Die Trinkwasserversorgung in Sachsen ist stabil

Sachsens Trinkwasserversorgung bleibt auch trotz der langanhaltenden Trockenheit weiterhin uneingeschränkt gewährleistet. Darüber informierte am Mittwochmorgen das sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Die Talsperren im Freistaat seien noch gut gefüllt und durchaus in der Lage, die Versorgung weiterhin sicher zu stellen. Das sei unter anderem auch möglich, da die Bewirtschaftung bislang sehr vorausschauend erfolgte. Sachsen habe laut Angaben des Ministeriums 23 Trinkwassertalsperren und 40 Brauchwassertalsperren in Betrieb. Ein Problem was trotzdem herrscht: Der Grundwasserspiegel ist gesunken und hat dazu geführt, dass Flüsse und Seen stärker geschont werden müssen. Auf die private Entnahme von Wasser z.B. zum Gießen oder ähnlichem sollte daher verzichtet werden. Entsprechende Verbote der Wasserbehörden sind dringend zu beachten.

Sonntags-Gewitter bringen Regen nach Ostsachsen

Zahlreiche Gewitter sind über den ganzen Sonntag verteilt über Ostsachsen hinweg gezogen. Und vielerorts brachte es den lang ersehnten Regen. Während in einigen Teilen Deutschlands Überflutungen und Blitzschläge für Schäden sorgten, ging das Ganze in Ostsachsen zum Glück glimpflicher aus. Lediglich in der Gemeinde Lohsa bei Hoyerswerda waren einige Feuerwehreinsätze infolge von Starkregen abzuarbeiten. Die Feuerwehr richtete hier eine ortsfeste Führung ein und arbeitete die Einsatzstellen Stück für Stück ab. Dabei galt es Keller, Grundstücke und Straßen von Wasser zu befreien. Aber auch umgestürzte Bäume mussten beseitigt werden. Verletzt wurde dabei niemand. Für die kommenden Tage wird es vorerst eine Gewitterpause geben.

Starkregen und Überflutungen – Ostsachsen von heftigen Unwettern heimgesucht

Heftige Unwetter haben am späten Mittwochnachmittag einige Teile Ostsachsens heimgesucht. Während vielerorts noch die Sonne schien, war zuerst im Bereich Radibor und Großdubrau plötzlich Land unter. Massive Regengüsse sorgen hier für überschwemmte Straßen und Grundstücke. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Kurz darauf bildete sich eine weitere Gewitterzelle, die vom Oberland aus auf die Gemeinden Doberschau-Gaußig und Göda einwirkten. Auch hier strömten Wassermassendurch die Orte und sorgten für schwere Überschwemmungen. Schlimm getroffe hat es auch die Bautzener Seidau, sowie Salzenforst und Oberuhna. Auch hier standen jede Menge Straßen und Häuser unter Wasser. Die Feuerwehren und das THW sind derzeit noch immer im Einsatz.

Achtung: Extreme Hitze in Ostsachsen erwartet

Die Wetterdienste warnen für den heutigen Dienstag vor extremer Hitzebelastung. Demnach erwarte man in Ostsachsen Temperaturen von über 30 Grad. Und das, wo die durchschnittliche Höchsttemperatur im Mai eigentlich bei etwa 19 Grad liegt. Spürbar macht sich das Wetter vor allem beim Kreislauf älterer Menschen und Kinder. Viele Schulen haben deshalb reagiert und für heute verkürzten Unterricht angeordnet. Gefährlich wird es hingegen in den ostsächsischen Wäldern. Hier herrscht verbreitet die höchste Waldbrandgefahrenstufe 5. Vom Betreten der Wälder nördlich der Autobahn 4 wird abgeraten. Offenes Feuer und Rauchen ist in Wäldern generell verboten.

Am Nachmittag können dann auch über Ostsachsen einzelne Hitzegewitter hinwegziehen und mit Blitz und Donner für etwas Abkphlung sorgen. Und auch der damit verbundene Regen ist nach der langen Trockenperiode dringend nötig. Ob die Gewitter auch wie für andere Teile deutschlands unwetterartig ausfallen ist noch unklar. Es kann jedoch nicht schaden, sich auf mögliche Unwetter mit Starkregen vorzubereiten.

