Einigung bei Bombardier – Minister begrüßt Entscheidung

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Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat der Bombardier Transportation GmbH haben jetzt eine Gesamtvereinbarung zur Transformation der deutschen Standorte vereinbart. Dazu zählen neben einer Spezialisierung der Standorte auch die Sicherung der Arbeitsplätze – so soll auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2019 verzichtet werden. Dazu Martin Dulig, Wirtschaftsminister im Freistaat Sachsen: „Ich begrüße die Einigung von Gesamtbetriebsrat und Geschäftsführung von Bombardier, welche in einer für den Gesamtkonzern schweren Zeit gefallen ist. Der geschlossene Interessenausgleich zeugt von Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten. Die Vereinbarung, bis 2019 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten, ist ein positives Signal für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sachsen. Die damit verbundene Spezialisierung der Bombardier-Standorte ist gut für die sächsischen Werke in Bautzen und Görlitz.“ Dulig weiter: „Bombardier steht weiterhin in der Pflicht, seiner sozialen Verantwortung nachzukommen – denn nicht die Mitarbeiter haben die schwierige Situation des Unternehmens zu verantworten. Aber auch wir müssen alles daran setzen, damit der Bahnstandort Sachsen weiter gestärkt und gesichert wird. Dies ist durch eine bessere Auftragslage möglich, durch eine weitere Stärkung des SPNV und durch höhere Investitionen. Ich sehe dabei auch die Deutsche Bahn in der Verantwortung, bei Bestellung von neuer Bahntechnik, auf Produkte der einheimischen Standorte zu setzen.“

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