FRIEDERIKE: Ticker zum Sturm am Donnerstag in Ostsachsen

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Am Donnerstag werden auch in Ostsachsen die Folgen vom Sturmtief FRIEDERIKE zu spüren sein. Mancherorts mehr, in einigen Regionen sicher aber auch weniger. Auf dieser Seite möchten wir euch über den aktuellen Verlauf informieren und up-to-date halten.

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+++ UPDATE vom 18.01.2018 um 15:00 Uhr +++

Langsam nähert sich der Sturm aus Richtung Nordwest. Gegen 16 Uhr wird das Sturmfeld auf den Landkreis Bautzen treffen und dann in Richtung Görlitz weiter ziehen. Bis 20/21 Uhr ist dann mit schweren Sturmböen zu rechnen. Erste Feuerwehreinsätze wegen umgestürzter Bäume sind bereits ausgelöst worden. Und das, obwohl derzeit gerade einmal ca. 60km/h gemessen wurden.

+++ UPDATE vom 18.02.2018 um 08:00 Uhr +++

Die neuen Wettermodelle zeigen, dass sich die Lage um Sturmtief FRIEDERIKE leider doch noch verschärft. Das Sturmtief nimmt ordentlich Fahrt auf und wird Ostsachsen scheinbar ein wenig härter treffen, als zunächst erwartet. Den neuen Berechnungen zufolge muss man in den gesamten Landkreisen Bautzen und Görlitz mit Sturmschäden rechnen. 100 bis 120 km/h können vor allem in den Gebieten südlich der A4 auftreten. Doch auch die Region um Pulsnitz, Kamenz und Bernsdorf/OL müssen sich auf den schweren Sturm einstellen. Der Deutsche Wetterdienst hat für gesamt Ostsachsen eine Unwetterwarnung herausgegeben. Auch die Warn-Apps NINA und KatWarn haben bereits ausgelöst. Auf folgender Seite gibt es Verhaltenstipps: Richtiges Verhalten bei Unwetter

+++ Update vom 17.01.2018 um 20:00 Uhr +++

Ganz sicher sind sich die Wettermodelle noch nicht. Tagsüber ging man wieder davon aus, dass der Sturm etwas schwächer und ein Stück südlicher über Sachsen zieht. Am Abend zeigen die Berechnungen des Europäischen Wettermodells jedoch eine zentrale Zugbahn über die beiden Landkreise Bautzen und Görlitz. Demnach gebe es zwei Schwerpunkte. Um ca. 19 Uhr könnte ein Streifen von Pulsnitz über Panschwitz-Kuckau bis nach Königswartha und die Heide-Teich-Landschaft Windgeschwindigkeiten von 100 bis sogar 120 km/h mit sich bringen. Ein zweiter Schwerpunkt würde laut dem Modell von 22 bis 23 Uhr von Bischofswerda über Bautzen und Schirgiswalde-Kirschau bis nach Löbau, Ebersbach-Neugersdorf und Großschönau, sowie den Bereich um Görlitz liegen. Das britische Wettermodell sieht den Schwerpunkt generell über ganz Ostsachsen. Beide Landkreise könnten demnach auf der gesamten Fläche betroffen sein. Man sieht, es bleibt abzuwarten, was die Berechnungen morgen früh sagen. Fest steht: Solch eine Lage kann man nie 100-prozentig vorhersagen. Es kann genauso passieren, dass es Regionen gibt, die sogar vom Sturm nahezu verschont werden. Dennoch sollte sich jeder vorbereiten:

Gegenstände im Freien sichern, das Auto möglichst sicher abstellen, Bäume und Wälder meiden(!!!), auf herabfallende Dachziegel und Gegenstände achten, das Handy laden, sich auf mögliche Strom- und Telefonausfälle vorbereiten, mit Verkehrseinschränkungen rechnen.