Führungsfehler (14) – So treiben Chefs mit System Ihre Mitarbeiter in den todsicheren Burnout!

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Burnout Chefs bringen auf keinem Fall Abwechslung an den Arbeitsplatz!

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Eingespielte Prozesse und Routineaufgaben sind Grundvoraussetzungen für eine gesicherte Produktivität. Dadurch werden Fehler minimiert, die Qualität gesteigert, die Kosten reduziert und natürlich die Effizienz erhöht. Was läuft das läuft, das hat schon meine Oma gesagt. Warum also jemanden von einer Aufgabe abziehen, wenn das Abteilungsergebnis oder gar das unternehmerische Ergebnis auf Produktivität und Effizienz ausgerichtet ist? Sie als Burnout-Chef werden doch dafür bezahlt, um positive Resultate zu erwirtschaften. Lassen Sie daher so lange wie möglich Mitarbeiter in bestehenden Aufgaben und Positionen. Sie haben eine lange Einarbeitungszeit in diese Mitarbeiter investiert, haben diese natürlich durch noch erfahrenere Mitarbeiter ausführen lassen, um schließlich nun den Erfolg ernten zu können. Lassen Sie sich nun also nicht die Butter vom Brot nehmen. Und um Langweile ihrer Mitarbeiter müssen Sie sich keine Gedanken machen. Sie wissen ja, das menschliche Gehirn ist in der Regel faul. Das Gehirn sucht sich immer den effizientesten Weg und greift auch auf eingespielte Erfahrungsrituale im menschlichen Körper zurück. Somit sind die eingespielten Erfahrungsrituale des Gehirns und die monotone Arbeit in Unternehmen die beste Kombination für Erholung und Schlaf am Arbeitsplatz. Was können Sie Ihren Mitarbeitern denn besseres bieten als einen ruhigen, entspannten Job, bei dem diese nicht viel denken müssen? So müssen sich Ihre Mitarbeiter nicht um Eigenmotivation, Selbstverwirklichung, Weiterentwicklung und Kreativität kümmern, sondern können erholt und energievoll nach der Arbeit nach Hause gehen.
Über den Autor (www.peterbuchenau.de)