Ostsächsische Sturmjäger starten in die Saison

Endlich ist der Frühling auch in Ostsachsen angekommen. Am Mittwoch zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, sodass die Temperaturen sogar die 20-Grad-Marke knackten. Doch schon am Mittwochabend sorgten die ersten Frühlingsgewitter für ein wenig Abkühlung. Aus Südwesten waren Blitz und Donner zu vernehmen, bis schließlich auch starker Regen einsetzte. Doch was dem einen oder anderen zusammenzucken lässt, ist für sogenannte Sturmjäger purer Nervenkitzel. Diese begingen am Mittwoch ihren Saisonauftakt und rasten den Gewitterzellen hinterher, um sie zu fotografieren. Zwei von ihnen sind auch Enrico Tomschke und Sören Bunk. Die beiden waren in der Nähe von Pulsnitz unterwegs, um das Wetterphänomen zu beobachten.

Mit ihren Kameras positionierten sich die zwei Stormchaser zuerst auf dem Eichberg in Lichtenberg. Gespannt warteten die beiden auf die immer wieder am Horizont zuckenden Blitze. Ständig das Radar im Blick war aber schnell klar, dass dieser erste Ausflug der Saison weniger erfolgreich enden würde.

Und tatsächlich wurde das Gewitter immer schwächer. Lediglich im Süden von Brandenburg und in Richtung Tschechien konnten die zwei Sturmjäger einige Blitze beobachten und mit ihren Kameras festhalten. Immer wieder fielen die Blicke auf die Displays der Smartphones, um die aktuellen Radarbilder zu überprüfen.

Zum Saisonauftakt in diesem Jahr wollten die zwei Sturmjäger die Hoffnung auf gute Bilder vorerst nicht aufgeben. Denn auch wenn vom Fotostandpunkt aus nicht viel zu sehen war – eine kleine Chance auf gute Gewitterbilder bestand noch immer. Die zwei setzten sich kurzerhand ins Auto und fuhren in Richtung Neustadt, wo laut Radar ein Ausläufer vorbeiziehen sollte. Und tatsächlich: zu später Stunde konnten die Stormchaser doch noch ihre Fotos schießen und hautnah ein wahres Naturschauspiel mitverfolgen.

Trotz aller Gefahren – die Sturmjäger freuen sich schon auf die Gewitter in den kommenden Monaten. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Schäden hierbei in Grenzen halten werden.

Achtung, Eisregen kann Verkehr am Dienstag lahmlegen

Schon am heutigen Sonntag konnte man in Ostsachsen feststellen, dass es mit den eisigen Temperaturen im zweistelligen Minusbereich vorbei ist. Es waren sogar ein paar kleine Plusgrade drin, als die Sonne am Nachmittag ihr Bestes gab. Doch der Wetterumschwung bringt auch negative Seiten mit sich. Während am Montag noch nicht so viel davon zu spüren sein wird, so kann es am Dienstag im morgendlichen Berufsverkehr Behinderungen geben. Denn am Montagmorgen kann in Ostsachsen Schneeregen und Regen einsetzen, welcher dann auf dem noch tiefgefrorenen Boden blitzartig gefrieren kann. Man spricht hier von sogenanntem Eisregen oder umgangssprachlich Blitzeis. Autofahrer sollten also in jedem Fall mit größter Vorsicht unterwegs sein und mehr Zeit einplanen. Auf dieser Wettermodellkarte kann man den berechneten Verlauf des Eisregens verfolgen und sich auf die Situation vorbereiten.

