22. Brückepreis an Erzbischof verliehen

In Görlitz wurde am Freitag zum 22. Mal der Internationale Brückepreis verliehen. Preisträger war in diesem Jahr der ehemalige Erzbischof von Oppeln Prof. Dr. Alfons Nossol. Er habe sich stets mit Nachdruck und persönlichem Einsatz für einen Brückenschlag zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Nationalität und verschiedenen Glaubens eingesetzt. Nicht nur regional als Bischof, sondern auch international als Mitglied des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und auch als Vorsitzender der Ökumenekommission der polnischen Bischofskonferenz hat Nossol jede Menge erreicht. Seit 1993 wird der mit 2.500 Euro dotierte Brückepreis Persönlichkeiten verliehen, die mit ihrem Lebenswerk Verdienste bei der Völkerverständigung in Europa erreicht haben.

Transporter hebt ab und baut schweren Unfall

In Gelenau bei Kamenz hat es am Samstagmorgen einen schweren Unfall gegeben. Direkt am Ortseingang war ein Transporter verunfallt. Der Wagen war aus Gersdorf kommend in Richtung Kamenz unterwegs. Am zweiten Bahnübergang soll das Fahrzeug dann mit hoher Geschwindigkeit über die Gleise gerast sein. Das beobachtete zumindest eine Nachbarin. Ihren Angaben zufolge wäre der Transporter abgehoben und durch die Luft geflogen. Der Wagen prallte knapp neben einem Baum auf die Straße, geriet nach rechts, fuhr dort ein Straßenschild um, ehe er plötzlich nach links schleuderte. Ein Auto im Gegenverehr musste eine Notbremsung einlegen, um nicht mit dem Transporter zusammenzustoßen. Dieser rutschte an einem Strommasten vorbei und flog anschließend auf eine Wiese. Dort kippte das Fahrzeug schließlich etwa 50 Meter neben der Straße auf die Seite. Nachbarn und Autofahrer eilten den beiden Insassen zu Hilfe. Die zwei Männer waren jedoch im Auto eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Dazu rückten die Freiwilligen Wehren aus Bischheim, Gersdorf, Möhrsdorf, Reichenbach, Reichenau, Steina und Pulsnitz an. Auch der Rettungsdienst aus Kamenz war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort.

Die Feuerwehr musste die beiden Insassen aus dem Fahrzeug befreien. Foto: Rico Löb

Der Unfalldienst der Polizeidirektion Görlitz wird nun klären, wie es nun genau zu dem schweren Crash kommen konnte. Es ist auch zu klären, wer von den beiden Männern am Steuer des Transporters saß. Noch ist unklar, ob die zwei Insassen angeschnallt waren. Auch die Verkehrsunfallforschung der TU Dresden war vor Ort, um detaillierte Informationen zum Unfallhergang herauszubekommen. Die S95 war für die Dauer der Arbeiten voll gesperrt.

Der 15. Pulsnitzer Pfefferkuchenmarkt ist eröffnet

In Pulsnitz ist heute der nun schon 15. Pfefferkuchenmarkt eröffnet worden. Alle acht traditionellen Pfefferküchlereien und die Pulsnitzer Lebkuchenfabrik präsentieren nun bis Sonntag ihre Leckerien auf dem Marktplatz. Und auch drumherum ist jede Menge zu erleben. Zahlreiche Handwerker- und Verkaufsstände sind von der Wettinstraße über den Julius-Kühn-Platz bis hin zur Kirche Sankt Nicolai vertreten.

Eröffnet wurde der Pfefferkuchenmarkt am Freitagmittag im Rahmen einer Auftaktveranstaltung. Mit dabei waren auch die beiden Pfefferkuchenkinder, welche an die kleinen Besucher auch einige Leckereien verteilten. Heute Abend wird ein großes Feuerwerk den ersten Veranstaltungstag abschließen, bis am Samstag und am Sonntag wieder zehntausende Besucher in die Pfefferkuchenstadt zwischen Dresden und Bautzen pilgern werden.

Neue Buswartehallen für Bautzen

Wenn es im Herbst stürmt, kann das Warten auf den Bus zu einer unangenehmen Angelegenheit werden. In Bautzen wird es zukünftig ein wenig behaglicher – denn die Stadt beschafft drei neue Buswartehallen. Die Standorte befinden sich in der Dresdener Straße (Haltestelle Stiebitz Gasthof), Neusalzaer Str. (Haltestelle Packhofstraße) und Neustädter Straße (Haltestelle Abzweig Waggonbau). Die Vorarbeiten beginnen am 6. November 2017, der Aufbau der neuen Wartehallen ist für die 46. und 47. Kalenderwoche vorgesehen. Im Zuge der Arbeiten ist in den Baubereichen mit kleineren Behinderungen für Fußgänger zu rechnen. Zu Einschränkungen im ÖPNV wird es nicht kommen. Die Haltestellen werden während der Bauzeit im gewohnten Umfang durch die Buslinien bedient. [Quelle: Stadtverwaltung Bautzen]

