Frau findet 2.000 Euro und übergibt sie der Polizei

Das hat sich bestimmt schon jeder einmal gewünscht: man spaziert die Straße entlang und findet einen hohen Geldbetrag! Doch was damit tun? Und was ist mit demjenigen, der das Geld verloren hat? Fragen, die sich sicherlich auch eine ehrliche Mitarbeiterin der Autobahnrastanlage Oberlausitz-Nord am Montagabend gestellt hat. Die Frau informierte die Polizei darüber, dass sie eine Jacke mit Ausweispapieren und 2.000 Euro Bargeld gefunden hatte. Beamte des Autobahnpolizeireviers prüften die Dokumente und ermittelten anhand dieser den rechtmäßigen Besitzer. Der Mann zeigte sich sichtlich erfreut über die Meldung und war glücklich über eine so ehrliche Finderin. Er wird sich seine Besitztümer im Revier abholen. Auch die Polizei bedankt sich bei der ehrlichen Frau und lobt das vorbildliche Verhalten. [Quelle: Polizei]

Sechs Bewohner bei Brand in Hoyerswerda verletzt

Auf der Sputnikstraße in Hoyerswerda ist am Dienstagmittag ein Feuer in einem Hochhaus ausgebrochen. Gegen 12.45 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Als die Kameraden eintrafen, stand die Wohnung im zweiten Stock bereits in Flammen. Die Berufsfeuerwehr Hoyerswerda und die Freiwilligen Feuerwehren Neustadt/Künicht, Altstadt, Dörgenhausen, Zeißig und Bröthen sowie Einsatzkräfte der Landesfeuerwehrschule löschten das Feuer. Alle Bewohner des Plattenbaublocks verließen zwischenzeitlich das Gebäude. Sechs Mieter erlitten nach derzeitigem Kenntnisstand leichte Verletzungen, weil sie im Treppenhaus offenbar zu viel Rauchgas eingeatmet hatten. Unterden Verltzten befand sich ersten Angaben zufolge auch die 29-jährige Bewohnerin der ausgebrannten Mieteinheit. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch nicht bekannt. Ein Brandursachenermittler wird seine Untersuchungen führen, wenn die betroffene Wohnung begehbar ist. Insgesamt sind vier Appartements derzeit nicht bewohnbar. Der Sachschaden wird vermutlich mehrere 10.000 Euro betragen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wasser vom Bautzener Vorstau wird abgelassen

Das Wasser im Vortsau an der Bautzener Talsperre wird ab heute abgelassen. Die Landestalsperrenverwaltung lässt bis kommenden Montag etwa die Hälfte des Wassers ab und senkt somit den Spiegel um gut drei Meter. Das sei notwedig, um die an dem Ortsteil Oehna vorbeilaufende Autobahnbrücke zu warten. Man wolle diese Gelegenheit auch nutzen, um die etwa 100 Meter lange Vorsperre überprüfen zu lassen. Am kommenden Mittwoch werde man die Arbeiten abgeschlossen haben. Bis dahin wird ausdrücklich davor gewarnt, den freigelegten Uferbereich zu betreten. Das sei weiterhin verboten.

Kradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Zwischen Uhyst und Boxberg ist gestern Mittag ein Kradfahrer schwer verunglückt. Der 26-jährige war mit sieiner Honda auf der B156 unterwegs und wollte auf die S108 in Richtung Hoyerswerda abbiegen. Gleichzeitig befuhr ein 52-Jähriger mit seinem VW Passat vorfahrtsberechtigt die B 156 aus Richtung Boxberg in Richtung Uhyst. Im Kreuzungsbereich der abknickenden Vorfahrtsstraße kam es schließlich zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wobei der Kradfahrer schwer verletzte wurde.Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 20.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz kam zum Einsatz.

Hunderttausende Besucher beim Tag der Sachsen in Löbau

Zum 26. Tag der Sachsen am vergangenem Wochenende strömten mehr als 200.000 Besucher nach Löbau. Während sich das Wetter am Freitag nicht gerade von seiner besten Seite zeigte, so kamen die Gäste am Samstag und am Sonntag wieder voll auf ihre Kosten. Einer der großen Höhepunkte war mit Sicherheit der große Festumzug am Sonntagnachmittag. Knapp 150 Bilder mit etwa 3.000 Teilnehmern waren hier zu erleben. Im kommenden Jahr wird der Tag der Sachsen von der Stadt Torgau ausgerichtet. Danach ist im Jahr 2019 Riesa an der Reihe.

Auto überschlägt sich bei Pulsnitz

Am Sonntagabend ist es in Pulsnitz zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem sich eine 36-Jährige leicht verletzte. Die Frau befuhr mit ihrem BMW die Dresdener Straße in Richtung Leppersdorf. Dabei soll sie ihren Angaben nach einem Tier ausgewichen und anschließend von der Fahrbahn abgekommen sein. Das Fahrzeug überschlug sich, die Frau verletzte sich leicht. Es entstand ein Sachschaden von rund 5.500 Euro, da neben dem Auto auch eine Streukiste sowie ein Hinweisschild in Mitleidenschaft gezogen wurden. [Quelle: Polizei]

Nach neuem Wolfsriss: Landrat beantragt Abschuss

Nach dem jüngsten Wolfsriss in Cunnewitz hat der Bautzener Landrat Michael Harig eine Entnahme der Problemwölfe des Rosenthaler Rudels auf den Weg gebracht. „Ich habe das zuständige Amt beauftragt, eine entsprechende Ausnahmegenehmigung von den im Bundesnaturschutzgesetz formulierten Zugriffsverboten vorzubereiten“, so Harig. Für eine tatsächliche Umsetzung sei jedoch das Einvernehmen mit dem Sächsischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium notwendig.

Beim Wolfsangriff auf Tiere der Cunnewitzer Schäferei sei bestätigt worden, dass der Tierbestand weit über das geforderte Maß hinaus mit Herdenschutzmaßnahmen versehen war. „Ich empfinde es geradezu als zynisch, wenn die Mitarbeiter des Kontaktbüros Wolfsregion Lausitz nun feststellen, dass die angebrachten Flatterbänder wegen falscher Befestigung zu wenig geflattert hätten“, so Harig. „Sollen künftig bei Windstelle gar Windmaschinen zu Einsatz kommen – oder was will man den Tierhaltern und ihren Nutztieren noch zumuten? Geradezu grotesk ist in diesem Zusammenhang die Beschwerde, dass die Tierkadaver bis zur Rissbegutachtung zu lange zu sehen gewesen wären. Frei nach dem Motto, das nicht sein kann, was nicht sein darf. Tote Nutztiere stören die vermeintliche Idylle“.

Die Bevölkerung im ländlichen Raum müsse laut Harig den Eindruck gewinnen, dass der Artenschutz sich über jedwede Interessen hinwegsetzt. So stünden die Nutztierhalter in gewisser Weise auf der „Abschussliste“. Harig: „Denn wenn es keine Nutztierhaltung mehr gibt, werden sich die Konflikte von selbst erübrigen. Das kann und werde ich nicht hinnehmen!“ Die aktuelle „Wolfsaison“ habe zudem erst begonnen, weitere Risse seien zu erwarten. Insofern werde er jede Möglichkeit nutzen, um politische Entscheidungsträger zu sensibilisieren, den rechtlichen Rahmen an die Gegebenheiten anzupassen. „Es geht mir dabei um einen Interessenausgleich zwischen Artenschutz und Nutztierhaltung, der nur mit einer Regulierung der sogenannten großen Beutegreifer in einer Kulturlandschaft einhergehen kann.“ [Quelle: Landratsamt]