Acht Personen im Eis eingebrochen

Eigentlich sollte jeder wissen, dass zugefrorene Seen und Teiche nicht betreten werden sollten. So verlockend sie auch sein mögen – inoffizielle Schlittschuhpisten können lebensgefährlich sein. Der heutige Sonntag zeigte deutlich, warum vielerorts das Betreten von Eisflächen verboten ist. Am Schlossteich in Moritzburg nutzten viele Familien das schöne und eiskalte Wetter, um Schlittschuh zu laufen. Doch das Eis konnte dem Gewicht nicht stand halten und gab nach. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, brachen insgesamt acht Menschen ein. Selbst die Feuerwehr und der Rettungsdienst mussten anrücken. Zwei Menschen habe man dann in Krankenhaus bringen müssen. Dabei gibt es vielerorts ausgewiesene und vor allem auch geprüfte Eisflächen, die Schlittschuhläufern zur Verfügung stehen. Eine davon findet man zum Beispiel in Steina bei Pulsnitz. Dort kann man in den kommenden Tagen ausgelassen über das Eis flitzen. Und das völlig sicher, ohne dem Risiko, mit dem Eis einzubrechen.

Bis zu -20 Grad! Kommt der Winter doch noch?

Der Winter scheint Ostsachsen demnächst wohl doch noch einen Besuch abzustatten. Zumindest lassen die Wettermodelle darauf schließen. Schon ab Mitte kommender Woche ist dann Dauerfrost möglich. Im weiteren Verlauf könnten dann Ende Februar sogar Temperaturen im zweistelligen Minusbereich herrschen. Bis dahin ist es zwar noch eine Weile hin, die Wettermodelle sind sich jedoch einig. Die eiskalte Luft aus Skandinavien kommt allmählich zu uns. Allerdings dürfte es bei der Kälte bleiben. Größere Mengen an Schnee sind nicht zu erwarten.

Dicke Luft über Sachsen

In Sachsen herrscht derzeit dicke Luft. In Verbindung mit Emissionen aus Straßenverkehr, Heizung und Industrie treibt es gerade die Feinstaubkonzentrationen im Freistaat in die Höhe. Wie das Landesumweltamt Sachsen (LfULG) jetzt mitteilte, sei der Tagesgrenzwert für Feinstaub PM10 am Donnerstag an 19 von 21 automatischen Feinstaubmessstationen überschritten worden. Der höchste Wert wurde dabei in Görlitz mit 96 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen. Der EU-weite Tagesgrenzwert für Feinstaub liegt eigentlich mit 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft fast bei der Hälfte. Er darf an maximal 35 Tagen pro Kalenderjahr überschritten werden.

Aus einem Mix von Luftschadstoffen, die nach Sachsen transportiert werden (sogenannter Ferneintrag) und dem lokalen Ausstoß von Luftschadstoffen hat sich die Episode der hohen Luftbelastung ab Dienstag beginnend in Ostsachsen kontinuierlich über ganz Sachsen ausgebreitet. Erschwert wird die Situation noch dadurch, dass so gut wie kein Luftaustausch stattfindet. Da die kalte, windarme Wetterlage anhält, ist auch in den nächsten Tagen keine grundlegende Verbesserung der Luftqualität zu erwarten. Vielerorts müsse weiterhin mit hohen Feinstaubkonzentrationen gerechnet werden, so das Landesumweltamt Sachsen.

Sturm Friederike richtet große Schäden an

Das Sturmtief Friederike ist am gestrigen Donnerstag über Ostsachsen hinweg gefegt. Gegen 16 Uhr begannen die Sturmböen, um 18 Uhr hatte der Orkan vielerorts seine volle Stärke erreicht. Vor allem Bäume kippten um und Hausdächer wurden abgedeckt. Die Feuerwehren rückten zu hunderten Einsätzen aus. Viele bildeten sogenannte Landfunkstellen, um die ausgelasteten Rettungsleitstellen zu unterstützen und ihre Einsätze selbst zu koordinieren. Noch immer sind viele Bahnstrecken und Straßen gesperrt. Und auch jetzt ist die Feuerwehr immernoch dabei, Sturmschäden zu beseitigen. Es wird dringend davon abgeraten, Wälder zu betreten. Es besteht weiterhin die Gefahr, dass Bäume umkippen oder Äste herabstürzen.