 

Ausmaß von Sturm Herwart größer als angenommen

Die Schäden, welche am vergangenen Sonntag durch den verheerenden Sturm Herwart angerichtet wurden sind größer, als zunächst angenommen. Das berichtete heute das Sächsische Umweltministerium. Sachsenforst gehe derzeit von einem Sturmschaden von fast 650.000 Kubikmetern aus. Damit wurden die größten Schäden der vergangenen zehn Jahre verursacht. Auch im Landkreis Bautzen hatte es am vergangenen Wochenende zahlreiche Wurf- und Bruchschäden an Waldbeständen und Einzelbäumen gegeben. Das Landratsamt ruft Waldbesucher dazu auf, den Wald mit erhöhter Vorsicht zu betreten. Die Gefahr für den Menschen bestehe auch nach dem Sturm, da weiterhin Äste abbrechen und Bäume nachbrechen könnten. Große Gefahren würden auch für Personen bestehen, die bei der Aufarbeitung der Sturmschäden tätig sind. Hierzu sei eine spezielle Ausbildung notwendig, da die Stämme unter starken Spannungen stehen und sich unerwartet und ruckartig lösen können. Häufig ist die Sturmschadensbeseitigung nur mit Unterstützung von schwerer Technik sicher möglich. 

Das Landratsamt Bautzen als untere Forstbehörde rät deshalb allen Waldbesitzern, sich vor der Arbeit im Sturm- und Bruchholz bei den Forstrevierleitern des

über die Herangehensweise zu informieren.

Die durch den Sturm geschädigten Waldflächen und Einzelbäume (insbesondere Nadelholz) bieten für Borkenkäfer eine gute Entwicklungsmöglichkeit. Daher ist es dringend angeraten, das Sturmholz zeitnah aufzuarbeiten und vor dem kommenden Frühjahr aus dem Wald zu transportieren.

Wichtige Hinweise für Waldbesitzer zur Bewältigung von Sturmereignissen im Wald gibt die Broschüre des Staatsbetriebes Sachsenforst, welche unter folgender Adresse abrufbar ist: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/23871.

Polizei muss ausgebüxte Pferde einfangen

Eine Stadtbesichtigung der ungewöhnlichen Art unternahmen am Mittwochnachmittag in Kamenz fünf Pferde. Das Quintett spazierte gegen 17:00 Uhr vom Wiesaer Kirchweg quer durch  die Innenstadt. Erst am Hutberg ließen sich die Fünf von Beamten des örtlichen Reviers wieder einfangen und an ihre Besitzerin übergeben.  Es war wohl die Macht der Gewohnheit oder vielleicht auch Heimweh, das die Tiere in Richtung Hutberg zog, denn dort war ihre alte Koppel. Auf die Umzäunung ihrer neuen Koppel am Wiesaer Kirchweg war zuvor ein großer Ast gefallen und hatte so den Weg für den Stadtspaziergang frei gemacht. Am Ende ging alles gut. Die Tiere blieben unverletzt und es gab auch sonst keinen Sachschaden. [Quelle: Polizei]

Ralbitzer Wolf zum Abschuss freigegeben

Das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft hat heute zu der beabsichtigten artenschutzrechtlichen Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes Bautzen zur Entnahme eines Wolfes das Einvernehmen erteilt. Mit dem Erlass dieser Ausnahmegenehmigung kann im Bereich des Rosenthaler Rudels ein Wolf aus der Natur entnommen werden. Die Genehmigung gilt nur für mit der Entnahme beauftragte Personen und nur für einen Wolf, der entsprechend geschützte Weidetiere angreift. Über die sach- und rechtskonforme Entscheidung wurden das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) sowie eine Reihe von Naturschutzverbänden informiert.

Ein oder mehrere Wölfe haben in den letzten Wochen offenbar gelernt, die empfohlenen und für die Schafhalter zumutbaren Schutzmaßnahmen (Elektrozaun und Flatterband) zu überwinden. Damit liegen die Voraussetzungen zur Entnahme eines Wolfes vor. Um weitere große wirtschaftliche Schäden abzuwenden, ist die Entnahme trotz des grundsätzlich auch weiterhin bestehenden strengen Schutzes der Wölfe gerechtfertigt und geboten, da keine weiteren für die Tierhalter zumutbaren Alternativen zum Schutz der Nutztiere bestehen.

