Bäckerei eröffnet neue Pizzeria in Löbau

Über einen Bäcker, bei dem es auch Pizza gibt, können sich ab sofort die Bürger der Stadt Löbau und ihre Gäste freuen. In der hiesigen Breitscheidstraße hat am 12. Juli eine neue Filiale der Bäckerei Schwerdtner eröffnet. Direkt an der Backstube des Unternehmens gibt es jetzt eine große Auswahl an Backwaren, Kuchen, Torten und eben auch Pizza. Auch Burger hat die Bäckerei laut eigenen Angaben im Angebot.

Die Bäckerei Schwerdtner ist ein familiengeführtes Traditionsunternehmen, welches in der Region seit mehr als 80 Jahren Backwaren produziert und vertreibt.

Bündnis aus Mittelstand und Politik will Metropolregion

Der Politische Beirat beim BVMW der Wirtschaftsregion Dresden hat sich neu konstituiert und verfolgt das Ziel aus der Region zwischen Riesa und Zittau eine spezielle Art einer Metropolregion zu entwickeln, die durchaus auch länderübergreifend eine neue Qualität der Vernetzung in einem gemeinsamen Lebensraum erzeugen soll.

Der Beirat lässt sich dabei von folgendem leiten:
Die Zukunft ist urban und ländlich zugleich. Der Mittelstand eine übergreifende Kraftquelle.
Heimat hat etwas mit der Mentalität und den funktionierenden Beziehungen zu tun; es geht um Zusammenhalt; weil Digitalisierung die Unternehmen menschlicher macht.

„Damit es gelingt, die vorhandenen Potentiale der Metropole Dresden einerseits und die der ländlichen Räume andererseits zusammen zu bringen und dann neue Chancen bei der Strukturentwicklung zu eröffnen, müssen alle noch mehr über den eigenen Tellerrand denken“, sieht BVMW- Senior Berater Wilfried Rosenberg die Rolle des Poltischen Beirates, der sich aus Bundes-, Landes-, Kommunalpolitikern und Unternehmern zusammensetzt.

Für Ende Juni 2018 wird es dazu eine nächste Beratung geben, nachdem sich schon am
05. Juni 2018 der 18. MiTag – der Mittelstandstag auf dem Bischofswerdaer Butterberg mit dem Thema beschäftigt hat.

„Es ist oft unsinnig, Dresden und Görlitz zu vergleichen, besser wäre es die Alleinstellungsmerkmale von beiden in den Dienst einer gemeinsamen Wirtschafts- und Wachstumsregion zu stellen; die Digitalisierung gibt uns dazu wichtige Instrumente in die Hände“, erläutert Rosenberg die Methode.

Die Mitglieder des Politischen Beirates des BVMW in der Wirtschaftsregion Dresden sind hier zu finden.

Der Mittelstand: Bautzen braucht eine Stadthalle

Als Hauptstadt der Oberlausitz braucht Bautzen eine moderne Stadthalle! In der Diskussion um die Krone, werden aber leider viel zu oft nicht die richtigen Antworten gegeben. Meist geht es nur um die Frage, ob die Stadt die Krone kaufen soll.

Wenn SPD Stadträte meinen, der Kaufpreis sei zu hoch für den schlechten Zustand und das Prinzip „Gewinne werden privatisiert – Verluste übernimmt der Steuerzahler“ aufgeführt, dann zeigt das von wenig ökonomischen Sachverstand, wie Preise sich am Markt bilden.

Weil wir jetzt erst bei der Leitbild- und Stadtmarketing-Diskussion den Anfang gemacht haben, werden nun „verkürzte“ Antworten gegeben. Wer will Bautzen sein? Worin drückt sich der Stolz der Bautzener aus?

Ja, Bautzen braucht eine Stadthalle, aber nicht nur vorstellbar am Standort der alten Krone. Finden wir einen passenden Standort und überlegen gleichzeitig, wie wichtig uns der Standort für die Entwicklung der Stadt ist. Wenn der uns sehr wichtig ist, dann hat das natürlich seinen Preis.

