Führungsfehler Teil 8 – So treiben Chefs Ihre Mitarbeiter in den Todsicheren Burnout

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Tipp 8: Setzen Sie keine klaren Ziele
Ziele helfen dabei, Meilensteine festzulegen und den Fokus zu wahren. Doch wer will heute in der digitalisierten Welt schon fokussiert sein, nur eine Aufgabe bewerkstelligen? Das ist out. Multitasking und Multitargeting sind im Digitalen Zeitalter angesagt. Targetdiversity heißt der Erfolgsfaktor der Zukunft. Möglichst viele Ziel anzugreifen in möglichst kurzer Zeit. Dafür haben Sie ja Ihre Mitarbeiter. Sie bestimmen ja schließlich, wohin soll sich Ihr Mitarbeiter weiterentwickeln? Was ist sein Weg und seine Richtung? Eigeninitiative des Mitarbeiters ist hier ganz und gar nicht gewünscht. Ich rate hier allen Vorgesetzten auf alle Fälle möglichst viele Ziele zu setzen. Ein Ziel wird Ihr Mitarbeiter dann bestimmt schon erreichen. Erfolg ist also vorprogrammiert. Streuen Sie auch über den Arbeitstag hinweg möglichst viele zusätzliche nicht zielführende Informationen ein. Das verhindert, dass Ihre Mitarbeiter keine Zeit für eigene Reflektionen haben. Somit finden diese nur wenig Zeit für sich alleine mal inne zu halten, die Ruhe zu genießen und über Ihr eigenes Arbeiten und Leben nachzudenken. Bedenken Sie, als Burnout-Chef benötigen Sie keine selbstständig, denkenden Mitarbeiter, sondern Loyale und Folgsame. Natürlich können Sie zu Zielerreichung betragen, dass Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig zu Alkohol, Raucherpausen, Partys und andere Energieräuber einladen. Das ist im Alltagsgeschäft eine willkommende Abwechslung und motiviert Ihre Mitarbeiter.

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