Wie geht es weiter mit der Krone und dem Kroneareal

Am 18.04.18 fand bei Ostsachsen.TV eine Podiumsdikussion zum Thema Kroneareal Bautzen statt. Diese wurde live übertragen. Da die Entscheidung kurzfristig fiel fehlte die entsprechende Ankündigung. Wir geloben Besserung.

Die Bürgerinitiative um Utta Winzer hatte eingeladen und Stadträte aus fast allen Fraktionen sind der Einladung gefolgt, wobei sich nicht alle den Fragen gestellt haben. In einer sachlichen Runde wurde festgestellt, dass vor allem die SPD um OB Alexander Ahrens strikte Gegner der Stadthalle sind. Dies ist umso unverständlicher da sich der OB in seinem Wahlprogramm anders geäußert hat.

Zitat: Thema Familienpolitik=Wirtschaftspolitik

… ein Nachtleben zu gestalten (auch über eine Großdiskothek im Gewerbegebiet)

Thema Kultur

Die Infrastruktur dazu (Hallen, Veranstaltungsräume, Proberäume) müssen im angemessenen Umfang von der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Zitatende

Die Bürgerinitiative hat wegen der ablehnenden Haltung eine Unterschriftensammlung für den Erhalt der Stadthalle gestartet und auch eine Onlinepetition ins Leben gerufen. Wer sich beteiligen möchte kann hier unterzeichnen.

Abgesagt: L.O.B.T. Hoyerswerda fällt dieses Jahr aus

Das Lausitzer Oldtimer- und Blaulicht-Treffen (kurz: LOBT) wird in diesem Jahr ausfallen. Das gaben die Veranstalter am Montagabend auf ihrer Facebook-Seite bekannt. Grund dafür seien umfangreich Umbauarbeiten in der Energiefabrik Knappenrode, sowie der Zufahrtsstraßen zum Gelände. Der Betreiber habe daher entschieden, alle Veranstaltungen im Juni und Juli ausfallen zu lassen. Das L.O.B.T. sei davon bedauerlicherweise ebenfalls betroffen und werde in diesem Jahr nicht stattfinden.Aufgrund der Kurzfristigkeit dieser Absage sehe man es als unmöglich an, einen vergleichbaren Veranstaltungsort zu organisieren. Auch ein Ausweichen auf den Herbst werde es nicht geben. Der Veranstalter ird berichten, wenn es neue Informationen zur Zukunft des L.O.B.T. geben wird.

Sachsenweite Aktion „Blitz für Kids“ startet in Radeberg

In Radeberg fiel am Montag der Startschuss für die sachsenweite Aktion Blitz für Kids. Schon zum mittlerweile 24. Mal kontrolliert die Polizei nun wieder verstärkt die Geschwindigkeit vor Grundschulen in ganz Sachsen. Der Auftakt fand an der Grundschule auf der Heidestraße in Radeberg statt. Hier konnten die Kinder selbst die Geschwindigkeit vorbeifahrender Autos messen und diese dann von der Polizei anhalten lassen.

Autofahrer, die zu schnell waren, mussten diesmal kein Bußgeld zahlen, sondern bekamen von den Kindern die gelbe Karte gezeigt. Viele der Autofahrer hielten sich jedoch an die Geschwindigkeit und waren sehr vorsichtig vor der Schule unterwegs. Dafür gab es von den Kindern eine grüne Karte und ein gemaltes Bild. Das kam auch bei den Autofahrern gut an.
Auch Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm war am Montag mit den Kindern und der Polizei vor Ort, um sich selbst ein Bild von der Aktion zu machen. Letztendlich schaute er auch mal selbst durch die Laserpistole.

Noch bis zum 20. April läuft die Aktion Blitz für Kids in ganz Sachsen. Während die Autofahrer in der ersten Woche noch von den Grundschülern ermahnt werden, drohen den Temposündern in der zweiten Woche dann Verwarn- und Bußgelder, sowie in besonders dreisten Fällen sogar Fahrverbote. Kinder gelten im Zusammenhang mit den Gefahren im Straßenverkehr als besonders gefährdet. Im vergangenen Jahr verunglückten mehr als 1300 Kinder bei Unfällen.

Pilotprojekt: Funkstreifenwagen Trabant 601 reaktiviert

Die Polizeidirektion Görlitz hat ein im Freistaat Sachsen bisher einmaliges Pilotprojekt begonnen. Ein bereits in den vorläufigen Ruhestand entlassener Funkstreifenwagen vom Typ Trabant 601 wurde reaktiviert und wird, ergänzend zur Elektromobilflotte der Bürgerpolizisten, im Tagesgeschäft eingesetzt. Eine Streife des Polizeireviers Görlitz hat das einst in Zwickau gebaute Fahrzeug am Donnerstag übernommen und wird es in den kommenden Wochen erproben.