Die notwendigen Schritte, die die zuständigen Behörden für eine sogenannte „Entnahme“ vornehmen müssen, ergeben sich aus dem „Managementplan für den Wolf in Sachsen“ (Wolfsmanagementplan). Dort sind erläuternde Fallbeispiele zum Wolfsverhalten, deren Ursachen und entsprechender Handlungsbedarf beschrieben. Die Behörden haben mit dem Managementplan eine Handlungsanleitung, unter anderem für den Fall, dass Wölfe aus der Natur entnommen werden müssen.

Der Managementplan war von Oktober 2008 bis Mai 2009 in einem Abstimmungsprozess entstanden, an dem sich Vertreter von mehr als 50 thematisch berührten Verbänden, Vereinen, Bürgerinitiativen, Behörden sowie von wissenschaftlichen Instituten beteiligten. Die vorgesehene Entnahme steht im Einklang mit der Berner Konvention sowie auf Europäischem sowie Bundes- und Landesrecht. [Quelle: Landratsamt Bautzen]

 

Polizei stellt drei geklaute Autos sicher

Gemeinsame Streifen der sächsischen Polizei, der Bundespolizei und des Zolls haben in der Nacht zu Montag auf der BAB 4 insgesamt drei gestohlene Autos sichergestellt. Die Fahrzeuge der Marken Audi und BMW wurden kurz zuvor in Bautzen sowie Mannheim gestohlen. Sie sollten augenscheinlich außer Landes gebracht werden.

In der Nacht zu Montag stahlen die Unbekannten an der Karl-Liebknecht-Straße in Bautzen einen Audi Q 5 sowie an der Dr.-Peter-Jordan-Straße einen Audi A 4. Eine gemeinsame Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf und des Zolls erkannte die beiden Autos, als sie in der Dunkelheit über die BAB 4 in Richtung Görlitz fuhren. Auf das Anhaltesignal der Beamten reagierten die Fahrer der beiden entwendeten Wagen jedoch mit Gas geben, trennten sich und flüchteten mit hoher Geschwindigkeit.

An der Anschlussstelle Görlitz errichteten Streifen der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf eine provisorische Straßensperre. Der Fahrer des Q 5 rammte sich jedoch den Weg frei. An einem der Funkwagen entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Wenig später entdeckten die Streifen der Bundespolizei und des Zolls den Q 5 auf dem Autobahnparkplatz An der Neiße. Der SUV war aufgrund des Rammmanövers nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden betrug etwa 9.000 Euro. Auf dem Parkplatz Wiesaer Forst unweit des Autobahntunnels fanden die Polizisten auch den beteiligten Audi A 4 und stellten beide Wagen sicher.

Am frühen Morgen kontrollierten Polizisten auf der BAB 4 in der Nähe von Görlitz einen Pkw mit polnischen Kennzeichen. In diesem befanden sich auch zwei Insassen im Alter von 24 und 27 Jahren, die bereits in der Vergangenheit mit dem Diebstahl von Autos polizeilich in Erscheinung getreten waren. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen und wird prüfen, ob die beiden polnischen Staatsbürger in die Diebstähle verwickelt waren. Dazu suchten Kriminaltechniker in den betroffenen Audi nach Spuren der Täter. Die Ermittlungen dauern an.

Es dämmerte bereits, als eine Streife der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) Bautzen auf der BAB 4 bei Bautzen einen BMW X 1 zur Kontrolle stoppte. Am Steuer saß ein 27-jähriger Mann, der zwar im Besitz des Zündschlüssels des SUV war, allerdings keine Dokumente zu dem Mietwagen vorweisen konnte. Erste Ermittlungen der Zivilfahnder der Kriminalpolizei und der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf ergaben, dass der BMW wenige Stunden zuvor in Mannheim gestohlen worden war. Unbekannte waren in das Büro einer Autovermietung eingebrochen und hatten insgesamt vier Pkw der Fahrzeugflotte entwendet.

Die Polizisten nahmen den 27-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest und stellten den erst wenige Monate alten SUV sicher. Den Zeitwert des Wagens bezifferte das Unternehmen mit mehreren 10.000 Euro. Auch in diesem Fall dauern die Ermittlungen der Soko Kfz an und werden in enger Abstimmung mit der Kriminalpolizei in Mannheim geführt

