Schwerer Unfall in Schmeckwitz – Feuerwehr muss Fahrer befreien

Am Freitag, dem 13. Juli hat sich in Schmeckwitz bei Kamenz ein schwerer Unfall ereignet. Der Fahrer eines Honda war am Ortseingang Schmeckwitz aus Richtung Nebelschütz kommend unterwegs, als er beim Umfahren einer Verkehrsinsel offenbar zu nah an den Bordstein geriet und ins Schleudern geriet. Der Wagen schoss nach links über die Fahrbahn und prallte hier gegen eine Laterne und ein Verkehrszeichen. Dabei drehte sich der Wagen, ehe er in einer angrenzenden Hecke zum Stehen kam. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt, er konnte den Wagen nicht mehr alleine verlassen. Die Feuerwehren aus Panschwitz-Kuckau, Räckelwitz und Kamenz rückten an, um eine patientengerechte Rettung durchzuführen. Dazu wurde auch das Dach des PKW mit schwerer Technik abgenommen. Rettungskräfte stabilisierten den Mann, anschließend brachte ihn ein Hubschrauber in eine Klinik. Die Kamenzer Straße in Schmeckwitz war währenddessen voll gesperrt. Zur genauen Unfallursache ermittelt die Polizei.

Feuerwehr muss Autofahrer aus Wrack herausschneiden

Ein schwerer Unfall hat sich am Mittwochnachmittag auf der S95 in Steina ereignet. Am Ortsausgang in Richtung Pulsnitz war ein Renault nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen zwei Bäume geprallt. Dabei drehte sich der Wagen so ungünstig, dass er mit dem Dach gegen einen der Bäume krachte. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ganze 45 Minuten kämpften die Kameraden darum, den Mann aus seiner Lage zu befreien. Mit schwersten Verletzungen wurde er dann von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Die Kamenzer Straße zwischen Pulsnitz und Steina war während der gesamten Rettungsmaßnahmen komplett gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz, sowie ein unabhängiger Gutachter beschäftigen sich jetzt mit der Klärung der Unfallursache.

Autobahn-Sperrung sorgte für Chaos

Um die Autobahn 4 bei Pulsnitz herrschte gestern Chaos. In beiden Richtungen hatte es Sperrungen nach Unfällen gegeben, die Umleitungsstrecken waren völlig überlastet. Feuerwehr und Rettungskräfte waren im Dauereinsatz, um zum Einen die Verletzten zu versorgen und zum Anderen auch die im Stau stecken gebliebenen Kraftfahrer zu betreuen. Am Vormittag hatte es in Richtung Dresden kurz vor der Anschlussstelle Ottendorf einen LKW-Unfall gegeben, dessen Bergung noch bis in den Abend dauerte. Vier Laster waren hier kollidiert. Einer davon war mit tonnenschweren Metallteilen beladen, welche umgeladen werden mussten. Ein weiterer LKW hatte Eier geladen, die sich auf der ganzen Fahrbahn verteilten. Auch literweise Diesel verunreinigte die Straße. Bis 23 Uhr waren die Bergedienste hier im Einsatz. Auf der Gegenspur musste ein Rettungswagen wegen eines medizinischen Notfalls halten. Die Feuerwehr sicherte dies ab, es bildete sich auch hier ein Rückstau, in welchem sich ersten Angaben zufolge zwei weitere Unfälle ereigneten. Das Ausmaß dieser Sperrung war erheblich, gerade die umliegenden Städte und Dörfer litten unter dem enormen Schwerverkehr. Gegen 23 Uhr waren laut Polizei alle Unfallstellen geräumt. Das DRK und die Feuerwehr versorgten in dieser Zeit die Auto- und LKW-Fahrer im Stau mit Wasser und kochten am Abend für die vielen Einsatzkräfte etwas zu essen.

Auto brennt nach Unfall in Radeberg

Einen ziemlichen Menschenauflauf zur Rushhour hatte ein Verkehrsunfall in Radeberg am Montagnachmittag zur Folge. Eine 35-jährige A 3-Lenkerin war auf der August-Bebel-Straße in Richtung Dresden unterwegs, als sie auf einen haltenden Linienbus auffuhr. Durch den Zusammenstoß geriet der Wagen in Brand. Die Fahrerin konnte den Audi leicht verletzt selbständig verlassen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von zirka 15.000 Euro. Die Straße war an der Unfallstelle für etwa anderthalb Stunden gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr löschte die Flammen zügig.

