30. Zierfischbörse in Bautzen

Am 3. März fand die 30. Zierfischbörse in der Zoohandlung Kunath statt. Der Verein „Wasserstern e.V.“ hat eine über hundertjährige Geschichte. Leider kann der Verein in Bautzen keine größeren Räume für Ausstellungen anmieten, da die Kosten zu hoch sind. Umso verwunderlicher ist es das es in Löbau sogar eine Aufwandsentschädigung für solche Veranstaltungen gibt.

1,5 Millionen Euro für Schulumbau in Hoyerswerda

Einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro für die Errichtung der künftigen zentralen Oberschule konnte Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora gestern entgegennehmen. Überbracht wurde er von Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (MdL). Zahlreiche interessierte Gäste hatten sich dazu auf der Baustelle eingefunden, darunter Landtagsabgeordneter Frank Hirche, Mitglieder des Stadtrates sowie die Schulleiter der beiden Hoyerswerdaer Oberschulen.

Anhand einer Präsentation umriss Thomas Gröbe von der beauftragten ARGE „bauhoys“ die Geschichte des 60jährigen Schulgebäudes, und gab einen Ausblick auf die geplante Gestaltung der neuen Oberschule. Staatsminister Piwarz lobte die ambitionierten Umbaupläne, mit denen die Stadt Hoyerswerda eine moderne und vielen Anforderungen entsprechende Schule schaffen wird. Das Geld aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ sei hier gut investiert, resümierte er.

Die Fördermittel stammen aus dem Finanzpaket „Brücken in die Zukunft, das sowohl aus Bundes- als auch aus Landesmitteln gespeist wird. Grundlagen dafür sind das Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvG) vom 24. Juni 2015 und das Sächsische Investitionskraftstärkungsgesetzes (SächsInvStärkG) vom 16. Dezember 2015. Gemeinden, Landkreise und kreisfreie Städte werden damit bei der Durchführung von Investitions- und Erhaltungsmaßnahmen in die kommunale Infrastruktur unterstützt.

Sächsische Schüler treten zur Slawiniade in Bautzen an

40 Schüler der Klassenstufe 9 aus sächsischen Oberschulen und Gymnasien nehmen vom 2. bis 3. März 2018 an der Sächsischen Slawiniade in Bautzen teil. Ziel der Veranstaltung ist es, die slawischen Sprachen untereinander zu vernetzen und einen Beitrag zur Entwicklung der Mehrsprachigkeit im Freistaat Sachsen zu leisten.

Die Schüler lösen dabei in Teams Sprachaufgaben in Polnisch, Russisch, Sorbisch und Tschechisch, sowie Aufgaben zur slawischen Kultur. Das Format der Veranstaltung stellt ein Unikat im Rahmen der sprachlichen Begabtenförderung dar und findet seit 2014 bereits zum dritten Mal statt. Das Sächsische Kultusministerium, der Sächsische Russischlehrerverband und die Universität Leipzig/Fachdidaktik Slavistik führen die Slawiniade mit Unterstützung engagierter Lehrer und Lehramtsstudenten gemeinsam durch.

Die Spezifik der Slawiniade besteht darin, dass der Fokus auf einen Sprachraum gerichtet wird und weniger auf eine einzelne Sprache. Die Schüler sollen erkennen und erfahren, wie hilfreich das Beherrschen einer Slawine für den Umgang mit anderen slawischen Sprachen sein kann. Dabei stehen im Mittelpunkt der Betrachtung vorrangig Gemeinsamkeiten und weniger Unterschiede; das betrifft sowohl die Sprache als auch die Kultur in den einzelnen Ländern/Regionen.

Live-Stream zur Diskussionsrunde mit Oberbürgermeister Ahrens

„Wie werden wir reden?“ Unter diesem Motto beginnt am Dienstag, dem 27. Februar 2018, eine Veranstaltungsreihe zur Zukunft Bautzens. Ab 18.00 Uhr tauschen sich Oberbürgermeister Alexander Ahrens und Silke Klewin, Leiterin der Gedenkstätte Bautzen, mit dem freien Autor Rico Grimm im Burgtheater aus. Auch die Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Visionen für Bautzen einbringen. Deshalb wird auf der Facebook-Seite der Stadt (Bautzen.de) ein Live-Stream angeboten. Während der Übertragung können die User über die Kommentarfunktion ihre Fragen stellen.

„Zurück oder Zukunft? Wie wir in Bautzen leben wollen“ ist eine Veranstaltungsreihe der Friedrich Ebert Stiftung. Unter verschiedenen Themenschwerpunkten wird ein Blick über den Tellerrand gewagt. Welche Visionen haben die Bürgerinnen und Bürger für ihre Stadt? Wie lassen sich diese aktiv angehen? Diese Fragen werden in drei Veranstaltungen behandelt, die von Cornelius Pollmer, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, moderiert werden. Der Live-Stream soll an allen Terminen angeboten werden.

  • 27. Februar 2018 „Wie werden wir reden?“
    • Rico Grimm, freier Autor, Berlin
    • Alexander Ahrens, Oberbürgermeister
    • Silke Klewin, Leiterin Gedenkstätte Bautzen
  • 13. März 2018 „Wer wird hier wie leben?“
    • Dr. Birgit Wolter, Institut für Gerontologische Forschung e.V. Berlin
    • Juliane Naumann, Bürgermeisterin für Bauwesen
    • Lutz Hillmann, Intendant Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen
  • 20. März 2018 „Was wird hier sein?“
    • Prof. Dr. Joachim Ragnitz, Stellvertretender Leiter des ifo Dresden
    • Jeanette Schneider, Geschäftsstellenleiterin IHK Bautzen
    • Alexander Scharfenberg, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung

Kinder können wieder in Bautzener Fichteschule lernen

Die rund 200 Grundschüler der Fichteschule in Bautzen konnten am Montag nach den Winterferien endlich wieder in ihr gewohntes Domizil am Protschenberg einziehen. Nach einer langen Übergangszeit im Ausweichquartier im Stadtteil Gesundbrunnen hat Oberbürgermeister Alexander Ahrens die renovierte Grundschule an die Kinder übergeben. Mehr als dreieinhalb Millionen Euro wurde in die Bauarbeiten investiert. Nun steht den Kindern neben dem renovierten Altbau auch ein nagelneues Gebäude zur Verfügung. Helle Klassenzimmer, moderne Fachkabinette und ein großer Spielbereich gehören ebenfalls zu den Neuerungen. Am Freitag soll es eine große Eröffnungsfeier geben.

