Kind unsittlich berührt: Wer kennt diesen Mann?!

Die Polizei fahndet seit heute öffentlich nach einem Mann, der Ende Januar ein zwölfjähriges Mädchen auf der Oschatzer Straße in Dresden bedrängt hat. Das Mädchen war auf dem Weg zur Straßenbahn, als es durch den unbekannten Mann angesprochen wurde.

Im Laufe des Gespräches kam er ihr immer näher und hielt sie fest. Im Anschluss führte er die Zwölfjährige zu einer nahegelegenen Sitzbank. Er setzte sich, zog das Mädchen an sich heran und berührte sie während der Umarmung in unsittlicher Weise.
Nach einiger Zeit konnte sich das Mädchen losreißen und in eine Straßenbahn flüchten. Der Mann sprach während des ganzen Vorfalls Englisch.

Die Zwölfjährige beschrieb ihn wie folgt:
– ca. 1,80 m groß und kräftig gebaut
– schwarze längere Haare zu einem Zopf gebunden
– Ohrring oder Tunnel im rechten Ohr
– dunkle Augen mit kleiner Narbe unter dem linken Auge
– dunkle Überjacke
– dunkle zerrissene Jeans
– ungepflegtes Erscheinungsbild mit Dreitagebart

Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein Phantombild des Tatverdächtigen erstellt werden.

Die Polizei fragt: Wer kennt den abgebildeten und beschriebenen Mann? Wer kann Angaben zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort machen? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

Kritik an Löschwasser-versorgung in Arnsdorf

Es war ein gigantisches Feuer. Meterhoch schlugen die Flammen in den Himmel, als am 23. Februar in Arnsdorf an der Hufelandstraße der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses brannte. Mit rund 70 Kameraden waren die Feuerwehren aus Arnsdorf und Umgebung stundenlang vor Ort, um das Feuer zu löschen. Und das bei eisigen Temperaturen um die minus zehn Grad. Trotz aller Widrigkeiten bekamen die ausschließlich ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Flammen in den Griff und konnten verhindern, dass das gesamte Gebäude abbrannte. Trotz allem hagelte es in den sozialen Netzwerken heftige Kritik.

Diese Vorwürfe hatten bei den Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung für tiefste Betroffenheit gesorgt. Der Eigentümer des Hauses, Arvid Samtleben hingegen betonte, dass seine Kritik ganz anders gemeint war.

Denn Laut Samtleben sei die Löschwasserversorgung nicht nur um sein Haus, sondern in weiten Teilen Arnsdorf viel zu alt und für die Brandbekämpfung unzureichend. Die Feuerwehr habe im nahegelegenen Freibad Löschwasser fördern müssen. Doch Samtleben befürchtet, dass dieses womöglich in Kürze geschlossen werden soll. Was passiert dann, wenn es wieder in Arnsdorf brennt?

Arnsdorf Bürgermeisterin Martina Angermann kann die Kritik von Herrn Samtleben nicht recht verstehen. Ihrer Meinung nach habe die Löschwasserversorgung vor Ort völlig ausgereicht. Mehr Wasser hätten die im Einsatz befindlichen Feuerwehren gar nicht verarbeiten können.

Zwischen Gemeindeverwaltung und Wohnhauseigentümer scheint es also weiterhin Gesprächsbedarf zu geben. Fakt ist jedoch: Die Feuerwehrleute vor Ort haben ihre Arbeit gut gemacht und ein Dankeschön für das geleistete verdient.

Was den Brand verursacht hat, ist weiterhin unklar. Aufgrund der Witterung konnten die Spezialisten der Polizei nur eingeschränkt ihre Arbeit aufnehmen. Bleibt also abzuwarten, warum das Feuer im Dachstuhl überhaupt ausbrach.