Ein ordentliches Stadtentwicklungskonzept mit entsprechenden Gestaltungssatzungen für Teilgebiete würden auch für Investoren Grenzen aufzeigen. Denken wir uns „größer“ für die Zukunft, damit wir das heute besser gestalten können.

https://www.bvmw.de/wirtschaftsregion-dresden/news/1798/bautzen-braucht-eine-stadthalle/

Beratungen für Handwerker in Bischofswerda

Die Stadtverwaltung Bischofswerda und die Handwerkskammer Dresden (HWK) bieten seit April 2016 Handwerksunternehmen der Stadtregion ein kostenloses Beratungsangebot an. Acht Mal im Jahr (jeweils am ersten Dienstag des Monats, jeweils von 9.30 bis 11.30 Uhr) werden auch 2018 der betriebswirtschaftliche Berater der HWK, Dirk Pannenborg, und der Wirtschaftsförderer der Stadtverwaltung, Matthias Hoyer, im Rathaus oder direkt vor Ort den Unternehmern für Fragen jeder Art zur Verfügung stehen. Insgesamt 13 Handwerker werden derzeit aktiv betreut. In den meisten Fällen verbunden mit langfristigen Aufgabenstellungen, die in mehreren Arbeitsschritten zur Lösung der individuellen Herausforderungen führen sollen. „Fachkräftesuche oder Firmennachfolge sind die beherrschenden Themen unserer Treffen. Viele Handwerker, die nach der Wende den Sprung in die Selbständigkeit gewagt hatten, stehen jetzt am Ende ihres Berufslebens. Man kann nie zeitig genug anfangen, einen geeigneten Nachfolger für die Weiterführung des Handwerkbetriebes zu finden. Gerade hier ergibt sich eine langwierige Prozesskette die wir als Stadtverwaltung gemeinsam mit der HWK aktiv begleiten“, berichtet Matthias Hoyer über die wichtigsten Schwerpunkte der Beratungen.

Auch bei der Suche nach neuen Standorten ist Handwerkern im vergangenen Jahr erfolgreich geholfen worden, so zum Beispiel der damals in Frankenthal beheimateten Firma EDS-Systembau. Von deren Standortsuche hatte Matthias Hoyer bei den monatlichen Handwerkerberatungen erfahren und schnell und unkompliziert den Kontakt zum Max-Aicher-Gewerbepark hergestellt.

Zur besseren Koordinierung und zielgerichteten Vorbereitung der Beratungstermine mit der HWK wird um eine Voranmeldung (möglichst mit kurzer Beschreibung des Themenfeldes der gewünschten Beratung) unter Tel. 03594/786215, Fax 03594/786219 oder Mail matthias.hoyer@bischofswerda.de gebeten.

Termine der Beratungen (jeweils 9.30 bis 11.30 Uhr) für 2018:

  1. Februar, 6. März, 3. April, 8. Mai, 5. Juni, 4. September, 6. November, 4. Dezember

BVMW Oberlausitz fordert zügigen Bau der Spreebrücke

Die Geschäftsstelle des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft e.V. Oberlausitz in  Bautzen fordert den Bau der Spreebrücke zügig anzugehen.

Der Mittelstandsverband unterstützt dabei Jan Kubasch, Chef des Innenstadtvereins und Geschäftsinhaber und gibt ihm Recht: „Die geplante neue Spreebrücke ist eine weitere Attraktion für Bautzen, für die gesamte Oberlausitz“.

Der BVMW fordert weiter: Eine Diskussion an der sich viele Bautzener beteiligen, wenn es um die Frage geht, wo Bautzen in 20 Jahren stehen will, was Bautzen überhaupt sein will. Es kann sein, dass die Skeptiker die Oberhand behalten, auch dann wissen wir mehr über den Zustand von Bautzen.

Ein lebendiger Dialog aus diesen und jenen Positionen hat Bautzen in seiner vielfältigen Geschichte immer vorangebracht. Das müssen die Bautzener aushalten.

