Führungsfehler Teil 3 – So treiben Chefs mit System Ihre Mitarbeiter in den todsicheren Burnout!

156

Tipp 3: Corporate Identity – Achten Sie auf strikte Kleiderordnung!

Anzeige

Bei den Männern im Unternehmen haben Sie es recht einfach. Anzug, Hemd und Krawatte sind nach wie vor Standard. Schließlich sollen ja die anderen Chefs sehen, dass speziell Ihre Abteilung ganz loyal hinter dem Unternehmen und den Firmenfarben steht. Ja klar, es gibt verschiedene Menschentypen, verschiedene Hautfarben und Teints, aber wir sind hier nicht auf einem Maskenball. Was denken Sie ist wichtiger, dass der Anzug zum Teint des Mitarbeiters passt oder zu den Firmenfarben? So ist es für mich nach wie vor unverständlich, dass für einen großen Telekommunikationsanbieter die Mitarbeiter nicht in Magentafarbenen Anzügen erscheinen. So könnte man schon von weiten sehen, hey der arbeitet doch bei der Telekom-munikationsfirma und dieser Mitarbeiter kann mir sicher erklären, warum mein DSL so langsam ist. Gut, Magentafarbene Krawatten habe ich schon entdeckt. Ist aber ehrlich gesagt ein zu schwaches Signal in der Außenwirkung.

Achten Sie bei den Damen strickt darauf das die Kleider-Etikette bewahrt wird. Ungeschminkt, unfrisiert und ohne knallig lackierte Fingernägel geht gar nicht. Auch hier könnte der Burnout-Chef darüber nachdenken, dass die Nägel der Damen ebenfalls in Magenta lackiert werden. Gleichbehandlung ist ja eines seiner höchsten Prinzipien, das hatten wir schon. Und so wären doch Magenta Fingernägel eine schöne Ergänzung zum Anzug der Herren. Corporate Identity perfekt gelebt. Jeans, Leggings, Turnschuhe, Ballerinas oder gar Birkenstock-Latschen sind absolut tabu. Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben ja Kundenkontakt. Daher ist es zwingend notwendig, dass Ihre Damen Schuhe mit Absätzen nicht unter 8 cm zu tragen haben. Gerne darf der Rock etwas kürzer und die obersten Knöpfe der Bluse geöffnet sein. Die alte Vertriebsregel: „Sex sells more than Competence“ hat nach wie vor Gültigkeit am Markt. Nutzen Sie diese Regel als Burnout-Chef für Ihren Erfolg.

[Fortsetzung folgt]