Ordnungsamt überprüft Einhaltung des Jugendschutzgesetzes

Im Beisein der Polizei hat das Ordnungsamt der Stadt Zittau gemeinsam mit dem Jugendamt des Görlitzer Landratsamtes am Freitagabend in der Zittauer Innenstadt in einigen Gaststätten und Spielotheken kontrolliert. Im Fokus stand die Frage, ob die Verantwortlichen die verbindlichen Regelungen des Jugendschutzgesetzes einhielten. In fünf Fällen waren Verstöße festzustellen. Die Kommune wird sich weiter mit den Ordnungswidrigkeiten befassen.

Bäckerei eröffnet neue Pizzeria in Löbau

Über einen Bäcker, bei dem es auch Pizza gibt, können sich ab sofort die Bürger der Stadt Löbau und ihre Gäste freuen. In der hiesigen Breitscheidstraße hat am 12. Juli eine neue Filiale der Bäckerei Schwerdtner eröffnet. Direkt an der Backstube des Unternehmens gibt es jetzt eine große Auswahl an Backwaren, Kuchen, Torten und eben auch Pizza. Auch Burger hat die Bäckerei laut eigenen Angaben im Angebot.

Die Bäckerei Schwerdtner ist ein familiengeführtes Traditionsunternehmen, welches in der Region seit mehr als 80 Jahren Backwaren produziert und vertreibt.

Richtfest für neue Rettungswache in Görlitz

Nach rund neun Monaten Bauzeit fand heute, 3. Juli 2018, das Richtfest für den Neubau der Rettungswache Görlitz, Reichertstraße 112 statt. In Anwesenheit des Leiters des Amtes für Hoch- und Tiefbau Dieter Peschel, der Planungs- und Baufirmen sowie Vertretern, u.a. der Landkreisverwaltung wurde eine erste Zwischenbilanz gezogen.

Nach dem Abschluss aller vorbereitender Maßnahmen, wie der Beräumung der alten Garagen und der Fahrzeughalle sowie der Herstellung der provisorischen Anschlüsse zur Absicherung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge während der Bauphase, wurde im Oktober letzten Jahres mit den Abbrucharbeiten begonnen. Das Hauptgebäude selbst wurde dabei um sechs Reihengaragen und eine verschlissene Fahrzeughalle zurückgebaut.

Der Neubau und die Sanierung des Hauptgebäudes, welches sich im Erdgeschoss des Gebäudes, Reichertstraße 112 in Görlitz befindet, wurden notwendig, um die Rettungswache den heutigen Erfordernissen und den technischen Standards anzupassen. Der Neubau besteht teils aus Mauerwerk und Stahlbetonkonstruktion mit dem entsprechenden Wärmedämmverbundsystem. Die Bruttogrundfläche für den Neubau beträgt 576 Quadratmeter, davon entfallen auf die Hallen 414 Quadratmeter. Entstanden sind zudem zwei neue Fahrzeughallen mit jeweils drei Stellplätzen, zwei mit Waschplätzen, die sich in der Krankentransportwagenhalle befinden. Über einen Zwischenbau sind die Hallen mit dem Hauptgebäude verbunden. Das entstandene Verbindungsgebäude enthält neben verschiedener Funktionsräume, Räumlichkeiten für Dekontamination und Desinfektion, ein KFZ-Lager, einen Geräteraum sowie verschiedene Lagerräume. Entsprechend den aktuellen Anforderungen werden die Umkleide- und Sozialräume im Erdgeschoss saniert, es erfolgt ein Anschluss an die vorhandenen Medien und die Regen- und Schmutzwasserleitungen werden erneuert. Mit der Erweiterung der Freianlagen um fünf Mitarbeiterstellplätze soll das Vorhaben zum Jahresende 2018 abgeschlossen werden.