Linda W. aus Pulsnitz im Irak verurteilt

Die 17-jährige Linda W. aus Pulsnitz ist im Irak offenbar verurteilt worden. Medienberichten zufolge habe ein irakisches Jugendgericht sie zu sechs Jahren Haft verurteilt. Zur Last gelegt habe man ihr die Zugehörigkeit zum IS, sowie die illegale Einreise in den Irak.

Mit 15 plötzlich in den Irak

Die Schülerin aus Pulsnitz ist eine von mehreren Deutschen, die im vergangenen Sommer von irakischen Truppen in Mossul festgenommen worden waren. Sie war zum Islam konvertiert und verließ mit 15 Jahren urplötzlich ihr Elternhaus, um sich im Irak dem IS anzuschließen. Zuletzt beteuerte sie, ihre Entscheidung zu bereuen. Sie habe nie eine Waffe berührt und sich lediglich um den Haushalt sowie die Kinder anderer Frauen gekümmert. Eine andere Deutsche, welche ebenfalls im vergangenen Sommer festgenommen wurde, hatte man erst vor kurzem wegen ihrer IS-Mitgliedschaft zum Tode verurteilt.

Stadtbad Zittau feiert 10 Jahre Wiedereröffnung

Gestern vor 10 Jahren wurde mit der Fertigstellung des Sportbeckens der erste Bauabschnitt des rekonstruierten Stadtbades feierlich übergeben. Aus diesem Anlass findet im Stadtbad vom 19. bis zum 25.02.2018 eine Festwoche zur 10-jährigen Wiedereröffnung des Stadtbades mit 10% Preisnachlass auf alle Schwimmbad-Tarife und tollen Überraschungen für Kinder statt. Auch in der Sauna gibt es das Event „Wellness im Kerzenschein“ am Samstag, den 24.02. ab 17:30 Uhr. Eintrittskarten dafür gibt es im Vorverkauf im Stadtbad.

Jährlich 75.000 Gäste im Zittauer Stadtbad

2005 wurde – nach mehrjähriger Vorbereitungs- und Planungszeit – zur 750 Jahrfeier der Stadt Zittau der Förderbescheid übergeben. Dann erfolgten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, bis das Stadtbad in altem Glanz, aber mit modernster Ausstattung im Februar 2008 in Teilen wiedereröffnet werden konnte. Damit waren für die Öffentlichkeit das große Sportbecken nach 5 Jahren und im Folgejahr das Bewegungsbecken nach 15 Jahren Schließung endlich wieder geöffnet. Zusätzlich wurden ein Warm- und ein Massagebecken geschaffen. Heute nutzen regelmäßig Schulen, 13 Vereine und sonstige Nutzer, Kursteilnehmer und öffentliche Badegäste die verschiedenen Angebote. Jährlich können damit ca. 75.000 Gäste im Stadtbad begrüßt werden. Das ist eine stolze Zahl! Auch für Wettkämpfe wird das Sportbecken regelmäßig genutzt. So finden u.a. jährlich die Kreismeisterschaften im Schwimmen, die Kreis-Kinder- und Jugendspiele, ein Bonbon-Pokal oder der Glaubitz-Autodienst-Pokal statt.

Hoyerswerda zahlt Begrüßungsgeld für Babys

In Hoyerswerda werden seit Anfang des Jahres Neugeborene mit einer finanziellen Zuwendung begrüßt. Ein „Begrüßungsgeld“ in Höhe von 250 Euro erhalten die Eltern, wenn sie ein Kind bekommen. Das Kind muss im Haushalt seiner Sorgeberechtigten leben, welche ihren Hauptwohnsitz mindestens seit drei Monaten vor der Geburt des Kindes in Hoyerswerda haben müssen. Das Geld wird in zwei Raten an die Eltern ausgezahlt. Die erste Rate wird nach Beantragung innerhalb von zwei Monaten nach der U5 oder bis Ende des neunten Lebensmonats ausgezahlt. Die Beantragung der zweiten Auszahlung muss innerhalb von zwei Monaten nach der U6 oder bis Ende des 14. Lebensmonats erfolgen. Die Anträge auf das Begrüßungsgeld für Neugeborene sind im Bürgeramt der Stadt Hoyerswerda, Dillinger Straße 1, 02977 Hoyerswerda, erhältlich bzw. stehen auf der Homepage der Stadt Hoyerswerda zum Download bereit. Für Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Bürgeramtes unter der Telefonnummer 03571 456347 zur Verfügung.

Bildergalerie: Rosenmontagsumzug in Wittichenau

In Wittichenau fand am Rosenmontag wieder traditionell der große Rosenmontagsumzug statt. Rund 1.000 Karnevalisten zogen in ca. 100 Bildern durch die Innenstadt. Dabei konnten die vielen Zuschauer mehr als 20 Faschingswagen bestaunen. Die Bilder wurden satirisch und närrisch zu politischen, lokalen und/oder aktuellen Themen gestaltet.

[Fotos: Christian Essler]