Die Polizeidirektion Görlitz reagiert mit diesem Projekt auf die besonderen Erfordernisse enger Altstadtgassen, wie sie beispielsweise in Görlitz, Zittau oder Bautzen zu finden sind. Auch ein Einsatz im ländlichen Raum der Landkreise Bautzen und Görlitz soll erprobt werden. In einem Feldversuch hat sich gezeigt, dass die schmalen und oft nur mit leichten Fahrzeugen zu befahrenden Kreisstraßen in der Region nur bedingt für den Einsatz der modernen, interaktiven aber schweren Fahrzeugflotte der sächsischen Polizei geeignet sind.

Hierzu Polizeipräsident Torsten Schultze: 

„Der Trabant 601 zeichnet sich durch Spritzigkeit, gute Kurveneigenschaften, ein geringes Gewicht, Belastbarkeit und Wartungsarmut aus. Das Fahrzeug erscheint nahezu ideal, um sich auf engen und schmalen Wegen zügig bewegen zu können.“

Im Zuge der Erprobung des Coupés wird das Fahrzeug weiter aufgerüstet. So wird beispielsweise ein leistungsstärkerer und elektrisch unterstützter Motor eingebaut, welcher auch strengste Umweltauflagen erfüllen wird.

Natürlich wird auch die technische Ausstattung des Fahrzeugs den Erfordernissen der Gegenwart angepasst. Die Umrüstung auf die moderne interaktive Funk- und Navigationstechnik sächsischer Streifenwagen wird in den nächsten Wochen erfolgen. Auch die Sicherheitsausstattung wird auf den neusten Stand gebracht.

Die Kosten für dieses Pilotprojekt sind noch nicht abschließend umrissen. Dabei wird aktuell auch noch eine etwaige Förderungsfähigkeit seitens der Europäischen Union geprüft, um bewährte und erhaltenswerte Technik auch in Zukunft nutzen zu können. Sollte sich der Trabant in der mehrmonatigen Erprobungsphase bewähren, wird sich der hohe Aufwand der Polizei sicherlich bezahlt machen. Für moderne Arbeitsbedingungen und effektive Einsatzmittel ist uns jedes Mittel recht

Feuerwehr kämpft gegen Platzproblem vor den Kitas

Wenn es in einem Kindergarten brennt, dann hat die Feuerwehr meist nicht nur mit den Flammen zu kämpfen. Oft beginnen die Probleme schon bei der Fahrt zum Brandobjekt. Denn die als Feuerwehr-Stellfläche ausgewiesenen Plätze werden oft von Eltern als Kurzzeit-Parkplatz genutzt. Gerade in den Stoßzeiten am frühen Morgen halten die Mütter und Väter mit ihren Autos direkt von dem Kita-Gebäude, um ihre Kinder dort abzugeben. Doch im Falle eines Brandes kann dies ernste Konsequenzen haben. Im schlimmsten Fall kommt die Feuerwehr erst gar nicht auf das Gelände oder die Hydranten sind zugeparkt. Nicht auszudenken, was dann alles passieren kann. Um dem entgegenzuwirken, hat die Stadt Pulsnitz eine Initiative gestartet und die Feuerwehr am Dienstagmorgen vor der Kita „Wichtelburg“ positioniert.

Denn an der Kindertagestätte Wichtelburg ist die Situation besonders schlimm. Eine Baustelle auf der nahegelegenen Waldstraße lässt diese Ecke von Pulsnitz sowieso zum Nadelöhr werden. Hinzu kommt, dass direkt vor der Kita nur sehr wenig Platz für Einsatzfahrzeuge zur Verfügung steht. Diese Fläche ist auch als Feuerwehr-Stellfläche markiert und mit einem Park- und Halteverbot ausgestattet.

Im Fall der Fälle muss das Löschwasser aus einer Zisterne am Polzenberg gefördert werden. Auch hier wird es auch ohne parkende Autos schnell eng. Denn wenn es in der Kita Wichtelburg brennt, werden sofort mehrere Feuerwehren alarmiert.

Und genau diese Einsatzfahrzeuge brauchen ihren Platz. Deshalb sollen die Eltern ihre Autos eigentlich auf dem gut 200 Meter entfernten Parkplatz an der Hempelstraße abstellen. Doch dafür scheint sich so mancher zu bequem zu sein. Oft herrscht zudem Zeitdruck, auch wenn die Kinder am Nachmittag abgeholt werden. Denn wer sein Kind zu spät abholt, zahlt teure Gebühren oben drauf. Dennoch stößt man bei den Eltern mit der Feuerwehr-Aktion auf Verständnis: Bleibt zu hoffen, dass die Eltern nach dieser Aktion etwas mehr an die Feuerwehr denken und in Zukunft die Rettungswege freihalten. Denn im Ernstfall haben die Einsatzkräfte keine Zeit, um noch herum zu rangieren. Dann zählt jede Sekunde.

Erfolge bei „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“

Drei Schüler der Musikschule Hoyerswerda konnten bei den diesjährigen Landeswettbewerben „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“ beachtliche Erfolge verbuchen. Die Wettbewerbe fanden in der Zeit vom 9.-11.März sowie an dem darauffolgenden Wochenende vom 16.-18.März im Neuberinhaus in Reichenbach/ Vogtland statt.

