Bäcker unterstützt BaWuKi-Verein

Die Bäckerei Fehrmann aus Göda unterstützt den Verein Bautzener Wunschkiste. Seid Februar sind in der gesamten Region gut 100.000 Brötchen-Tüten im Umlauf, die auf die Arbeit des gemeinnützigen Vereins aufmerksam machen sollen. In einer Pressekonferenz stellte man am Dienstag die gemeinsame Aktion vor. Das Team rund um BaWuKi hat es sich als Ziel gesetzt, regional im Landkreis Bautzen Kinder, Jugendliche und Familien selbstlos zu unterstützen, die Infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf Hilfe anderer angewiesen oder aus wirtschaftlichen Gründen bedürftig sind. Jede Menge Herzenswünsche wurden bereits erfüllt, was auch bei der Bäckerei Fehrmann für Aufmerksamkeit sorgte. Jeder, der einem Kind oder einer Familie die Möglichkeit geben möchte, einen Herzenswunsch zu bekommen, der kann sich sofort an die Bautzener Wunschkiste wenden und somit zum Paten werden. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.bawuki.de

Zittau vergibt 15.000 Euro an Sportvereine

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Zittau hat in seiner gestrigen (22.03.18) Sitzung die Förderung von durch Sportvereine organisierten sportlichen Veranstaltungen sowie die Grundförderung des Kinder- und Jugendsports beschlossen. Die Grundförderung i.H. von 5.564,00 € soll die Aufwendungen der Sportvereine für die pro Kind und Jugendlichen abzuführenden Mitgliedsbeiträge an den Landessportbund finanziell kompensieren und so die Kinder- und Jugendarbeit unterstützen. Der zweite gestern gefasste Beschluss fördert die über den regionalen Rahmen hinaus gehenden Aktivitäten von Sportvereinen. Da die im Haushalt eingestellte Summe von 15.000 € durch die vorliegenden Anträge restlos ausgeschöpft und sogar überzeichnet war, entschieden sich Sportbeirat und Stadtrat zu einem Verteilungskompromiss. Es erhalten nun die folgenden Antragsteller die benannten Summen für ihre Veranstaltungen:

  • Oberl.Kreissportbund e.V. Zittauer Gebirgslauf am 28. und 29.04.2018: 3.750,00 €
  • HSG Turbine Zittau e.V. Horst-Seifert-Meeting der Leichtathletik: 300,00 €
  • HSG Turbine Zittau e.V. 3 Städtelauf 2018: 600,00 €
  • HSG Turbine Zittau e.V. Boxclub Dreiländereck III. Int. Boxturnier: 1.350,00 €
  • Faustballer Hirschfelde Deutsche Meisterschaften 14./15.04.2018: 3.300,00 €
  • VfB Zittau e.V. Internationales Fußballturnier: 2.400,00 €
  • OSV Zittau, Sitzball NOL-Pokal im Sitzball: 300,00 €
  • O-SEE Sports e.V. O-See Challenge/ XTERRA Europameisterschaften: 3.000,00 €.

Die über die gemeinsame Kooperationsvereinbarung der Stadt Zittau und der Gemeinde Olbersdorf mit dem O-SEE Sports e.V. zur Ausrichtung der O-See Challenge festgesetzte Summe bleibt hiervon unberührt.

Rettungsgasse: Dieses Video ist ein Hit im Netz!

Die Rettungsgasse ist kinderleicht! Das dachte sich auch der Kreisfeuerwehrverband Bautzen. Der Verein, welcher sich vor allem für die Interessen der Feuerwehren in der Region einsetzt, weiß genau, welche Probleme die Kameraden immer wieder auf der Autobahn haben. Auch wenn es Vorschrift ist: Die Rettungsgasse wird selten bis nie richtig gebildet. In einem entsprechenden Video macht der Kreisfeuerwehrverband seit knapp einem Jahr auf das Thema Rettungsgasse aufmerksam.

Kinder erklären, wie es funktioniert

In dem Videofilm erklären Vorschulkinder, warum eine Rettungsgasse so wichtig ist und wie man sie korrekt bildet. Mit Spielzeugautos und Bobbie-Cars wird das Ganze dann auch noch spielerisch gezeigt. Und das Konzept kommt an: Inzwischen wurde der Film schon abertausende Male aufgerufen. Allein auf der Facebook-Seite des Kreisfeuerwehrverbandes Bautzen verzeichnet das Video 680.000 Aurufe und weit über 2.000 Likes. Auch die sächsische Polizei lud das Video auf ihre Facebookseite. Es folgten 800.000 Aufrufe und 4.000 Likes.