Bautzener Theater sucht talentierte Mädchen

Das Deutsch-Sorbische Volkstheaer in bautzen sucht drei für Kinderrollen begabte Mädchen im Alter von 6 bis 10 Jahren.Die Kinder sollen auf der Bühne ein Gedicht vortragen. Daher sei eine sehr gute deutsche Aussprache nötig. Das Casting für die Inszenierung „Der Fall er Götter“ nach dem Film „Die Verdammten“ von Luchino Visconti findet am 21.März 2018 um 17.00 Uhrauf der Probebühne mit dem Eingang zur Seminarstraße statt. Interessierte Eltern können mit ihren Töchtern gern vorbeikommen. Dazu sollte man ein kleines Gedicht oder Kinderlied vorbereiten. Die Regie übernimmt der Bautzener Oberspielleiter Stefan Wolfram. Am 27. April soll die Premiere des Stücks stattfinden. Am 5. Mai gastiert die Inszenierung dann zu den Sächsischen Theatertagen in Dresden.

Viel los zur vierten Doppelmesse in Löbau

m Messe- und Veranstaltungspark in Löbau fand am Wochenende die nun schon vierte Doppelmesse statt. Unter dem Motto „Feiern und Genießen“, sowie „Reisen und Vital“ präsentierten sich rund 100 Aussteller aus der Region. Zwei Tage lang konnten Besucher jede Menge interessanter Produkte und Dienstleistungen kennenlernen und sich nicht nur zu den Themen Hochzeit und Urlaub informieren. Einer der vielen Höhepunkte war sicherlich auch die Präsentation der wohl größten Hochzeitstorte Sachsens. Gebacken von der Bäckerei Schwerdtner konnten die Hochzeitspaare der Brautmodenschau die überdimensionale Leckerei anschneiden und verkosten. Erstmals mit auf der Messe war das Porsche Zentrum aus Dresden mit einigen sportlichen Fahrzeugen. Und auch das Thema Dekoration wurde auf der Doppelmesse großgeschrieben. So konnte man den Profis für Tischdekoration über die Schulter schauen oder ein Meer aus Blüten bestaunen.

Polizei sucht nach EC-Karten-Betrügerin

Die Polizei ist weiterhin auf der Suche nach einer Betrügerin. Die bisher unbekannte Frau hatte bereits Mitte August 2017 in Görlitz zwei Mal Geldbörsen entwendet, wobei sie es offenbar auf die EC-Karten der Besitzer abgesehen hatte.

„Nachdem die Unbekannte offenbar eine Handtasche in einem Modegeschäft auf der Berliner Straße und eine Geldbörse in einem Laden an der Steinstraße an sich genommen hatte, suchte sie Banken in Görlitz auf“, so ein Sprecher der Polizei. An Bargeld gelangte die Frau jedoch nicht, beide Abhebungen scheiterten. Nun soll eine öffentliche Fahndung zur Täterin führen. Diese wurde auf Antrag der Staatsanwaldschaft Görlitz von einem Richter angeordnet. Es gibt auch zwei Fotos einer Überwachungskamera. Diese sind laut Beschluss des Amtsgerichts Görlitz nur für die Abbildung in Printmedien zulässi und können hier nicht gezeigt werden.

Achtung, Eisregen kann Verkehr am Dienstag lahmlegen

Schon am heutigen Sonntag konnte man in Ostsachsen feststellen, dass es mit den eisigen Temperaturen im zweistelligen Minusbereich vorbei ist. Es waren sogar ein paar kleine Plusgrade drin, als die Sonne am Nachmittag ihr Bestes gab. Doch der Wetterumschwung bringt auch negative Seiten mit sich. Während am Montag noch nicht so viel davon zu spüren sein wird, so kann es am Dienstag im morgendlichen Berufsverkehr Behinderungen geben. Denn am Montagmorgen kann in Ostsachsen Schneeregen und Regen einsetzen, welcher dann auf dem noch tiefgefrorenen Boden blitzartig gefrieren kann. Man spricht hier von sogenanntem Eisregen oder umgangssprachlich Blitzeis. Autofahrer sollten also in jedem Fall mit größter Vorsicht unterwegs sein und mehr Zeit einplanen. Auf dieser Wettermodellkarte kann man den berechneten Verlauf des Eisregens verfolgen und sich auf die Situation vorbereiten.