Zunächst stellten sich die beiden jungen Fagottisten Rebecca Scholze und Gustav Noack in der Wertung Fagott-Solo einer mit Professoren und erfahrenen Musikpädagogen besetzten Fachjury. Insgesamt nahmen an dem Wertungsspiel in der Kategorie Fagott-Solo 13 Instrumentalisten aus dem ganzen Freistaat teil. Alle Musiker hatten sich die Teilnahme bei den bereits im Januar stattfindenden Regionalausscheiden erspielt. Rebecca überzeugte die Jury und erspielte sich mit 23 Punkten einen hervorragenden 1. Preis. Gustav erspielte sich mit 22 Punkten ebenfalls einen sehr guten 2. Preis. Auf ein Ticket zum Bundeswettbewerb musste Rebecca jedoch leider in diesem Jahr noch verzichten, da die Altersgruppe 2 (Jahrgänge 2006/2007) beim Landeswettbewerb endet. Beide Musiker haben schon reichlich „Jugend musiziert“ Erfahrung. So nahmen sie gemeinsam als Duo im letzten Jahr schon einmal in der Wertung Holzbläserensemble am Wettbewerb teil und waren auf Regional-Ebene sehr erfolgreich.

Neuland betrat hingegen der Tenorsaxophonist Paul Bäns. Beim Wettbewerb „Jugend jazzt“, der seit vielen Jahren nun schon auf Landesebene parallel zum eher klassisch orientierten „Jugend musiziert“ vom sächsischen Musikrat durchgeführt wird, konnte sich Paul mit 21 Punkten einen sehr guten 2. Preis erspielen. Begleitet von einer professionellen Band, präsentierte er der Fachjury unterschiedliche Jazz-Standards. Für Paul stand neben dem Wettbewerbsgedanken auch die Möglichkeit, alte Bekannte wiederzutreffen und vor allem auch zu hören im Mittelpunkt seiner Reise nach Reichenbach. Momentan steckt er mitten in der Abiturvorbereitung und wird zusätzlich im Mai noch die Aufnahmeprüfungen für ein Musikstudium an den zwei großen Musikhochschulen in Sachsen (Dresden, Leipzig) spielen.

Alle Informationen zum Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“ finden Sie hier: https://www.jugend-musiziert.org/wettbewerbe/landeswettbewerbe/sachsen/

Bürgerinitiative zur Rettung der Krone

In Bautzen hat sich eine Bürgerinitiative zur Rettung der Stadthalle Krone gegründet. Da ihre Ideen und Lösungsvorschläge in einem Printmedium etwas unglücklich formuliert wurden, stellen sie sie in diesem Beitrag noch einmal vor. Diese Initiative sucht auch noch Gleichgesinnte zur Unterstützung. Unter der Maildresse: rettung.der.krone.bautzen@gmx.de können sie kontaktiert werden.

A4: LKW-Überholverbot bald auch bis Ohorn

Das Überholverbot für LKW auf der A4 wird bald ausgeweitet. Bis Ende Mai wolle man auf dem gesamten Abschnitt zwischen Hermsdorf und Ohorn ein generelles LKW-Überholverbot einrichten. In der Gegenrichtung wird zwischen Ohorn und Pulsnitz ein Überholvebot mit dem Zusatz „Mo 7-10 h“ festgelegt. Grund dafür sei das steigende Verkehrsaufkommen, insbesondere im Schwerverkehr. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am Mittwoch mit. Durch Überholmanöver von Lkw auf zweistreifgen und teilweiseauf dreistreifigen Richtungsfahrbahnen auf Autobahnen würden erhebliche Einschränkungen des Verkehrsflusses resultieren. Zusätzlich stellen diese Überholvorgänge auf kritischen Abschnitten ein erhöhtes Unfallrisiko dar. Daher wurden bereits in den vergangenen Monaten Überholverbote eingerichtet. Diese sollen nun in Auswertung eines Gutachtens ausgeweitet werden.

Bautzener Theater sucht talentierte Mädchen

Das Deutsch-Sorbische Volkstheaer in bautzen sucht drei für Kinderrollen begabte Mädchen im Alter von 6 bis 10 Jahren.Die Kinder sollen auf der Bühne ein Gedicht vortragen. Daher sei eine sehr gute deutsche Aussprache nötig. Das Casting für die Inszenierung „Der Fall er Götter“ nach dem Film „Die Verdammten“ von Luchino Visconti findet am 21.März 2018 um 17.00 Uhrauf der Probebühne mit dem Eingang zur Seminarstraße statt. Interessierte Eltern können mit ihren Töchtern gern vorbeikommen. Dazu sollte man ein kleines Gedicht oder Kinderlied vorbereiten. Die Regie übernimmt der Bautzener Oberspielleiter Stefan Wolfram. Am 27. April soll die Premiere des Stücks stattfinden. Am 5. Mai gastiert die Inszenierung dann zu den Sächsischen Theatertagen in Dresden.