen Autofahrern. Nadelöhre allerdings bleiben uns noch einige Zeit erhalten, ich denke da nur an die Zeppelinstraße mit dem Brückenbauwerk der Deutschen Bahn.

Im Frühjahr konnten wir den sanierten Reichenturm einweihen und am Nikolaustag die sanierte Mönchskirchruine übergeben. Dort ist eine tolle Location entstanden, in der Sie Feiern durchführen, Konzerten lauschen oder Ausstellungen besuchen können – eine gute Ergänzung zum ohnehin breiten Veranstaltungsangebot. Sie wird aber auch ein Ort sein, der weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlt. Zugleich ist sie einer von vielen Höhepunkten, mit der wir Bautzen zukünftig besser vermarkten können. Unser Image hat 2016 gelitten, so dass wir uns zum Thema Stadtmarketing in verschiedenen Workshops Gedanken darüber gemacht haben. Wo liegen unsere Schwerpunkte, wie soll die anstehende Aufgabe strukturiert werden und wie können wir möglichst viele Menschen von einer Zusammenarbeit überzeugen? Dies wird eine der Herausforderungen für die nahe Zukunft sein in deren Ergebnis nicht nur die Hotelbetten und Gaststätten sondern auch Wohnstandorte und Gewerbegebiete gefüllt werden sollen.

Nach 22 Jahren haben wir die Grundsteuer anheben müssen. Die Hebesätze waren nach so einer langen Zeit nicht mehr vertretbar und trotzdem blieben die Erhöhungen für den Einzelnen in einem überschaubaren Rahmen. Geändert wurden auch die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in Bautzen. Die Anpassung erfolgt alle zwei Jahre. Wir haben aber den Schritt gewagt, das jeweils dritte Kind einer Familie von den Beiträgen freizustellen. Es soll ein Anreiz sein, die ohnehin überdurchschnittliche Geburtenrate noch weiter zu fördern.

Zu den Themen, die uns in naher Zukunft noch beschäftigen werden, gehört das Lauenareal. Ich sehe aber persönlich keine Not zu Hektik. Bei diesem städtebaulich wichtigen Bereich kommen wir mit Ruhe und Konsens eher und besser zum Ziel. Das gilt auch für die Krone. Klar ist, dass die Halle über kurz oder lang abgerissen werden muss, die Parkplätze auch in Zukunft immens wichtig sind und das derzeitige Angebot des Käufers jeder rechtlichen Grundlage, in der sich Verwaltung und Wohnungsbaugesellschaft bewegen, entbehrt. Parkplätze wurden immer wieder thematisiert. Aus meiner Sicht ging die Diskussion oft in eine falsche Richtung. Muss es tatsächlich vor jedem Geschäft einen Parkplatz geben oder sollten wir alle bereit sein, den einen oder anderen Weg zu Fuß zurückzulegen? Im kommenden Jahr werden wir intensiv über Parkautomaten, Brötchentaste und Stellflächen diskutieren. Ich wünsche mir eine sachliche Auseinandersetzung. Die wird es auch geben, wenn wir uns der Aufgabe einer Spreequerung zwischen Protschenberg und Ortenburg widmen. Bisher haben wir „nur ein Stück Pappe“ in einem 3-D-Modell, dafür aber umfangreiche Planungs- und Entscheidungswege vor uns. Die Brücke ist wichtig, dazu stehe ich nach wie vor. Ich rate aber auch in diesem Fall zur notwendigen Gelassenheit, auch wenn ich die Brücke schnellstmöglich realisiert sehen möchte.

Für mich persönlich war die Zusammenarbeit mit den Bautzener Stadträten sehr wichtig. Ich gebe zu, dass ich bei der einen oder anderen Diskussion zu starke Emotionen zugelassen habe. Daran arbeite ich bereits und werde somit die Zusammenarbeit wieder auf eine sachliche Ebene heben. Schließlich müssen wir gemeinsam und zum Wohle der Stadt über Kita- und Grundschulneubau entscheiden. Das sollte ohne Befindlichkeiten vonstattengehen.