Motorradfahrer stößt mit Radler zusammen

Ein 64-jähriger Kradfahrer befuhr mit seinem Motorrad Kawasaki die K 7209 in Richtung Frankenthal. In einer Rechtskurve, kurz nach dem Ortsausgang Großharthau kam er aus bisher ungeklärter Ursache über die Fahrbahnmitte und stieß mit dem im Gegenverkehr befindlichen 66-jährigen Radfahrer zusammen. In der Folge kamen beide zu Fall und verletzten sich. Während der Radfahrer mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus verbracht wurde, musste der Kawasaki Fahrer mit schweren Verletzungen in ein Dresdener Klinikum verbracht werden. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und wurde mit einem Abschleppdienst vom Unfallort geschleppt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Ermittlungen übernommen.

Auf Einsatzfahrt: Radfahrer prallt gegen Feuerwehrauto

Am Donnerstagmorgen ist in Hoyerswerda ein Radfahrer gegen ein Feuerwehrauto geprallt. Der Unfall geschah auf der Kreuzung Claus-von-Stauffenberg-Straße und Erich-Weinert-Straße, als das Einsatzleitfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn die Straße querte. Der Radler stieß gegen die Seite des Wagens. Ob er sich dabei verletzte, ist nicht bekannt, denn der Mann fuhr anschließend weiter. An dem Feuerwehrauto entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Der Verkehrsdienst des örtlichen Reviers hat die Ermittlungen zu der Kollision und der anschließenden Unfallflucht des unbekannten Radfahrers aufgenommen.

Schwerer Unfall bei Oderwitz – Auto landet auf dem Dach

Ein schwerer Unfall hat sich am Dienstagnachmittag auf der Großhennersdorfer Straße bei Oderwitz ereignet. Hier war ein Toyota aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten. Der Wagen krachte in ein Waldstück und blieb schwer beschädigt auf dem Dach liegen. Ersthelfer reagierten Blitzschnell und zogen den Fahrer aus dem Unfallwrack, da Benzin auslief und einen beißenden Geruch hinterließ. Herbeigerufene Rettungskräfte brachten den Mann dann in ein Krankenhaus. Für die Freiwillige Feuerwehr sollte der Einsatz zu einer kleinen Herausforderung werden. Zum Einen mussten die Kameraden den Verkehr auf der stark befahrenen Straße absichern und gleichzeitig die Löschbereitschaft für den Falle eines Brandes herstellen. Hinzu kam jedoch noch, dass der Unfallfahrer angab, dass eine weitere Person in den Unfall verwickelt sei. Das wurde durch die Tatsache eines unter dem Gaspedal klemmenden zusätzlichen Schuhs noch untermauert. Mit mehreren Trupps suchten die Kameraden der Feuerwehr das angrenzende Waldstück nach weiteren Personen ab, auch unter dem Einsatz einer Wärmebildkamera. Letztendlich konnte die Suche nach gut 40 Minuten beendet werden. Die Zeugenbefragungen der Polizei hatten ergeben, dass der Fahrer allein in seinem Auto war. Während der gesamten Maßnahme war die Großhennersdorfer Straße voll gesperrt.

Chaos auf der Autobahn – Unfälle legen A4 lahm

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf der A4 bei Ohorn. Während ein aus etlichen Fahrzeugen bestehender Konvoi der US Army auf der Autobahn in Richtung Görlitz anhielt um die Fahrzeuge aufzutanken, waren davon offenbar Verkehrsteilnehmer auf der Gegenrichtung derart abgelenkt, dass es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos kam.

Ein Motorradfahrer, welcher ebenso in Richtung Dresden unterwegs war, konnte den Unfall offenbar nicht rechtzeitig wahrnehmen stürzte daraufhin. In der weiteren Folge fuhr noch ein PKW über das liegende Motorrad. Ein Glück, dass der Motorradfahrer von diesem gefallen war – das hatte ihm vermutlich das Leben gerettet. Dennoch kam er verletzt in ein Krankenhaus.

