Oberlausitzer Unternehmer vernetzen sich mit Österreichern

Auf der Grazer Herbstmesse haben sich in der vergangenen Woche erstmals mehr als 50 Unternehmen aus Sachsen gemeinsam mit 13 Partnern aus der österreichischen Steiermark präsentiert. Dabei handelt es sich um eine Kooperation, die auf das Engagement von David Vandeven von der Werbegemeinschaft Oberlausitz zurückzuführen ist, welcher gemeinsam mit Manfred Pachler aus Tieschen zu dieser Initiative anregte. In den kommenden Jahren möchte man weiter gemeinsam bei Messen auftreten und als Kultur- und Genussbotschafter beider Regionen weitere Brücken der Zusammenarbeit schaffen.

Einigung bei Bombardier – Minister begrüßt Entscheidung

Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat der Bombardier Transportation GmbH haben jetzt eine Gesamtvereinbarung zur Transformation der deutschen Standorte vereinbart. Dazu zählen neben einer Spezialisierung der Standorte auch die Sicherung der Arbeitsplätze – so soll auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2019 verzichtet werden. Dazu Martin Dulig, Wirtschaftsminister im Freistaat Sachsen: „Ich begrüße die Einigung von Gesamtbetriebsrat und Geschäftsführung von Bombardier, welche in einer für den Gesamtkonzern schweren Zeit gefallen ist. Der geschlossene Interessenausgleich zeugt von Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten. Die Vereinbarung, bis 2019 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten, ist ein positives Signal für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sachsen. Die damit verbundene Spezialisierung der Bombardier-Standorte ist gut für die sächsischen Werke in Bautzen und Görlitz.“ Dulig weiter: „Bombardier steht weiterhin in der Pflicht, seiner sozialen Verantwortung nachzukommen – denn nicht die Mitarbeiter haben die schwierige Situation des Unternehmens zu verantworten. Aber auch wir müssen alles daran setzen, damit der Bahnstandort Sachsen weiter gestärkt und gesichert wird. Dies ist durch eine bessere Auftragslage möglich, durch eine weitere Stärkung des SPNV und durch höhere Investitionen. Ich sehe dabei auch die Deutsche Bahn in der Verantwortung, bei Bestellung von neuer Bahntechnik, auf Produkte der einheimischen Standorte zu setzen.“

Jugend voran bei der Wohnungswirtschaft in Bischofswerda

„Jugend voran“ heißt es bei der Wohnungswirtschaft und Bau GmbH in Bischofswerda. Linda Kurzweil, eine der jüngsten Ausbilderinnen in Sachsen, bildet in der städtischen Wohnungswirtschaft und Bau GmbH (WuB) seit Monatsbeginn die angehende Immobilienkauffrau Pauline Stöbling aus. „Nachdem die Auswahl aus mehr als 15 Bewerbern getroffen wurde und die Modalitäten des Ausbildungsvertrages mit Zustimmung der IHK Sachsen erledigt sind, freuen wir uns, in diesem Jahr wieder eine Nachwuchskraft ausbilden zu können. Pauline Stöbling absolviert in unserem Unternehmen eine dreijährige Ausbildung“, erklärt WuB-Geschäftsführer Andreas Wendler. Der schulische Teil wird am Beruflichen Schulzentrum für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ in Freiberg unterrichtet.

Die Verwaltung von Immobilien ist eine vielfältige berufliche Herausforderung und bedarf einer soliden Ausbildung. „Linda Kurzweil hat vor zwei Jahren ihre Ausbildung bei uns mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen und ist, nach kürzlich bestandener IHK-Prüfung, nun selbst Ausbilderin in der WuB.“ Eine Festanstellung nach entsprechend gutem Lehrabschluss könnte auch für Pauline Stöbling möglich sein. Das gesamte Team der Wohnungswirtschaft freut sich, beiden jungen Frauen diese Chance im Unternehmen bieten zu können.

Insolvenz: Lausitzer Druckhaus stellt den Betrieb ein

Das Lausitzer Druckhaus in Bautzen hat heute seinen Betrieb eingestellt. Medienberichten zufolge war erst vor kurzem das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Nun steht den etwa 50 Mitarbeitern die Kündigung bevor. Grund für das Aus sei möglicherweise der Umsatzrückgang im Bereich Offsetdruck. Man möchte im Digitaldruck aber weiter aktiv bleiben, heißt es.