Bleibt zu hoffen, dass auch die richtigen Leute das Video sehen und dann auch noch die Ratschläge befolgen. Denn letztendlich ist es wirklich kinderleicht, eine Rettungsgasse zu bilden.

Kreative Umsetzung der Ice-Pool-Challenge

Vereine aus Ostsachsen gehen derzeit bei eisigen Temperaturen baden. Und das mehr oder weniger freiwillig. Grund dafür ist die derzeit im Netz kursierende Ice-Pool-Challenge. Dabei nominiert man sich gegenseitig mit der Aufgabe, in eiskaltem Wasser abzutauchen und dies in einem Beweisvideo auf Facebook zu posten. Dabei wird die Aufgabe von jedem Verein etwas anders interpretiert. Während der Großschönauer Faschingsclub ganz traditioniell mit jeder Menge Qietscheentchen im Swimmingpool baden ging, nutzten die Mitglieder von der TSG Hainewalde die Mandau für eine Erfrischung. Der Suffschuppen aus Spitzkunnersdorf sprang in den O-See und die Feuerwehr aus Spitzkunnersdorf grub ein Loch in den hiesigen Löschteich, um einmal abzutauchen. Die Kameraden der Feuerwehr Großschönau hatte wohl eine der kreativsten Ideen und drehten ein witziges Video, bei dem mit einem Augenzwinkern auch die ein oder anderen Probleme mit angesprochen werden. Welche Rolle dabei die Landfunkstelle und der Tatra spielen, ist im Video zu sehen…

Pulsnitz sucht Sommerferienangebote für Jugendliche

Dass Kinder und vor allem Jugendliche aus Pulsnitz in den Sommerferien kaum Beschäftigung finden, stand im vergangenen Jahr ganz oben auf der Diskussionsliste der in der Pfefferkuchenstadt. Es sei nichts los und es gäbe keine Treffpunkte für den Nachwuchs. Die „Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendarbeit in Pulsnitz“ hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, dies zu ändern. Einerseits werden bestehende Angebote zusammengetragen und andererseits Neue gesucht. Man möchte Schulen, die Stadt, Vereine und auch Firmen, Gewerbetreibende und Privatpersonen ansprechen und mit einbeziehen.

Ziel ist es, die Angebote für 2018 in einer „Sommerferienbroschüre“ zusammenzufassen und diese dann vor Ferienbeginn den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen. Dabei sei wichtig, dass auch kostenneutrale Angebote ermöglicht werden, damit wirklich alle davon profitieren können. Christoph Semper vom Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit e.V. meint, dass Schnupperstunden im Verein, Kreativangebote von Privatpersonen oder „hinter die Kulissen schauen“ im Betrieb durchaus gut ankommen können bei den Kindern und Jugendlichen. Derzeit sammelt man noch immer Angebote und Ideen, die dann in den kommenden Monaten passgenau für das Werbematerial vorbereitet werden sollen. Auf der Website www.ferienangebote-pulsnitz.jimdo.com können die verschiedenen Angebote eingereicht werden. So wird im Sommer 2018 beim Nachwuchs garantiert keine Langeweile aufkommen.

Karl-May-Spiele gehen unter die Musikproduzenten

Normalerweise hört man von Deutschlands kleinsten Karl-May-Spielen mit den jüngsten Darstellern im Winter nicht viel. Sie bereiten die neue Spielzeit vor: Textbücher studieren, Rollen verteilen, Kulissen und Kostüme bauen. Alles im Stillen. Doch zum Weihnachtsfest vor einigen Tagen konnten sich die Fans der Bischofswerdaer Spielgemeinschaft „Gojko Mitic“ über eine ganz besondere Überraschung freuen: Auf ihrer Facebook-Seite postete die Gruppe ein Musikvideo zu einem eigens produziertem Stück. „Manitou“ heißt der Titel, der von dem überwiegend jungen Team ausschließlich selbst produziert wurde. Text, Komposition, Gesang, Produktion, Regie, Kamera, Schnitt – alles wurde in Eigenleistung geschafft.