„Als BVMW-Oberlausitz wird unsere Interessengruppe „Pro Bautzen“ auch mit Kommunalforen, die mit Oberbürgermeister Ahrens verabredet sind, ihren Beitrag leisten“, erklärt BVMW-Kreisverbandschef Sirko Rosenberg zu der von der Sächsischen Zeitung angekurbelten Diskussion.

Doch kein Homann-Umzug nach Leppersdorf?

Kommt der Feinkosthersteller Homann nun doch nicht nach Leppersdorf? Medienberichten zufolge wolle die Firma nach einem Wechsel im Führungspersonal ihre Umzugspläne vom niedersächsischen Dissen in die sächsische Gemeinde Wachau nochmal überdenken. Im Juni war eigentlich bereits entschieden worden, dass Homann zum Milchwerk nach Leppersdorf ziehen soll. Das vermeldete damals der Müllermilch-Konzern, zu dem auch Homann gehört. Rund 500 Millionen Euro habe man für den Umzug eingeplant. Erst vor kurzem hatte der Freistaat Sachsen auch Fördermittel in Höhe von mehr als elf Millionen Euro gewährt. Die gibt es aber nur, wenn Homann tatsächlich nach Leppersdorf zieht, heißt es. Was nun aus dem Umzug wird, bleibt abzuwarten.

Kunstministerin übergibt Millionensumme an Görlitz

Am 4. Januar hat Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange einen Förderbescheid im Rahmen des Programms „Brücken in die Zukunft“ in Höhe von rund 1,03 Millionen Euro an den Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege für die bauliche Einrichtung eines Zentrums für Jugend- und Soziokultur überreicht. Das Geld fließt in den insgesamt rund drei Millionen Euro teuren Umbau eines einstigen Industriegebäudes der Waggonbauwerke zum Kulturzentrum mit Veranstaltungsraum, Workshop-, Seminar- und Büroräumen. Staatsministerin Dr. Stange erklärt: „Mit dieser Einrichtung wird Görlitz ein Zentrum bekommen, welches am gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der Stadt arbeiten wird. Diese Begegnungsstätte für Jugendliche und kulturell interessierte Bürger jeden Alters wird nicht nur künstlerische Betätigungen und Begegnungen ermöglichen, sondern auch wichtige kulturelle Bildung leisten. In solch einem kommunalen Haus haben alle Interessenten die Möglichkeit mitzumachen, weil es keine Eintrittsschranken geben wird. Die Angebote gelten grenzüberschreitend für alle Interessierten aus Görlitz, Zgorzelec und der Umgebung.“

Der Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege betont: „Der Bau des Zentrums für Jugend- und Soziokultur WERK I ist ein zukunftsweisendes und einmaliges Projekt für die Entfaltung neuer kultureller, pädagogischer sowie gesellschaftlicher Perspektiven, insbesondere für unsere jüngere Generation. Durch das Soziokulturelle Zentrum wird ein neuer Ort der Kreativität, des Dialoges und der Begegnung aller Altersgruppen in einer ehemaligen Industriebrache inmitten unserer Stadt geschaffen. Die Herangehensweise, die zukünftigen Betreiber bereits in der Planungsphase inhaltlich und konzeptionell zu involvieren, ist innovativ und sichert die Akzeptanz und Funktionalität des Zentrums.“

