Russische Nachtwölfe fahren durch die Oberlausitz

1940

Dass in der Oberlausitz Wölfe verkehren, ist ja langsam nichts neues mehr. Dass die Wölfe auf Motorrädern unterwegs sind, ist da schon etwas ungewöhnlicher. Am vergangenen Montagabend passierter der russische Motorradclub der Nachtwölfe die deutsch-tschechische Grenze in Neugersdorf. Anlass dazu war die mehr als 5.000 Kilometer lange Motorradfahrt unter dem Titel „Straße des Sieges“. Mehr als 5.000 Kilometer legten die Rocker dabei quer durch Osteuropa zurück. Gestartet wurde in Sotschi, von wo aus es über Moskau, Brest, Prag und Dresden bis nach Berlin ging. Unterwegs schlossen sich immer mehr Biker an, die aus den verschiedensten Ländern waren und ihre Sympathie gegenüber den Nachtwölfen zum Ausdruck bringen wollten. So ging die Reise von Neugersdorf aus über Oppach und Kirschau bis nach Tautewalde, wo die Wölfe übernachteten. Am Dienstag machte der Konvoi dann Station am Dresdener Olbrichtplatz, wo eine Gedenkstunde am russischen Ehrenmal stattfand. Auch hier stießen mehrere hundert Anhänger hinzu, um gemeinsam mit den Nachtwölfen den im Krieg gefallenen Menschen zu gedenken.

Anzeige