Die geplanten Baukosten betragen rund 1,2 Millionen Euro und werden von den Kostenträgern (Krankenkassen, Verbände, Ersatzkassen) in voller Höhe refinanziert. Das Vorhaben ist in 23 Lose unterteilt, sieben davon befinden sich bereits in der Ausführung.

Eine Schwierigkeit, die es bei diesem Vorhaben zu überbrücken gilt, ist die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs der Rettungswache und die parallele Umsetzung der Baumaßnahmen. Betrieben wird die Rettungswache rund um die Uhr von 12 Mitarbeitern des ASB Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes gGmbH Görlitz. An diesem Standort sind drei Krankentransportwagen, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug untergebracht.

Aktuell gibt es im Landkreis Görlitz zwölf Rettungswachen an den Standorten Klitten, Görlitz, Niesky, Reichenbach, Rothenburg/OL, Weißwasser, Altbernsdorf, Ebersbach-Neugersdorf, Löbau, Spitzkunnersdorf, Zittau sowie drei Außenstellen in Mücka, Bad Muskau und die Berufsfeuerwehr Görlitz.

Landkreise arbeiten in Katastrophenvorsorge zusammen

Die Nachbarlandkreise Görlitz und Zgorzelec arbeiten an einer Strategie zum Katastrophenschutz rund um das Einflussgebiet der Neiße. Der Auslöser dazu liegt inzwischen knapp acht Jahre zurück. Im August 2010 hatte die Stadt Görlitz Glück im Unglück. Über viele verschiedene Quellen wurde aus Polen gemeldet, dass der Witka-Staudamm gebrochen sei und eine Flutwelle die Neiße herunterströmt. Polizei und Feuerwehr hatten lediglich ein geringes Zeitfenster, um Görlitzer Anwohner/innen und Unternehmer/innen in Ufernähe vorzuwarnen und in Sicherheit zu bringen. In Ostritz hingegen kamen die Warnungen zu spät und große Teile des Ortes wurden überflutet.

Trotz dieser kurzfristigen Maßnahmen war der entstandene Schaden auch in Görlitz groß. Vor allem Sachschäden, die Existenzen bedrohten und teilweise zerstörten, mussten hingenommen werden. Bei einer schnelleren Informationsübermittlung und -verbreitung und einer besseren grenzübergreifenden Einsatzplanung wäre zum einen die Bevölkerung und zum anderen der Katastrophenschutz besser auf ein solches Ereignis vorbereitet gewesen und hätte effizienter handeln können.

Um die Bevölkerung in Zukunft erfolgreicher schützen zu können, haben sich im Jahr 2012 die Landkreise Görlitz und Bautzen und auf tschechischer Seite der Landkreis Liberec für ein Katastrophenschutz-Projekt zusammengeschlossen. Ziel des Projektes war die Entwicklung und Etablierung der Anwendung „MobiKat“ – eine Software im Bereich der Feuerwehren, Katastrophenschutzeinheiten, des Rettungsdienstes sowie weiterer Fachdienste (Lebensmittelüberwachung-Veterinär). Mittels dieser Anwendung hat die interessierte Bevölkerung über eine Online-Plattform unter anderem Zugriff auf Pegelstände und Live-Bilder ausgewählter Web-Cams.

Um auch den polnischen Landkreis Zgorzelec mit einbeziehen zu können, arbeiten die beiden Nachbarlandkreise gemeinsam seit Ende 2016 an einer Erweiterung des Programms. In erster Linie wird eine Schnittstelle zur Dateneinspeisung polnischer Informationen geschaffen. Außerdem werden die Kommunikationswege kürzer und effektiver gestaltet, um im Notfall zu jeder Tages- und Nachtzeit den zuständigen Entscheidungsträger zu erreichen.

Das Projekt befindet sich aktuell in der Halbzeit. Verschiedene Schwerpunkte sind schon erfüllt oder zumindest bereits in Auftrag gegeben. So wurde zum Beispiel eine Gefährdungsanalyse für das gesamte Projektgebiet erstellt. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird auch das MobiKat weiterentwickelt und fortwährend angepasst.