Und was wünsche ich mir persönlich für 2018? Mehr Dialog, mehr Zusammenarbeit und mehr Bereitschaft zur Mitgestaltung. Von Ihnen allen! Demokratieprojekte sind wichtig, funktionieren aber nur auf einer breiten Basis. Die Ergebnisse der Bundestagswahl waren ein Denkzettel. Mit Fingern auf „die da oben“ zu zeigen und sich dann abwartend zurückzulehnen kann und darf aber nicht die Lösung sein. Gestalten Sie mit! Bringen Sie Ihre Ideen ein, kritisieren Sie offen! Es geht nicht um Sie oder mich. Es geht um die Stadt, in der wir gemeinsam leben und arbeiten. Es geht um unsere Heimat. Ich lade Sie auch zukünftig zur Mitarbeit ein und würde mich freuen, wenn Sie meiner Einladung folgen würden.

Ich wünschen Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, eine gesegnete Weihnachtszeit, besinnliche und ruhige Stunden im Familien- und Freundeskreis, einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und viele Pläne für die florierende und wachsende Stadt Bautzen.

Ihr Alexander Ahrens

Quelle: Amt für Pressearbeit und Stadtmarketing

#bautzen
#oberlausitz

Ist es vorbei mit den Schneefiguren in Radeberg?

In den vergangenen vier Jahren waren sie in aller Munde: Die anonymen Schneekünstler von Radeberg sorgten in den Wintermonaten immer wieder für Gesprächsstoff. Mit ihren leicht anstößigen Schneeskulpturen zauberten sie über Nacht vielen ein Lächeln ins Gesicht. Angefangen mit einem Schnee-Penis im Kreisverkehr, einem Schnee-Pärchen beim Liebensspiel auf einer Wiese und vielen anderen ähnlichen Bauwerken wurden von den bislang unbekannten Künstlern immer wieder neue Ideen verwirklicht. Und diese wurden bei den Fans in den sozialen Netzwerken mehr als gefeiert. Doch mit steigender Bekanntheit wurden auch die Kritiker immer lauter. Bis die Meinungen zu den Schneeskulpturen in der vergangenen Saison  arg gespalten wurden. Nun scheinen die Schneekünstler ans Aufhören zu denken. In einem Facebook-Post vor einigen Tagen gaben die Radeberger Schneekünstler bekannt:

„In der letzten Saison waren die Meinungen von unserem Tun ja etwas gespalten, sodass wir ans Aufhören gedacht haben.  Ganz ist dieser Gedanke noch nicht verflogen, sodass wir noch nicht versprechen können, ob wir diesen Winter etwas machen.

Wir werden sehen.

Euer Schneeteam.“

Bleibt also abzuwarten, was die ersten Schneeflocken in der Bierstadt bringen werden. Die vergangenen Jahre haben aber immer wieder gezeigt, dass die Schneekünstler gern für Überraschungen sorgen.

Spreehotel erhält keinen städtischen Zuschuss

Das Bautzener Spreehotel bekommt keine finanzielle Unterstützung von der Stadt Bautzen. Das hat der Finanzausschuss der Stadt in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. In dem Beschluss ging es um einen Betrag in Höhe von 25.000 Euro, welcher den Betreiber der Unterkunft für Flüchtlinge und Obdachlose unterstützen sollte. Seit dem 30. Juni ist das Spreehotel keine Asylbewerberunterkunft mehr. Der Vertrag zwischen dem Betreiber und dem Landratsamt war ausgelaufen. Im Einvernehmen mit der Sächsischen Staatskanzlei, dem Landkreis und dem Bautzener Oberbürgermeister erklärte sich die Betreibergesellschaft jedoch bereit, die Einrichtung bis zum Ende dieses Jahres weiter zu betreiben und die derzeit dort untergebrachten 28 Personen mit anerkanntem Aufenthaltsstatus in Wohnungen zu vermitteln. Dies sei in den letzten Wochen auch zahlreich erfolgt. Nun steht aber in den Sternen, wie es für den Betreiber des Spreehotels weitergeht. Möglich ist, dass nun auch vor Jahresende die Türen abgeschlossen werden. Die Stadt Bautzen ist dann selbst für die weitere Unterbringung der Bewohner verantwortlich.

