Veranstaltungshinweis: Sicher fahren im hohen Alter

„Wo war doch gleich das Schild auf dem die 30 stand? Warum fährt der vor mir nicht schneller? Kein Wunder. In dem Alter…“. Solche Gedanken spielen sich wohl täglich in der Hektik des Berufsverkehrs hinter den Lenkrädern ab. Wobei es sich hier wohl eher um die reduzierte Variante handelt. Tatsächlich stellt sich die Frage, wie fit Mann oder Frau in einem Alter jenseits der 60 noch sind, um sich gefahrlos in den Wirren des Straßenverkehrs zu bewegen. Viele sind auf das eigene Fahrzeug angewiesen, müssen in die Städte zum Einkaufen, zum Arzt oder ins Theater. Es ist also auch eine von der Gesellschaft erzwungene Situation. Mit seinem Vortrag „Älter werden. Sicher Fahren.“ im Rahmen der Vorlesungsreihe „Bautzener Akademie“ widmet sich Roland Rosenkranz am Montag, dem 8. Januar 2018, 18.00 Uhr, genau diesem Thema. Er geht dabei auf Fakten zur Fahr-Fitness ein und gibt bei Bedarf Tipps für die Straße. Ergänzen wird er seine Ausführungen mit Neuigkeiten zum Bußgeld und dem „Punktesystem“.

Roland Rosenkranz ist Jahrgang 1952 und seit 1991 zwischen Dresden und Bautzen als Fahrlehrer unterwegs. Er kennt also die tägliche Praxis und vermittelt sein Wissen seit fast 20 Jahren als Moderator des Deutschen Verkehrssicherheitsrates DVR.

Die „Bautzener Akademie“ ist eine Vorlesungsreihe, die von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Studienakademie Bautzen organisiert wird. Zwischen November und April finden jeweils am ersten Montag des Monats Vorlesungen mit hochrangigen Referenten zu unterschiedlichsten Themen statt. Beginn im Vortragssaal der Staatlichen Studienakademie, Löbauer Straße 1, ist jeweils 18.00 Uhr. Aktuell erlebt die „Bautzener Akademie“ ihre 13. Auflage. Auf dem Programm stehen noch Weltanschauungs- und Sektenfragen, der Darm als unterschätztes Organ und die Geschichte der zwei sorbischen Vereinshäuser in Bautzen. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist jeweils kostenfrei. [Quelle: Stadtverwaltung]

30 Kilometer Stau auf der A4

Am Mittwochvormittag staute sich der Verkehr auf der BAB 4 zwischen dem Burkauer Berg und Dresden immer wieder und auf einer Länge von etwa 30 Kilometern. Ursache dafür war das abzusehende hohe Verkehrsaufkommen nach dem verlängerten Feiertags-Wochenende. Tausende Reisende, Berufspendler und Lkw versuchten, von Osteuropa und Ostsachsen kommend in Richtung Dresden und weiter in Richtung Westen zu fahren.

Diese Verkehrsmengen, die regelmäßig nach Feiertagen, Ferienzeiten oder verlängerten Wochenenden über die Autobahn rollen, konnte die nur zweispurige BAB 4 – wenig überraschend – nicht bewältigen. Die noch immer bestehende Baustelle zwischen Pulsnitz und Ottendorf-Okrilla verschärfte die Situation zusätzlich.

Auch Parkplätze für Lkw waren an der Autobahn einmal mehr Mangelware. An manchen Stellen standen Lkw auf dem Standstreifen oder in den Zufahrten zu den Parkplätzen, weil die Fernfahrer einfach nirgendwo einen Stellplatz fanden. Streifen der Autobahnpolizei forderten die Fernfahrer auf, weiterzufahren, die Autobahn zu verlassen und beispielsweise Industriegebiete anzusteuern, um die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten.

Auch die Bundesstraße 6 und die S 111 waren im Landkreis Bautzen als einzige nutzbare, parallel zur Autobahn verlaufende Ausweichroute überlastet. Einige Reisende benötigten für die etwa 50 Kilometer lange Passage zwischen Bautzen und der Landeshauptstatt knapp zwei Stunden.

Durch Unachtsamkeit ereigneten sich auf der BAB 4 am Mittwochvormittag an mindestens zwei Stellen in Fahrtrichtung Dresden Auffahrunfälle.

So prallte ein 36-jähriger Citroen-Fahrer mit seinem VAN in der Abfahrt des Burkauer Berges aufgrund von Unachtsamkeit und mangelndem Sicherheitsabstand auf das Heck eines vor ihm bremsenden Audis (Fahrerin 55). Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden betrug rund 2.000 Euro.

Im Baustellenbereich war gegen 10:00 Uhr ein Lkw vom Typ Mercedes-Benz auf das Heck eines vor ihm bremsenden Kleintransporters Iveco (Fahrer 45) geprallt. Durch den Anschub wurde dieser gegen einen weiteren Kleintransporter (Fahrer 43) geschoben. Der 32-jährige Unfallverursacher hatte das Bremsen der anderen Fahrzeuge aufgrund unzureichenden Sicherheitsabstandes zu spät bemerkt. Die havarierten Laster blieben in der rechten Fahrspur liegen und sorgten so für ein zusätzliches Nadelöhr. Verletzt wurde bei der Kollision niemand. Der Sachschaden betrug rund 7.500 Euro. [Quelle: Polizei]