Noch während des Einsatzes kam es nur wenige Kilometer weiter in Richtung Görlitz zu einem Auffahrunfall zwischen vier PKW. Hier wurde zwar niemand verletzt, es entstand aber hoher Sachschaden. Durch diesen Unfall bildete sich von Ohorn in Richtung Burkau ein Rückstau, in dem auch mehrere Fahrzeuge liegen blieben. Am Stauende, genau in Höhe des Motorradunfalls, krachten dann plötzlich wieder drei Autos zusammen. Hier wurden mindestens zwei Personen verletzt. Die Fahrbahn glich einem Trümmerfeld, die drei beteiligten Autos waren erheblich beschädigt. Feuerwehr und Rettungskräfte waren im Dauereinsatz.

Die Polizei beklagte vor allem beim letzten Unfall, dass Gaffer immer wieder für Verkehrsbehinderungen sorgten. Teilweise blieben die Autos auf der mittlerweile geräumten Gegenfahrbahn stehen, um sich den Unfall anzuschauen oder sogar Fotos zu machen. Immer wieder waren qietschende Reifen zu hören. Selbst der Abschleppdienst musste sich seinen Weg hupend durch die Gaffer bahnen, damit er zur Unfallstelle gelangen konnte. Auch auf der eigentlich schon freien Fahrspur in Richtung Dresden kam es durch die Gaffer zu einem Rückstau.

Nieder Seifersdorf: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

In den Sonntagnachmittagsstunden eilten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem tragischen Verkehrsunfall auf die S 122 in Nieder Seifersdorf.

Hier befuhr ein 22-jähirger Audi Fahrer die S 122 in Richtung Niesky. Kurz vor dem Ortsausgang Nieder Seifersdorf fuhr er aus bisher ungeklärter Ursache auf einen vor ihm fahrenden Pkw Mazda auf. In der Folge kam der Mazda nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum. Der 89-jährige Mazda Fahrer und seine 79-jährige Beifahrerin wurden im Fahrzeug eingeklemmt und konnten durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr schwer verletzt befreit werden. Der Rentner wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Seine Beifahrerin konnte mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden.

Der Audi Fahrer fuhr ohne seine Geschwindigkeit zu verringern weiter in Richtung Niesky. Er kam zu Beginn der nachfolgenden Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum, wo er zum Stillstand kam. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr befreiten den eingeklemmten jungen Mann aus seinem Pkw. Für ihn kam jegliche Hilfe zu spät. Er erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppdienst schleppte diese vom Unfallort. Der Sachschaden wird mit circa 25.000 Euro beziffert.

Die S 122 wurde im Zuge der Unfallaufnahme für ca. 5 Stunden voll gesperrt.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Ermittlungen zur Unfallursache vor Ort übernommen. Ein Sachverständiger unterstützte die Polizei bei der Sicherung aufgefundener Spuren.

Durch die Integrierte Rettungsleitstelle wurden die Freiwilligen Feuerwehren Nieder Seifersdorf, Jänkendorf, Diehsa und Niesky eingesetzt. Diese rückten mit insgesamt sieben Fahrzeugen und 31 Kameraden vor Ort an.

Radfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit LKW

Ein tragischer Verkehrsunfall hat sich am Mittwochabend in Großröhrsdorf ereignet. Auf der Bretniger Straße war ein Radfahrer unterwegs, welcher aus noch ungeklärter Ursache von einem LKW angefahren wurde. Der 79-jährige Mann stürzte dadurch und zog sich schwerste Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus, wo er jedoch wenig später seinen Verletzungen erlag. „Der LKW-Fahrer entfernte sich zunächst vom Unfallort, kehrte dann aber wieder sofort zurück“, so ein Sprecherin der Polizei. Ein Sachverständiger unterstützte die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes. Ziel sei es, die genauen Umstände zu klären. Im Einsatz war auch die Feuerwehr aus Großröhrsdorf, welche die Polizei bei der Unfallaufnahme unterstützte. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.200 Euro.