Dicke Luft über Sachsen

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In Sachsen herrscht derzeit dicke Luft. In Verbindung mit Emissionen aus Straßenverkehr, Heizung und Industrie treibt es gerade die Feinstaubkonzentrationen im Freistaat in die Höhe. Wie das Landesumweltamt Sachsen (LfULG) jetzt mitteilte, sei der Tagesgrenzwert für Feinstaub PM10 am Donnerstag an 19 von 21 automatischen Feinstaubmessstationen überschritten worden. Der höchste Wert wurde dabei in Görlitz mit 96 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen. Der EU-weite Tagesgrenzwert für Feinstaub liegt eigentlich mit 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft fast bei der Hälfte. Er darf an maximal 35 Tagen pro Kalenderjahr überschritten werden.

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Aus einem Mix von Luftschadstoffen, die nach Sachsen transportiert werden (sogenannter Ferneintrag) und dem lokalen Ausstoß von Luftschadstoffen hat sich die Episode der hohen Luftbelastung ab Dienstag beginnend in Ostsachsen kontinuierlich über ganz Sachsen ausgebreitet. Erschwert wird die Situation noch dadurch, dass so gut wie kein Luftaustausch stattfindet. Da die kalte, windarme Wetterlage anhält, ist auch in den nächsten Tagen keine grundlegende Verbesserung der Luftqualität zu erwarten. Vielerorts müsse weiterhin mit hohen Feinstaubkonzentrationen gerechnet werden, so das Landesumweltamt Sachsen.