Das Jugend- und Soziokulturelle Zentrum soll in der ehemaligen Furnierhalle auf dem Werk I Gelände untergebracht werden, einer um 1904 errichteten Industriehalle welche damalig als Lackierwerkstatt genutzt wurde. Seit Anfang der 90-er Jahre steht das Gebäude leer, entsprechend ruinös ist dessen Zustand. Die Sanierungsmaßnahme sieht vor, zunächst das einsturzgefährdete Dach sowie Einbauten abzubrechen. Anschließend werden die Stahlstützen gestrahlt, erhalten einen Korrosionsschutz und anschließend noch eine Brandschutzbeschichtung. Neben der Errichtung eines  neuen Daches, welches die Anforderungen an den Brand-, Wärme- und Schallschutz erfüllt, wird auch der gesamte, teils belastete Fußboden abgebrochen und eine neue durchgehende Bodenplatte gegossen. Ziel ist es auch den Industriecharakter soweit wie möglich zu erhalten. Beispielsweise erhalten Wände und Fenster nur eine minimale, substanzerhaltene Sanierung. Wo es geht, werden Einbauteile in der Werkhalle geborgen oder gesichert und im neuen Jugendzentrum platziert, beispielsweise der alte Hallenkran. Durch die Haus-in-Haus-Lösung werden letztendlich neue Räumlichkeiten im Inneren der Furnierhalle durch moderne Baustoffe und Bauweisen geschaffen. Das Herzstück bildet der Veranstaltungssaal für ca. 300 Personen, daneben entstehen Werkstätten, ein Jugendclub, Bandprobenraum, Büros, eine Workshopküche und Sanitäranlagen.

Das Programm „Brücken in die Zukunft“ wurde vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt und dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Die sächsischen Kommunen hatten im Vorfeld des Förderverfahrens Maßnahmenpläne erstellt, die durch die Staatsregierung bestätigt wurden. „Brücken in die Zukunft“ ist das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit 1990. Es ist mit insgesamt 800 Millionen Euro dotiert. Etwa 156 Millionen Euro davon stammen aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes des Bundes, jeweils 322 Millionen Euro vom Freistaat und von der kommunalen Seite. Bei einem Fördersatz von 75 Prozent werden insgesamt Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro ermöglicht.

Der Umbau der einstigen Werkanlagen zum Zentrum für Jugend- und Soziokultur wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. [Quelle: Stadtverwaltung Görlitz]

Firmen in Ostsachsen werben um Heimkehrer

Bereits zum vierten Mal fand am 27. Dezember im Landratsamt in Bautzen die sogenannte Rückkehrerbörse „Wiederda“ statt. Dabei wurde ausgiebig über Jobangebote und Lebensmöglichkeiten in der Oberlausitz informiert. Mehr als 70 Unternehmen präsentierten über 280 freie Stellen. Gut 500 Besucher nutzen die Möglichkeit, diese Messe zu besuchen.

Gerade der Termin nach Weihnachten sei besonders gut geeignet für diejenigen, die die Feiertage zu Hause bei ihren Familien in Ostsachsen verbringen und nach Arbeitsmöglichkeiten in der Heimat Ausschau halten. Dass die Messe zwischen Weihnachten und Neujahr so beliebt ist war aber nicht immer so. Vor vier Jahren begann alles mit gerade einmal zwölf Ausstellern. Dieses Mal waren es schon mehr als 70 Firmen, welche die Möglichkeit nutzten, auf diesem Weg neue Mitarbeiter zu finden.

Wie viele Menschen tatsächlich aus den alten Bundesländern zurück in den Landkreis Bautzen kommen und hier wieder heimisch werden, lässt sich nicht so leicht sagen. Die Messe Wiederda zeigt aber, dass das Interesse daran groß ist.

Ostsachen.TV wünscht euch Frohe Weihnachten und ein gesegnetes 2018

Es wird Zeit Dankeschön zu sagen.

All den Unterstützern und vor allem euch Fans.

Im Namen des gesamten Teams wünschen wir euch Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

Mit den besten Grüßen

David Vandeven

Warmes Essen für Obdachlose muss gekürzt werden wegen einer

WEGEN NEUER EU-RICHTLINIE MÜSSEN OBDACHLOSE AUF WARME MAHLZEITEN VERZICHTEN

Die Wuppertaler Tafel muss die Ausgabe von warmem Essen an Obdachlose und bedürftige Kinder nun radikal kürzen, sonst gelten sie für die EU als Gewerbebetrieb! Brauchen wir denn wirklich für alles irgendwelche Richtlinien?