„Wir wollen erreichen, dass das Programm im Jahr 2020 eingesetzt werden kann. Es wird uns maßgeblich dabei unterstützen, die Neißebewohner/innen zu schützen. 2010 darf sich nicht wiederholen“, äußert sich Mario Schurmann, Sachbearbeiter im Amt für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungswesen im Landkreis Görlitz und zuständiger Sachbearbeiter für die Bearbeitung der Fördermittel.

Das Projekt wird durch die Europäische Union aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020 finanziert.

Umfangreiche Förderung für neue Kita in Bautzen

Gute Nachrichten für die Stadt Bautzen: Vize-Landrat Udo Witschas übergab am 14. Juni 2018 an Bürgermeister Dr. Robert Böhmer einen Fördermittelbescheid für die neue Kindertagesstätte der Stadt Bautzen am Schützenplatz. Künftig sollen hier 36 Kinder in der Krippe, 135 Kindergartenkinder und 15 Kinder im Hort betreut werden. Insgesamt werden rund 5,6 Millionen Euro investiert. Davon steuert der Landkreis aus verschiedenen Förderprogrammen rund 2 Millionen Euro bei, der Freistaat über das Programm „Brücken in die Zukunft“ weitere 2,4 Millionen Euro.

Alexander Ahrens und Jörg Drews im Gespräch

Alexander Ahrens, Oberbürgermeister der Stadt Bautzen und Jörg Drews, Geschäftsführer bei der Firma Hentschke-Bau sprechen unter Moderation von David Vandeven über verschiedene Themen, die Bautzen derzeit bewegen. Unter anderem geht es um den Bahnhof und das dazugehörige Areal, sowie um die Stadthalle Krone, die neue Altstadt-Brücke und anderen Themen.

Videoquelle: OLHS TV / Peter Bohot / https://www.youtube.com/channel/UC4GId0gEWGzRWfN8nOeFZDQ
Fotos: Rico Löb

Ein Blick auf die Bautzener Bahnhofs-Baustelle

Das Team vom Bautzener Stadtgeflüster hat sich am 14. Juni auf dem Baustellengelände am Bautzener Bahnhof umgesehen und vom Bauherren Jörg Drews alles weitere erläutern lassen.

Videoquelle: OLHS TV / Peter Bohot / https://www.youtube.com/channel/UC4GId0gEWGzRWfN8nOeFZDQ
Fotos: Rico Löb

Freibadsaison startet in Bischofswerda

Am 1. Juni 2018, 10 Uhr, ist es wieder soweit – das Bischofswerdaer Freibad öffnet seine Pforten für alle Sonnenanbeter und Wasserratten. Mit weitläufigen Liegewiesen, einer großen Rutsche, einem Kinderbecken mit Piratenschiff, großen Schwimmerbecken und einer Multisportanlage lädt das Freibad Jung und Alt zu Spiel, Spaß und Erholung ein. Auch an die Sportler wird gedacht. So besitzt das Bad – neben einem rund 500 Quadratmeter großen Erlebnisbecken – ein eigenes Schwimmerbecken mit sechs 25-Meter-Bahnen.

Der alte Baumbestand, die großzügigen Liegewiesen und der sich harmonisch in das Gesamtareal einordnende Gondelteich mit Tretboot bieten allen Altersgruppen beste Bedingungen für aktive Erholung im Herzen der Stadt Bischofswerda. Gastronomische Einrichtungen tragen dazu bei, den Besuchern einen angenehmen Aufenthalt im Freibad zu bieten. Selbstverständlich stehen unmittelbar um das Badgelände ausreichend Stellplätze zur Verfügung – der gesamte Komplex ist überdies behindertengerecht angelegt. Übrigens jährt sich dieses Jahr zum 90. Mal die Eröffnung des Freibades und zum 20. Mal dessen Neueröffnung nach umfangreicher Sanierung.

Das Freibad ist vom 1. Juni bis 31. August, täglich von 10 bis 20 Uhr, geöffnet. Die Eintrittspreise bleiben im Vergleich zu den Vorjahren  unverändert. Ermäßigungen haben weiterhin Schwerbehinderte mit Grad der Behinderung (GdB) ab 50, Empfänger von Leistungen nach SGB II (ALG II), Schüler, Studierende und Auszubildende. Die Ermäßigungen werden nur nach Vorlage eines entsprechenden und gültigen Ausweises gewährt. Kinder unter vier Jahren haben freien Eintritt.

Noch ein Tipp für junge Sparfüchse: Mit dem vom 30. Juni 2018 bis 12. August 2018 gültigen Ferien(s)pass können dessen Besitzer das Freibad sechs Mal kostenlos besuchen! Erhältlich ist der fünf Euro kostende und mit vielen Vergünstigungen gefüllte Ferien(s)pass ab 28. Mai 2018 im Bürger- und Tourismusservice, in der Wohngalerie Svarovsky, bei Bürobedarf Schreibwaren Förster, in der Papeterie Darkow in Neukirch und ab 1. Juni mit Baderöffnung auch dort.

Mehr Infos zum Freibad unter: http://www.bischofswerda.de/kultur-freizeit-und-tourismus/freizeit-und-kultur/freibad.html

Mehr Infos zum Ferien(s)pass http://www.bischofswerda.de/kultur-freizeit-und-tourismus/freizeit-und-kultur/ferienpass.html

Baustart des Radweges zwischen Jägerwäldchen und TRIXI-Bad

Am Montag, 14. Mai 2018 hat der Neubau des ersten Abschnittes des Rad – und Wanderweges entlang der Kreisstraße K 8651 zwischen Jägerwäldchen und Trixi-Bad begonnen. Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung von der Firma OSTEG aus Zittau ausgeführt und dauern bis zum Jahresende.

Es wird ein Radweg mit einer Breite von 2,50 Metern zwischen der Kreuzung am Jägerwäldchen und der Einfahrt zum Feriendorf am TRIXI- Bad angelegt. Der Baubeginn wird am Jägerwäldchen sein. Unterhalb des Radweges und der Kreisstraße werden zusätzlich querende Amphibienleiteinrichtungen eingebaut. Die Kosten werden zu 90 Prozent vom Freistaat Sachsen gefördert. 10 Prozent werden vom Landkreis Görlitz finanziert. In den Folgejahren ist die Fortführung des Radweges Richtung Jonsdorf und Großschönau geplant.

Russische Nachtwölfe fahren durch die Oberlausitz

Dass in der Oberlausitz Wölfe verkehren, ist ja langsam nichts neues mehr. Dass die Wölfe auf Motorrädern unterwegs sind, ist da schon etwas ungewöhnlicher. Am vergangenen Montagabend passierter der russische Motorradclub der Nachtwölfe die deutsch-tschechische Grenze in Neugersdorf. Anlass dazu war die mehr als 5.000 Kilometer lange Motorradfahrt unter dem Titel „Straße des Sieges“. Mehr als 5.000 Kilometer legten die Rocker dabei quer durch Osteuropa zurück. Gestartet wurde in Sotschi, von wo aus es über Moskau, Brest, Prag und Dresden bis nach Berlin ging. Unterwegs schlossen sich immer mehr Biker an, die aus den verschiedensten Ländern waren und ihre Sympathie gegenüber den Nachtwölfen zum Ausdruck bringen wollten. So ging die Reise von Neugersdorf aus über Oppach und Kirschau bis nach Tautewalde, wo die Wölfe übernachteten. Am Dienstag machte der Konvoi dann Station am Dresdener Olbrichtplatz, wo eine Gedenkstunde am russischen Ehrenmal stattfand. Auch hier stießen mehrere hundert Anhänger hinzu, um gemeinsam mit den Nachtwölfen den im Krieg gefallenen Menschen zu gedenken.