 

Der 15. Pulsnitzer Pfefferkuchenmarkt ist eröffnet

In Pulsnitz ist heute der nun schon 15. Pfefferkuchenmarkt eröffnet worden. Alle acht traditionellen Pfefferküchlereien und die Pulsnitzer Lebkuchenfabrik präsentieren nun bis Sonntag ihre Leckerien auf dem Marktplatz. Und auch drumherum ist jede Menge zu erleben. Zahlreiche Handwerker- und Verkaufsstände sind von der Wettinstraße über den Julius-Kühn-Platz bis hin zur Kirche Sankt Nicolai vertreten.

Eröffnet wurde der Pfefferkuchenmarkt am Freitagmittag im Rahmen einer Auftaktveranstaltung. Mit dabei waren auch die beiden Pfefferkuchenkinder, welche an die kleinen Besucher auch einige Leckereien verteilten. Heute Abend wird ein großes Feuerwerk den ersten Veranstaltungstag abschließen, bis am Samstag und am Sonntag wieder zehntausende Besucher in die Pfefferkuchenstadt zwischen Dresden und Bautzen pilgern werden.

15. Pfefferkuchenmarkt öffnet am Freitag

Am kommenden Freitag, dem 3. November 2017 startet der nun schon 15. Pfefferkuchenmarkt in Pulsnitz. Alle Pfefferküchler der Stadt werden dann auf dem Marktplatz ihre Leckereien anbieten. Dazu kommen unzählige Stände von traditionellen Handwerkern und Künstlern. Jede Menge kulinarische Köstlichkeiten und auch der ein oder andere Glühwein werden das Angebot abrunden. Die Besucher erwartet wieder ein tolles Ambiente bei dieser einmaligen Veranstaltung. Es werden mehrere zehntausend Besucher erwartet. Auch die Pulsnitzer Feuerwehr kann am Samstag besucht werden. Anlässlich des Pfefferkuchenmarktes öffnen die Kameraden die Türen des Gerätehauses.

15 Tote Schafe: Erneut Massaker von Wölfen angerichtet

In der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal hat in der Nacht zu Sonntag wieder der Wolf zugeschlagen. Ein wahres Massaker wurde unweit der Ortschaft Laske angerichtet. 15 tote Schafe mussten von der Feuerwehr in der gesamten Umgebung gesucht und eingesammelt werden. Noch am Sonntagmittag reiste Landrat Michael Harig in die kleine sorbische Gemeinde um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. „Der Schaden der hier entstanden ist weist darauf hin, dass es mehrere Wölfe gewesen sein müssen“, so der Landrat bei seinem Besuch. „Schon seit 5 Jahren weise ich darauf hin, dass es so nicht geht. Man kann in einer Kulturlandschaft ein Großraubtier sich nicht grenzenlos vermehren lassen“, so die Meinung von Mchael Harig. Schafhalter Sven Schlafke sieht das genauso. Für ihn gibt es nur eine Lösung, damit der Wolfs-Terror endlich aufhört: „Die müssen abgeshossen werden und fertig. Damit hier Ruhe einkehrt!“ meint der Schafshalter. Doch den Wolf einfach abschießen? Das ist gar nicht so einfach. Der Landrat hat schon mehrfach beantragt, den Wolf zum Abschuss freizugeben. Bisher wurde er aber immer wieder hingehalten. Schon am Montag möchte er sich aber erneut ans Ministerium wenden. „Ich werde wieder einen Antrag stellen und auch dafür sorgen, dass sich das Ministerium das Geschehen hier vor Ort mal selbst anschaut. Ich hoffe, dass es hier endlich zur Abschussgenehmigung kommt und bin der Überzeugung, dass nicht nur Problemwölfe geschossen werden dürfen, sondern generell Wölfe.“ Die Schafe von Sven Schlafke bleiben solang bei einem befreundeten Schäfer aus der Nachbarschaft. Sie müssen sich erstmal von dem Schrecken der vergangenen Nacht erholen.