FÜHRUNGSFEHLER TEIL 4 – SO TREIBEN CHEFS MIT SYSTEM IHRE MITARBEITER IN DEN TODSICHEREN BURNOUT!

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Tipp 4: Streuen Sie Gerüchte

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Gerüchte sind die hohe Kunst Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besonders gut zu motivieren. Sobald Sie als Burnout-Chef auf dem Flur der Managementetagen etwas wahrnehmen, was den Hauch eines Gerüchtes hat, kommunizieren Sie das sofort ungefiltert und mit eigener Interpretation an Ihre Mitarbeiter weiter. Gerade für Ihre Mitarbeiter ist es besonders wichtig über jedes kleine Detail, über jede Aktivität, sei diese auch noch so unwichtig für ihre jeweilige Aufgabe, informiert zu werden. Offene Transparenz zum Team ist ein weiteres wichtiges Gebot des Burnout-Chefs. Gerade in unsicheren Zeiten, in unternehmerischer Schieflage, bei Personalknappheit und bei Überstunden sind Gerüchte Gold wert. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken und wie Lemminge an Ihren Lippen kleben – denn jedes Gerücht, jede überflüssige Information, jeder kommunikative Strohhalm ist stets besser als gar keine Information. Oder wollen Sie von ihren Mitarbeiter zu hören bekommen: „Unser Chef gibt uns keine Informationen – darüber wussten wir nicht Bescheid“. Nein, auf keinen Fall. Sie kommunizieren alle Informationen an alle Ihrer Mitarbeiter weiter, egal ob sie diese Informationen für wichtig oder unwichtig erachten, denn niemand aber wirklich niemand in Ihrem Team, niemand Ihrer Mitarbeiter und auch niemand ihrer Kollegen soll jemals zu Ihnen sagen: „Das ist mir neu, das habe ich so nicht gehört!“ Nur eine vollständige, lückenlose Kommunikation, angereichert mit Ihrer eigenen Interpretation, damit auch alle ihre Mitarbeiter die Information wirklich verstehen, gibt Ihnen die Sicherheit, ein exzellenter und transparenter Kommunikator zu sein. Ein Burnout-Chef eben.