Trotz Personalmangels: Feuerwehr löscht brennenden Bauwagen

Auf dem Schwarzen Weg in Pulsnitz hat am Montagmorgen ein Bauwagen gebrannt. Gegen 8:45 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Pulsnitz, Friedersdorf und Oberlichtenau alarmiert. Während sich zuerst ein Einsatzfahrzeug aus Pulsnitz mit drei Kameraden auf den Weg machte, musste das Löschfahrzeug in Friedersdorf in der Garage stehen bleiben. Hier fanden sich keine Kameraden, die hätten ausrücken können. Und auch in Oberlichtenau und Pulsnitz selbst gab es Probleme. Wie ein Sprecher der örtlichen Feuerwehr mitteilte, habe man über die Leitstelle einen zweiten Alarm auslösen lassen müssen. Und auch die Feuerwehr aus Ohorn wurde nachträglich hinzugezogen, um sicherzustellen, dass genug Material und Kräfte vor Ort kommen konnten. Nur so konnte man den in voller Ausdehnung brennenden Bauwagen löschen und eine darin befindliche Gasflasche bergen. Verletzte wurde bei dem Brand niemand, die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Im Landkreis Bautzen gibt es weit über 200 Feuerwehren. Lediglich zwei davon sind Berufsfeuerwehren, bei denen rund um die Uhr Feuerwehrleute im Gerätehaus sind und sofort ausrücken können. Alle anderen Wehren leben vom Engagement Freiwilliger. Deren Mitglieder rücken zu jeder Tages- und Nachtzeit von zu Hause, von der Arbeit oder von unterwegs aus, wenn sie zum Einsatz gerufen werden. Viele dieser freiwilligen Wehren haben mit Personalnot zu kämpfen. Vor allem tagsüber gibt es vermerht Probleme, genug Einsatzkräfte zusammenzutrommeln.

Köder ausgelegt und Hund vergiftet

Unbekannte Täter legten vergiftete Köder im Waldstück am Kuppritzer Wasser aus. An einem Baum wurden Bratwürste in ca. 40 cm Höhe aufgehangen. Der Hund (Pudelmischling) einer 54-jährigen Geschädigten fraß offenbar einen Teil des vergifteten Köders und musste tierärztlich behandelt werden. Die Ärztin diagnostizierte eine Vergiftung bei dem Hund. Die Köder wurden durch die Polizei sichergestellt. Der Kriminaldienst des Polizeirevieres Bautzen hat die weiteren Ermittlungen übernommen. [Quelle: Polizei]

Mann wird von Mähdrescher erfasst und schwer verletzt

Ein schrecklicher Unfall während der Maisernte hat sich am Dienstag in Berthelsdorf ereignet. Ein 30-jähriger Landwirt fuhr zur Ernte mit einem Häcksler über das Feld an der Löbauer Straße. Hier war aber offenbar ein 65-jähriger Mann zu Fuß mitten im Mais unterwegs. Dieser wurde vom Mähwerk erfasst und erlitt schwere Verletzungen. Ein Notarzt versorgte den Fußgänger, ehe ihn ein Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik flog. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen noch vor Ort aufgenommen. Insbesondere gilt zu klären weshalb sich der Mann während der Ernte im Mais aufhielt.

Zwei Nächte in Folge Autos in Brand gesteckt

Die Kriminalpolizei sucht in Görlitz Zeugen zu einem erneuten Fall von Brandstiftung. Die zweite Nacht in Folge haben Unbekannte im Stadtteil Rauschwalde unter einem langgestreckten Carport an der Arthur-Ullrich-Straße Autos in Brand gesetzt. Am Sonntagabend waren ein 3er BMW sowie ein Audi A 6 betroffen, am Montagabend ein VW Passat, ein Mitsubishi ASX und ein Fiat Panda. Anwohner und die Görlitzer Berufsfeuerwehr löschten die Flammen. Der Sachschaden an den beschädigte Wagen sowie dem Unterstand betrug nach ersten Schätzungen in Summe mehr als 40.000 Euro.

Die Polizei wird die Bestreifung in dem Wohngebiet zu den Abend- und Nachtstunden verstärken. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch ein Brandursachenermittler wird den Tatort untersuchen.

Für die bereits laufenden Ermittlungen sind Hinweise von Anwohnern oder Passanten von hohem Wert. Die Ermittler fragen:

  • Wer hat am Sonntagabend gegen 21:00 Uhr – 21:30 Uhr sowie am Montagabend gegen 22:30 Uhr – 23:00 Uhr an dem Carport an der Arthur-Ullrich-Straße Personen gesehen, die an parkenden Autos hantierten?