Schwerer Unfall auf der Westtangente in Bautzen

Aus bisher unbekannter Ursache kam es am Samstagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall mit insgesamt drei verletzten Personen. Eine 62 Jährige wollte mit ihrem grauen Pkw Suzuki von der B96 kommend die durch Lichtzeichenanlage geregelte Kreuzung in gerader Richtung passieren. Ein grauer Pkw Skoda   war auf der Neustädter Straße geradeaus stadtauswärts unterwegs. Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Neben der Fahrerin des Suzuki wurden bei dem Unfall die 36-jährige Fahrerin sowie der 63-jährige Beifahrer des Skoda verletzt und alle Personen mussten in das nächstgelegene Krankenhaus verbracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

30. Zierfischbörse in Bautzen

Am 3. März fand die 30. Zierfischbörse in der Zoohandlung Kunath statt. Der Verein „Wasserstern e.V.“ hat eine über hundertjährige Geschichte. Leider kann der Verein in Bautzen keine größeren Räume für Ausstellungen anmieten, da die Kosten zu hoch sind. Umso verwunderlicher ist es das es in Löbau sogar eine Aufwandsentschädigung für solche Veranstaltungen gibt.

Bankräuber versuchten Geldautomat in Bernsdorf zu sprengen

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen zu einer versuchten Geldautomatensprengung, die am frühen Samstagmorgen in Bernsdorf gescheitert ist. Den bisherigen Erkenntnissen nach hatten zwei maskierte Männer im Vorraum der Sparkassenfiliale an der Ernst-Thälmann-Straße gegen 04:20 Uhr versucht, ein Gas-Luft-Gemisch in einen Geldautomaten einzuleiten. Das misslang jedoch. Bei der Zündung des Gemischs außerhalb des Automaten kam es zu einer kleineren Verpuffung ohne größere Folgen. Die unbekannten Täter gelangten nicht an die Geldkassetten der Maschine. Sie flüchteten ohne Beute in unbekannte Richtung. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht beziffert.

Die Polizei erhielt erst mit einem Zeitverzug von etwa 20 Minuten Kenntnis von dem Sachverhalt, nachdem ein privater Sicherheitsdienst die automatische Alarmmeldung des Gerätes überprüft hatte. In dieser Zeit waren die maskierten Männer bereits über alle Berge.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. Kriminaltechniker untersuchten den Ort des Geschehens. Die Auswertung der gesicherten Spuren steht noch aus.

Die Ermittler suchen Zeugen:

  • Wer hat die Tat wahrgenommen und zwei flüchtende Personen gesehen?
  • Wer weiß, welches Kennzeichen der Wagen trug, mit welchem die Täter vermutlich davongefahren sind?
  • Wer hat gesehen, in welche Richtung die Täter oder das genutzte Fahrzeug geflüchtet sind?

Sachdienliche Hinweise nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz unter der Rufnummer 03581 468-100 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Auftauversuch setzt Transporter in Brand

Der Versuch, eingefrorenes Scheibenwischwasser aufzutauen, hat am Donnerstagmittag in Zittau an der Lönsstraße ein Fahrzeug in Brand gesetzt. So erwärmte ein VW-Besitzer den Motorraum seines T 4 mit einem Heizlüfter. Als er zum Transporter zurückkehrte, stand dieser bereits in Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr von Zittau rückte mit fünf Kameraden aus und löschte das Feuer. Ein Totalschaden für den Volkswagen war nicht mehr zu verhindern. Das Feuer beschädigte auch einen daneben abgestellten Opel Corsa. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 13.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen.