Führungsfehler Teil12 – So treiben Chefs mit System Ihre Mitarbeiter in den todsicheren Burnout!

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Von Betroffenen lernen

Burnout-Chefs überfordern immer Ihre Mitarbeiter

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Sicherlich sind Ihnen die Fähigkeiten und Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter bekannt. Sie wissen wo ihre Mitarbeiter und Angestellten ihre Stärken und Schwächen haben. Für Burnout-Chefs hat der Spruch „man wächst mit seinen Aufgaben und Anforderungen“ einen hohen Stellenwert. Sie wollen ja schließlich, dass sich ihre Mitarbeiter weiterentwickeln. Das die Mitarbeiter und die Angestellten in ihrer Abteilung natürlich an ihre Grenzen kommen und auch lernen mit den Grenzen umzugehen und diese Grenzen zu überwinden. Grenzen sind da um überschritten zu werden, sonst bräuchte man diese Grenzen in der Geschäftswelt nicht. Dieses ist nicht nur aus der Geschäftswelt bekannt, so gibt es ja auch Grenzen auf privater, gesellschaftlicher, politischer oder länderspezifischer Ebene. Aber aufgepasst, wir reden hier von Überforderung. Eine Überforderung ist aus stresspsychologischer Betrachtungsweise noch lange kein Stress und schon gar kein Burnout. Eine Überforderung besteht dann, wenn einfach zu viel Arbeit zu erledigen ist, dennoch aber alle Tätigkeiten und Kenntnisse um diese Arbeit zu erledigen, dem Mitarbeiter bekannt sind und vom Mitarbeiter beherrscht werden. Im Gegensatz zum Stress, wo immer unbekannte Elemente im Arbeitsablauf vorhanden sind. Somit dient jede berufliche Überforderung der persönlichen Weiterentwicklung des Mitarbeiters. Und daher ordnen Sie einfach regelmäßig Überstunden an. Die 20% Effizienzverlust, die ihre Mitarbeiter im vorangegangenen Tipp „Unterbrechungen“ verloren haben, müssen ja wieder aufgeholt werden. Und mal ehrlich, was kann Ihnen Schöneres passieren, als von der Personalabteilung mitgeteilt zu bekommen: „Sie setzen sich ganz massiv für die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter ein.“ Weiter so.