Sachdienliche Hinweise nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz unter der Rufnummer 03581 468-100 sowie jede Polizeidienststelle entgegen. [Quelle: Polizei]

Baustelle auf der A4 dauert nochmals länger

Die Baustelle auf der A4 zwischen Pulsnitz und Ottendorf-Okrilla verzögert sich erneut. Vorraussichtlich bis Ende Oktober werden die Arbeiten noch andauern. Eigentlich sollte der Verkehr längst wieder rollen, doch der Asphalt wies solche mängel auf, dass er wieder entfernt werden musste. Nun stellte sich heraus, dass auch die darunterliegende Binderschicht teilweise ausgetauscht werden muss. Auf mehreren Abschnitten sind immer wieder kleine Stellen auszubessern, in Summe etwa 300 Meter. Die Kosten dafür werden aber nicht dem Steuerzahler angelastet. Es handele sich hierbei um eine Gewährleistung.

Fahranfänger kracht mit Transporter gegen Baum

Am Montagvormittag ist auf der S 111 bei Reißaus ein Kleintransporter gegen einen Baum geprallt. Der 19-jährige Fahrer verletzte sich dabei schwer. Er verlor die Kontrolle über den Fiat Ducato, weil er augenscheinlich zu schnell gefahren war. Der mit etlichen Reifen beladene Transporter geriet ins Schlingern und prallte seitlich gegen einem Baum am Straßenrand. Dabei riss die rechte Fahrzeugseite auf. Der 17-jährige Beifahrer erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen, die in einem Krankenhaus versorgt wurden. Ein Abschleppdienst kümmerte sich um den Fiat und die Ladung. Der Sachschaden betrug rund nach ersten Schätzungen rund 25.000 Euro. [Quelle: Polizei]

Bienen-Seuche breitet sich weiter aus

Am 08.09.2017 wurde im Ortsteil Bröthen der Stadt Hoyerswerda erneut die Amerikanische Faulbrut bei Bienen amtlich festgestellt. Der Sperrbezirk in Hoyerswerda wurde daher erweitert. Er umfasst nun das gesamte Stadtgebiet Hoyerswerda sowie die Ortsteile Zeissig, Kühnicht, Dörgenhausen, Bröthen-Michalken und die Ortslage Koselbruch des Orteils Schwarzkollm sowie den Ortsteil Spohla der Stadt Wittichenau.

Außerdem befindet sich ein weiterer Sperrbezirk im komplett unbebauten Gebiet nordöstlich von Hoyerswerda in der Bergbaufolgelandschaft. Die Grenze des kreisförmigen Sperrgebietes wird im Süden und Osten durch den Verlauf der B 97 zwischen Hoyerswerda und Schwarze Pumpe gebildet. Im Nordosten verläuft die Grenze des Sperrbezirkes durch die Mitte des Spreetaler Sees. Nördlich und westlich endet das Gebiet auf unbewaldeten Flächen in denen Rutschungsgefahr und Betretungsverbot besteht.

Für alle innerhalb dieser Sperrbezirke gelegenen Bienenstände und gehaltenen Bienenvölker wird Folgendes ab sofort angeordnet:

  1. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich durch den jeweiligen Bienenhalter auf Amerikanische Faulbrut (soweit noch nicht geschehen) amtstierärztlich untersuchen zu lassen.
  2. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.
  3. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.
  4. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Alle Bienenhalter im Sperrgebiet haben den Standort und die Anzahl Ihrer Völker dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Bautzen mitzuteilen, soweit sie dieser Mitteilungspflicht noch nicht nachgekommen sind und keine VVVO Nummer besitzen. Die Kartenansicht der bestehenden Sperrbezirke finden Sie im Internet auf der Seite http://landkreis-bautzen.de/57-21722.html

Die Amerikanische Faulbrut ist eine gefährliche Erkrankung der Honigbienen und eine anzeigepflichtige Tierseuche. Für Menschen sind die Erreger allerdings völlig ungefährlich. Honig und Imkereierzeugnisse können bedenkenlos verzehrt werden.

Falschgeld bei Oktoberfest in Umlauf gebracht

Beim Oktoberfest in Putzkau hat ein  28-jährigem offenbar Falschgeld in Unlauf gebracht. Nach Hinweisen durch die Veranstalter des Festes kontrollierte die Polizei den Verdächtigen und stellte bei diesem gefälschte 50 Euro Scheine fest. Diese falschen Banknoten hatte die Person teilweise bei sich, hatte aber einige davon bereits in Verkehr gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Außenbecken der Körse Therme wieder geöffnet

Das Außenbecken der Körse Therme in Kirschau ist wieder für den Badebetrieb geöffnet. Nach langem Warten konnte am Mittwochvormittag das Absperrband durchgeschnitten werden. Grund für die lange Sperrung des Beckens waren umfangreiche Baumaßnahmen und die Beseitigung von Hochwasserschäden. Nach der Abnahme durch das Gesundheitsamt vor wenigen tagen steht einem entspannendem Badebesuch in Kirschau nun aber nichts mehr im Wege.