Auslöser für die Idee war der Techniker Burkhard Schwarz, der sonst bei den Karl-May-Spielen für die Tontechnik verantwortlich ist. Er hat in seiner Freizeit das Lied komponiert, den Gesang mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingesungen und alles produziert – komplett in Eigenregie. Der Text stammt vom langjährigen Darsteller Moritz Lehmann. Er hat sich mit verschiedenen indianischen Sprachen beschäftigt und daraus den Inhalt entwickelt. Als das Lied fertig war, sind alle sehr begeistert gewesen. Daraus ist die Idee zu dem dazugehörigen Video entstanden. Burkhard Schwarz hat Ben Hänchen für die Regie ins Boot geholt. Er habe dann die Bilder zu Text und Musik entworfen. Dabei legte man besonderen Wert darauf, so viele Darsteller und Mitstreiter wie möglich einzubinden, um dem Gemeinschaftsgedanken des Liedes und der Spielgruppe gerecht zu werden.

Gedreht wurde das Musikvideo dann von den Kameraleuten Peter Stürzner und Sylvia Schwarz, die den Film nachher auch geschnitten hat. Einige Aufnahmen wurden auch nach den Vorstellungen der letzten beiden Tagen der Spielzeit gedreht – unter den interessieren Blicken mancher Zuschauer. Seit den Dreharbeiten haben immer wieder interessierte Zuschauer nachgefragt, was denn daraus geworden sei. Dieses Geheimnis konnte nun gelüftet werden.  Und das Ergebnis macht stolz. „Denn Musik und Film sind komplett in unserem Verein entstanden. Damit sind die Karl-May-Spiele Bischofswerda sozusagen unter die Musikproduzenten gegangen – allerdings einmalig“, so Ben Hänchen in einer Pressemitteilung. Es sei für alle Beteiligten eine spannende, lehrreiche und auch anstrengende Erfahrung gewesen. Man sei aber sehr glücklich über das Ergebnis und die Resonanz.

Geklaut: FCO-Busse spurlos verschwunden

Zwei Kleinbusse des FC Oberlausitz-Neugersdorf (FCO) sind am Wochenende gestohlen worden. Das berichtet der Verein auf seiner Facebook-Seite. Die beiden VW T5 im Wert von 50.000 Euro seien spurlos verschwunden. Nun benötigt der Verein Unterstützung von seinen Fans. Damit die Mannschaften an geplanten Turnieren im Dezember und Januar teilnehmen können, müssen private Fahrzeuge genutzt werden. Seine Bereitschaft kann man im Sportbüro unter: 03586 / 789500 bei Frau Berndt melden.

Feuerwehr Sohland präsentiert sich mit eigenem Imagefilm

Die Freiwillige Feuerwehr Sohland an der Spree präsentiert sich ab sofort mit einem eigenen Imagefilm. In einem aufwendig produzierten Video zeigen die Kameraden, was sie in ihrer Freizeit leisten. Neben dem Ortswehrleiter kommen auch Kameraden aus der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr zu Wort. Außerdem lobt Bürgermeister Hagen Israel die Zuverlässigkeit seiner Feuerwehr, die auch im Ort selbst sehr anerkannt sei. Die Feuerwehr Sohland an der Spree hatte sich im Frühjahr 2015 an einer Ausschreibung beteiligt. Auf der Internetseite Blaulicht-Paparazzo.de wurden Feuerwehren dazu aufgerufen, sich für die kostenlose Produktion eines Imagevideos zu bewerben. Unter den zahlreichen Einsendungen waren es die Sohländer Kameraden, die sich schließlich durchsetzen konnten und den Videodreh gewannen. Nach vielen Monaten der Vorbereitung folgten einige Dreh- und Projekttage, ehe der Schnitt des Materials noch einige Zeit in Anspruch nahm. Anlässlich des Feuerwehrfestes am zweiten Septemberwochenende fand dann die Premiere des Imagefilms statt. Jede Menge Besucher verfolgten die Erstvorführung des Videos mit Begeisterung. Die Feuerwehren aus Königswartha und Frankenthal, welche sich ebenfalls für das Videoprojekt beworben hatten, nahmen die Gelegenheit wahr, anstatt des Imagefilms ein professionelles Grupenfoto von ihrer Wehr anfertigen zu lassen. Ob es eine ähnliche Aktion wieder geben wird ist noch offen.