Große Feuerwehrübung in Taubenheim/Spree

Einsatz für die Feuerwehren der Gemeinde Sohland an der Spree! Kurz nach 8 Uhr ertönen die Sirenen in Taubenheim, Sohland und Wehrsdorf. Innerhalb von wenigen Minuten rücken die drei Ortsfeuerwehren mit allen verfügbaren Kräften aus. Grund dafür ist ein Unfall zwischen zwei Gefahrguttransportern. Zum Glück handelt es sich hierbei nur um eine Übung. Doch die Kameraden nehmen die Sache sehr ernst und arbeiten alles so ab, wie im Ernstfall auch. Zuerst wird das Gebiet um die Unfallstelle weiträumig abgesperrt. Dann werden die verletzten Personen gerettet. Dazu müssen die Einsatzkräfte Atemschutzgeräte anlegen. Denn noch ist unklar, ob ein Gefahrstoff ausgetreten ist und welche Risiken er birgt. Deshalb gilt jeder Verletzte als kontaminiert. Und auch die Feuerwehrleute, die im Absperrbereich gearbeitet haben, werden so behandelt, als ob sie direkt mit einem gefährlichen Stoff in Berührung gekommen wären. Gleichzeitig wird von anderen Kräften eine Wasserversorgung aufgebaut. Die Kameraden stellen so sicher, dass im Falle eines Brandes sofort eingegriffen werden kann. Mit hydraulischem Rettungsgerät wird währenddessen einer der beteiligten Transporter aufgebrochen. Nur so ist es möglich, an die verletzten Insassen heranzukommen und diese zu retten. Viel mehr können die Feuerwehren der Gemeinde Sohland nicht ausrichten. Nur Spezialkräfte des sogenannten Gefahrgutzuges haben die notwendige Ausbildung und das passende Equipment, um bei solchen Situationen eingreifen zu können. Im Landkreis Bautzen gibt es zwei dieser Züge, die jeweils die Nord- und Südhälfte des Kreises abdecken. Für Sohland ist der Gefahrgutzug Süd zuständig, welcher sich aus Feuerwehren der Ortschaften Medingen, Wachau, Bautzen, Wilthen und Cunewalde zusammensetzt. Etwa 45 Minuten nach dem Unfall sind diese Spezialkräfte zur Stelle. In Windeseile bauen sie einen sogenannten Dekontaminationsplatz auf. Hier hat man die Möglichkeit, alle Verletzten und auch die Einsatzkräfte selbst zu reinigen und von möglichen Gefahrstoffpartikeln zu befreien. Hier ist es besonders wichtig, dass die Feuerwehrleute ausreichend geschützt werden. Nur mit Schutzanzügen und Filtermasken ist ein arbeiten möglich. Gleiches gilt auch für die Spezialkräfte, welche die Gefahrgut-LKW unter die Lupe nehmen. Spezielle Chemikalienschutzanzüge ermöglichen es, dem ausgetretenen Gefahrstoff extrem nahe zu kommen, um weitere Maßnahmen einzuleiten. So müssen die Kameraden beispielsweise im Führerhaus nach den Ladungspapieren suchen oder eventuelle Lecks im Tank abdichten. An dieser Stelle wurde die Übung in Taubenheim jedoch beendet. Mehr als zwei Stunden waren die ausschließlich ehrenamtlichen Feuerwehrleute im Einsatz. Ziel dieser Übung war es, das Zusammenspiel der Ortsfeuerwehren und des Gefahrgutzuges zu festigen und das Vorgehen bei einem Gefahrgutunfall einmal durchzuspielen.

15 Tote Schafe: Erneut Massaker von Wölfen angerichtet

In der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal hat in der Nacht zu Sonntag wieder der Wolf zugeschlagen. Ein wahres Massaker wurde unweit der Ortschaft Laske angerichtet. 15 tote Schafe mussten von der Feuerwehr in der gesamten Umgebung gesucht und eingesammelt werden. Noch am Sonntagmittag reiste Landrat Michael Harig in die kleine sorbische Gemeinde um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. „Der Schaden der hier entstanden ist weist darauf hin, dass es mehrere Wölfe gewesen sein müssen“, so der Landrat bei seinem Besuch. „Schon seit 5 Jahren weise ich darauf hin, dass es so nicht geht. Man kann in einer Kulturlandschaft ein Großraubtier sich nicht grenzenlos vermehren lassen“, so die Meinung von Mchael Harig. Schafhalter Sven Schlafke sieht das genauso. Für ihn gibt es nur eine Lösung, damit der Wolfs-Terror endlich aufhört: „Die müssen abgeshossen werden und fertig. Damit hier Ruhe einkehrt!“ meint der Schafshalter. Doch den Wolf einfach abschießen? Das ist gar nicht so einfach. Der Landrat hat schon mehrfach beantragt, den Wolf zum Abschuss freizugeben. Bisher wurde er aber immer wieder hingehalten. Schon am Montag möchte er sich aber erneut ans Ministerium wenden. „Ich werde wieder einen Antrag stellen und auch dafür sorgen, dass sich das Ministerium das Geschehen hier vor Ort mal selbst anschaut. Ich hoffe, dass es hier endlich zur Abschussgenehmigung kommt und bin der Überzeugung, dass nicht nur Problemwölfe geschossen werden dürfen, sondern generell Wölfe.“ Die Schafe von Sven Schlafke bleiben solang bei einem befreundeten Schäfer aus der Nachbarschaft. Sie müssen sich erstmal von dem Schrecken der vergangenen Nacht erholen.